<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Aktuelle Pressemeldungen der Universität Rostock als RSS Feed</title>
		<link>http://www.uni-rostock.de/</link>
		<description>aktuelle Nachrichten - Universität Rostock - http://www.uni-rostock.de</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Aktuelle Pressemeldungen der Universität Rostock als RSS Feed</title>
			<url>http://www.uni-rostock.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.uni-rostock.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>aktuelle Nachrichten - Universität Rostock - http://www.uni-rostock.de</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 11:39:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Universität Rostock erhält ihr fünftes Graduiertenkolleg</title>
			<link>http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/universitaet-rostock-erhaelt-ihr-fuenftes-graduier/</link>
			<description>DFG vom Thema Deutungsmacht überzeugt und bewilligt 2,5 Mio €</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem Thema Deutungsmacht. Religion und Belief Systems in Deutungsmachtkonflikten hat die Universität Rostock ein neues Graduiertenkolleg (GRK) erfolgreich in der deutschen Forschungslandschaft platzieren können. Es gehört zu den elf von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gestern (21.05.2013) bewilligten Graduiertenkollegs, die in den nächsten Jahren umfangreich gefördert werden. Sprecher des GRK ist Dr. Philipp Stoellger, Ordinarius für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock. Die DFG fördert das Projekt vorerst über 4,5 Jahre mit ca. 2,5 Millionen Euro. „Ich bin überzeugt, dass dieses Graduiertenkolleg ein wesentlicher Eckpfeiler für die weitere Entwicklung der vierten Profillinie der Universität Rostock Wissen – Kultur – Transformation darstellt“, gratulierte Rektor Professor Wolfgang Schareck. Zehn Professuren sind interdisziplinär an diesem GRK beteiligt.<br /><br />Jeder hätte sie gern, viele kämpfen darum, aber bisher ist weitgehend ungeklärt, was das ist: Deutungsmacht. „Dieses operativ gängige Konzept soll begrifflich, methodisch und in Fallstudien bearbeitet werden. Wie entsteht, funktioniert und vergeht Deutungsmacht, exemplarisch im Kontext von Religion und belief systems?“, erläutert Philipp Stoellger die Fragestellung des neuen GRK. Anhand signifikanter Deutungsmachtkonstellationen und&nbsp; konflikte soll deren Genese und Geltung in Geschichte und Gegenwart untersucht werden, um zu klären: „was für eine Form oder Dimension von Macht ist Deutungsmacht? Was für Macht entwickeln Deutungen von Religionen bzw. ihren Vertretern oder anderer Institutionen“.<br /><br />„Deutungsmacht“, so Stoellger, „ist im Normalfall anerkannt und gilt, indem ihr gefolgt wird.“ Der Normalfall aber wird in pluralisierten Gesellschaften oft problematisch (zum Beispiel in der Krise der Kirchen). Dann entstehen Deutungsmachtkonflikte. „Der Anspruch einer Deutung auf Macht wird also begründungsbedürftig. In den exemplarischen Projekten sollen Interferenzen von Semantik, Pragmatik und Struktur von Deutungsmacht analysiert werden“, sagt Philipp Stoellger. <br /><br />Neben dem Integrierten Graduiertenkolleg im SFB 652, Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs, Multimodal Smart Appliance Ensembles for Mobile Applications (MuSAMA) und Analyse und Simulation elektrischer Wechselwirkungen zwischen Implantaten und Biosystemen (WELISA) ist&nbsp; Deutungsmacht. Religion und Belief Systems in Deutungsmachtkonflikten das fünfte Graduiertenkolleg an der Universität Rostock.<br /><br /><br /><br />Kontakt:<br />Universität Rostock<br />Theologische Fakultät<br />Prof. Dr. theol. Habl Philipp Stoellger<br />Fon: +49 (0)381 498 8450<br />Mail: <link philipp.stoellger@uni-rostock.de>philipp.stoellger@uni-rostock.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 11:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erstes Krebsforschungsinstitut im Land</title>
			<link>http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/erstes-krebsforschungsinstitut-im-land/</link>
			<description>An der Universitätsmedizin Rostock wurde neues Institut geschaffen </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Institut für Experimentelle Gentherapie und Tumorforschung ging aus dem Arbeitsbereich für Vektorologie und Experimentelle Gentherapie hervor. Geleitet wird das neue Institut von Professorin&nbsp; Dr. med. Dr. rer. nat Brigitte Pützer. „Bereits die Einrichtung des bundesweit ersten Lehrstuhls für Vektorologie vor zehn&nbsp; Jahren durch die Universität Rostock war wegweisend“, sagt Professorin&nbsp; Pützer. Das Team von Wissenschaftlern um die Professorin widmet sich der Erforschung molekularer Mechanismen der Tumorentstehung, Metastasierung und Chemoresistenz als Grundlage zur Entwicklung neuer Krebsmedikamente. Das neue Institut ist „ein entscheidendes Signal zur Stärkung der Krebs- und Stammzellforschung im Land Mecklenburg-Vorpommern“, so Professorin Pützer. <br /><br />Im wissenschaftlichen Interesse des Instituts steht die Aufklärung der Ursachen für die bösartige Ausbreitung von Tumoren. „Die Herausforderung, der wir uns jetzt im Kampf gegen Krebs stellen müssen besteht darin, die für die Aggressivität von Tumoren und deren Therapieresistenz verantwortlichen Gen-Signaturen zu identifizieren und für die individualisierte Krebstherapie klinisch nutzbar zu machen“, sagt die Direktorin. In diesem Fachgebiet hat der bisherige Forschungsbereich seit seinem Bestehen erfolgreiche Arbeit geleistet. Mit modernsten biotechnologischen Methoden und durch den Einsatz abgespeckter Viren, so genannter Vektoren, bearbeiten Professorin Pützer und ihre Mitarbeiter Grundfragen der Tumorentwicklung und Metastasierung bei unterschiedlichen Krebsformen in unterschiedlichen vorklinischen Modellen. „Dabei sind Vektoren ein wichtiges Handwerkszeug zur Überprüfung unserer Hypothesen“ sagt Professorin Pützer. „Mithilfe maßgeschneiderter Vektoren können wir Krebszellen gezielt ansteuern und ihre Eigenschaften effizient verändern. Dadurch lässt sich die Wirksamkeit unserer Forschungsergebnisse im Tiermodell überprüfen.“ <br /><br />Gemeinsam mit den Mitarbeitern wurden mehrere Millionen Euro an Forschungsgeldern eingeworben. Diese Drittmittel werden von zahlreichen jungen Biologen und Medizinern in fachübergreifenden Projekten eingesetzt, um zusammen mit anderen Bereichen der Universität Rostock Fortschritte zu erzielen, die auch künftig internationale Anerkennung finden. „Nicht zuletzt lebt unsere Arbeit auch von der engen Anbindung an die klinisch tätigen Ärzte und deren Beobachtungen und Erfahrungen mit Patienten“ so Pützer. Darüber hinaus beteiligen sich Frau Pützer und ihre Mitarbeiter an der Lehre innerhalb der Medizin und dem Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock. „Durch spannende Vorlesungen und Seminare gelingt es uns, junge Menschen für das Fachgebiet und unsere Arbeit zu begeistern“, sagt Professor Pützer. „Auch deshalb bekomme ich viele Bewerbungen um Bachelor-, Master und Doktorarbeiten, so dass wir talentierte und motivierte Mitarbeiter gewinnen können“. <br /><br /><br />Kontakt<br />Universitätsmedizin Rostock<br />Institut für Experimentelle Gentherapie und Tumorforschung <br />Professor Dr. Dr. Brigitte Pützer<br />Phone: +49 381 494 5066<br />Fax: +49 381 494 5062<br />Mail:<link http://www.gentherapie.med.uni-rostock.de/>brigitte.pützer@med.uni-rostock.de<br />http://www.gentherapie.med.uni-rostock.de/</link>
]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rostocker Mediziner klassifiziert Blitzeinschläge neu</title>
			<link>http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/rostocker-mediziner-klassifiziert-blitzeinschlaege/</link>
			<description>Drei weitere Energieübertragungsformen entdeckt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Phänomenen von Blitzen, die bei Gewitter wie aus heiterem Himmel einschlagen, Menschen verletzen oder gar töten können, sind Rostocker Mediziner seit einigen Jahren auf der Spur. Sie sind damit Vorreiter auf diesem Forschungsgebiet. Allen voran der Rechtsmediziner Privatdozent Dr. Fred Zack und der Dekan der Universitätsmedizin Professor Emil Reisinger, die erst kürzlich ein bundesweites Merkblatt des Ausschusses für Blitzschutz und Blitzforschung des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE e. V.) über das richtige Verhalten von Ersthelfern bei einem Blitzunfall mit Personenschaden mitgestaltet haben. „Lange haben Ärzte, die ein Blitzopfer untersucht oder behandelt haben, nur ihr Fachgebiet beachtet“, sagt Dr. Zack. Dies soll der Vergangenheit angehören, denn häufig müssen Blitzopfer interdisziplinär behandelt werden.<br /><br />In einer jüngsten fachübergreifenden Analyse des schwersten Blitzunfalles der letzten Jahrzehnte in Deutschland haben die Rostocker Rechtsmediziner federführend mit medizinischen Experten aus Hamburg, Hannover, Gießen und Regensburg sowie mit technischen Experten des VDE zusammengearbeitet und die Ergebnisse im April 2013 in der RECHTSMEDIZIN publiziert.<br />Hintergrund: Im Juni 2012 ereignete sich im hessischen Waldeck eine Tragödie. Vier Frauen kamen auf dem Golfplatz durch mehrere Blitzschläge ums Leben. „Das war nicht unvorhersehbar“, sagt Fred Zack, zumal sich die Hütte, in der die Frauen Schutz suchten, auf einem Hügel unter Kirschbäumen befand und keine Blitzschutzeinrichtung aufwies. Insgesamt wurden dort in acht Sekunden elf Blitzeinschläge registriert.<br /><br />Dr. Zack hat seitdem recherchiert und analysiert, auf welche Art und Weise ein Blitz überhaupt einen Menschen schädigen kann und ist dabei auf insgesamt fünf verschiedene Energieübertragungsmechanismen gestoßen. In der deutschsprachigen Fachliteratur waren bis dahin nur zwei Wege beschrieben.<br />Die gefährlichste Art des Blitzschlags ist der direkte Treffer, wobei der Strom häufig durch den Kopf fährt und lochartige Durchschläge an den Füßen hinterlässt. Er endet oft tödlich. Der Kontakteffekt tritt ein, wenn der Blitz in ein Objekt schlägt, das sich in direktem Kontakt zum Blitzopfer befindet, beispielsweise ein Golfschläger. Der bereits bekannte Überschlagseffekt (side splash) tritt ein, wenn der Blitz beispielsweise in einen Baum einschlägt und Teile der Energie auf eine Person übertragen werden. Bei der sogenannten Schrittspannung fließt der Strom in der Nähe des Einschlages über ein Bein in den Körper und über das andere hinaus. Letzte Möglichkeit: Beim leitervermittelten Blitzeffekt kann der Blitz eine Telefonleitung oder ein Elektrokabel treffen. Gefahr besteht beim Benutzen eines Schnurtelefons oder beim Bedienen von Elektrogeräten. <br /><br /><br />Ein Novum: Mit Hilfe des Blitzinformationsdienstes der Firma Siemens (BLIDS) kann man Blitzschläge lokal, zeitlich und hinsichtlich ihrer Stromstärke rekonstruieren. <br />Aus einer Auswertung von 3.239 Blitzunfällen von 1959 bis 1994 aus den USA geht hervor, dass 159 Menschen entweder beim Golf spielen oder auf einem Golfplatz ums Leben kamen. „Blitzunfälle sind auf großen freien Plätzen keine Seltenheit, wie auch der jüngste Unfall aus Dabel zeigt“, sagt der Rostocker Arzt vom Institut für Rechtsmedizin. Er befasst sich seit 1995 intensiv mit diesem Thema. Sein Schlüsselerlebnis war der Unfall eines jungen Mannes, der durch einen Blitzschlag auf einem Sportplatz so schwer verletzt wurde, dass er fünf Tage später in einer Klinik verstarb. Während eines Sportfestes in Rastow bei Ludwigslust war der Mann in einem Zelt stehend verletzt worden, nachdem ein Blitz in eine Pappel eingeschlagen war. „Bei der Obduktion kam unter intakter Haut flächenhaft verkochte Brustmuskulatur ans Tageslicht“. Rechtsmediziner Zack suchte in den deutschsprachigen Lehrbüchern vergeblich nach Erklärungen, doch solch ein Fall war nirgendwo beschrieben. In der internationalen Literatur stieß er dann auf den so genannten „side splash“. Dabei trifft der Blitz primär ein anderes Objekt, wie zum Beispiel einen Baum und nur ein Teil der Energie überträgt sich auf ein in der Nähe befindliches Opfer. Das unter Umständen mit tödlichen Folgen. <br /><br />„Die Kenntnis der verschiedenen Übertragungsformen der Blitzenergie auf den Menschen kann bei der Rekonstruktion von Blitzunfällen helfen und bei der Diagnostik oder Therapie Bedeutung erlangen“, sagt Zack. Blitzschläge werden meistens überlebt, können aber eine Vielzahl von Gesundheitsschäden wie zum Beispiel Verbrennungen, Herzrhythmusstörungen, Tinnitus, Hör-, Seh-, Aufmerksamkeits- und Denkstörungen, Depressionen, Ängste oder andere Beeinträchtigungen nach sich ziehen. <br /><br />Auch deshalb plädiert der Rostocker Blitzexperte leidenschaftlich für das Beachten der 30-30-Regel. Die besagt, dass, wenn zwischen sichtbarem Blitz und hörbarem Donner weniger als 30 Sekunden vergehen, die Gewitterfront bereits die gefährliche 10-Kilometer-Grenze unterschritten hat und die Menschen sich in Sicherheit bringen sollten. Erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz oder Donner kann Entwarnung gegeben werden. Das hält Zack besonders auf Sportplätzen für äußerst notwendig. Er hat neun Blitzunfälle auf Fußballplätzen in Deutschland zwischen 1995 und 2008 mit insgesamt 179 Verletzten und einem Todesopfer analysiert und die Ergebnisse dem DFB zur Verfügung gestellt, damit diese bei der Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichtern und Übungsleitern Berücksichtigung finden. (Text: Wolfgang Thiel)<br /><br />Fotos:<br />Das Foto zeigt den Ort auf dem Golfplatz in der Nähe von Waldeck (Hessen), an dem sich im Juni 2012 der schwerste Blitzunfall seit vielen Jahren in Deutschland ereignete. (Foto: Raphael, ABB des VDE)<br /><br />PD Dr. Fred Zack vom Rostocker Institut für Rechtsmedizin der Universität<br />(Foto: ITMZ/Thomas Rahr)<br /><br /><br /><br />Kontakt <br />Universität Rostock <br />Institut für Rechtsmedizin<br />Privatdozent Dr. Fred Zack<br />Fon: +49 (0)381 494 9907<br />Mail: fred.zack@uni-rostock.de<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hochschulperle des Monats</title>
			<link>http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/hochschulperle-des-monats/</link>
			<description>Stifterverband der Deutschen Wissenschaft zeichnet Labelprojekt aus</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat der Universität Rostock für das Labelprojekt Die Universität passt (zu) Dir! die Hochschulperle des Monats Mai verliehen. Die Universität Rostock vergibt Label an Studiengänge, die sich den Bedürfnissen der Studierenden anpassen. So gibt es Label für besondere Praxisnähe, die Vereinbarkeit von Familie und Studium, Starthilfe oder besondere internationale Ausrichtung. &nbsp;<br />„Wie praxisnah ist das Studium? Wie steht es um die Starthilfe ins Studium? Sind Auslandsaufenthalte eingeplant? An der Universität Rostock ist das jetzt auf einen Blick zu erkennen. Studiengänge, die sich besonders den Bedürfnissen der Studierenden anpassen, erhalten dort ein Label, also eine grafische Kennzeichnung, die besondere Stärken eines Studiengangs sichtbar macht. Die Label sollen Studienanfängern die Orientierung erleichtern und Fakultäten ermutigen, die Studienbedingungen zu verbessern“, schreibt der Stifterverband in seiner Begründung. „Die Idee ist ebenso einfach wie genial: Die Label schaffen Transparenz und stärken damit den Wettbewerb um das beste Studienangebot“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes.<br /><br />Die Universität Rostock ist bis jetzt die einzige Hochschule, an der Studiengänge in dieser Form ausgezeichnet werden. Jedes der fünf Label steht für ein bestimmtes Bedürfnis der Studierenden: Starthilfe, frühe Einbeziehung in Forschungsprojekte, praxis- und wissenschaftsnahes Studieren, hohe Flexibilität bei Kindererziehung und Nebenjob sowie international ausgerichtete Lehre.<br /><br />Weitere Informationen zum Studiengangs-Label: www.label.uni-rostock.de<br />Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden. Weil sie klein sind, werden sie jenseits der Hochschulmauern kaum registriert. Weil sie glänzen, können und sollten sie aber auch andere Hochschulen schmücken. Der Stifterverband stellt jeden Monat eine Hochschulperle vor, aus denen die Hochschulperle des Jahres 2013 gekürt wird.<br /><br /><br />Kontakt:<br />Universität Rostock<br />Presse+Kommunikation<br />Dr. Ulrich Vetter<br />Fon: +49 (0)381 498 1013<br />Mail: <link ulrich.vetter@uni-rostock.de>ulrich.vetter@uni-rostock.de</link><br />Web: <link http://www.uni-rostock.de>www.uni-rostock.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Karrierewege</title>
			<link>http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/karrierewege/</link>
			<description>Vom Rostocker Chemiestudenten in die Chefetage eines Düngemittelriesen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom Diplom bis zum Geschäftsführer sind nur zehn Jahre vergangen. Dr. Donald Höpfner (40) gehört zu den Senkrechtstartern in Mecklenburg-Vorpommern. Er leitet seit Mitte März 2013 die Yara-Produktionsstätte in Poppendorf mit etwa 230 Beschäftigten. Der gebürtige Magdeburger residiert in der fünften Etage des Verwaltungsbaus. „So viele fünfstöckige Häuser gibt es auf kleinen Dörfern nicht, sagt der Vater von zwei Kindern, der mit einer Landschaftsplanerin verheiratet ist, augenzwinkernd. Seine Karriere kommt nicht von ungefähr. Er lernte in Magdeburg den Beruf eines Chemikanten, sammelte berufliche Erfahrungen, machte das Abitur an der Abendschule und studierte dann an der Rostocker Universität Chemie. Seine Diplomarbeit schrieb Donald Höpfner über ein betriebliches Thema der Yara, das er dann in seiner Dissertation fortführte. Nach der Doktorarbeit stieg er in das Unternehmen ein und leitete dort unter anderem die Abteilung Salpetersäureproduktion. 
Yara gehört mit einem Umsatz, der jährlich zwischen 300 und 500 Millionen Euro liegt, zu den Top Ten-Unternehmen in MV. „Das ist Verantwortung und Herausforderung gleichermaßen“, sagt Höpfner, der den Umgang mit Menschen mag. „Es ist wichtig, dass die Belegschaft einen sicheren Job hat“, sieht der junge Manager eine seiner Aufgaben. Er wusste schon im dritten Semester seines Studiums, dass er industrienah forschen wollte und ist Professor Udo Kragl vom Lehrstuhl für Technische Chemie dankbar, dass der das seinen Studenten ermöglichte. „Das Werk passt zu meiner Ausbildung und hat die Größe, wo ich gern Geschäftsführer bin“, sagt Höpfner. Professor Kragl ist stolz auf seinen ehemaligen Studenten und Doktoranden Donald Höpfner. „Meine bislang 20 promovierten Chemikerinnen und Chemiker haben ohne Probleme den Berufseinstieg geschafft“, sagt der Wissenschaftler, der seit 1998 an der Uni Rostock tätig ist. <br />„Donald Höpfner hat sehr zielstrebig sein Studium geplant und durchgezogen, wobei ihm natürlich seine vorherige Ausbildung geholfen hat“, blickt Prof. Kragl zurück. „Herr Höpfner mit seinem Einsatz und großem praktischen Geschick war aber auch die richtige Person an der richtigen Stelle“. <br /><br />Die Zusammenarbeit zwischen dem früheren Düngemittelwerk, jetzt Yara, und der Rostocker Chemie hat eine sehr lange Tradition. „Seit ich in Rostock bin, haben wir immer wieder mehr oder weniger umfangreiche Kooperationen mit Yara“, sagt Kragl. „Vor allem im Bereich der analytischen Chemie konnten wir eine Reihe von interessanten Fragestellungen, die für Yara wesentlich für die Qualitätssicherung in der Produktion waren, lösen“. Sowohl für Uni-Mitarbeiter als auch Studierende bieten derartige Kooperationen „einen sehr guten und realistischen Einblick in die berufliche Praxis“, betont der Wissenschaftler. So nimmt es nicht Wunder, dass auch weitere Absolventen aus der Arbeitsgruppe von Kragl bei Yara tätig sind. Auch aus anderen Fakultäten arbeiten dort Absolventen. <br /><br />Die Rostocker Chemie zählt laut CHE-Ranking von 2012 zur Spitzengruppe bei den Universitäten in Deutschland. „Es freut mich außerordentlich, dass wir mit sehr guten Studienbedingungen punkten können“, sagt Professor Kragl. Nach seiner Auffassung zahlen sich die Anstrengungen der letzten Jahre aus. Alle Professorenstellen sind mit exzellenten Fachleuten besetzt. Das zeigt sich auch in den Forschungsleistungen. Rostock nimmt in diesem Fach bei den Veröffentlichungen pro Wissenschaftler und den Promotionen eine Spitzenstellung ein. Die Bedingungen für Studierende (Räumlichkeiten und Ausstattung) sind hervorragend. Das Institut für Chemie und die von ihm verantworteten Studiengänge sind in den letzten Jahren auf Bachelor und Master umgestellt worden. „Für eine praxisnahe Ausbildung der Studenten tragen auch die beiden Rostocker Leibniz-Institute für Katalyse und Ostseeforschung mit ihren ergänzenden Angeboten bei“, so Kragl. Insbesondere die Technische Chemie bietet seiner Auffassung nach für die Absolventen wertvolle Einblicke in die spätere Praxis in Produktionsbetrieben, die auch durch Exkursionen vertieft wird. „Innovative Produkte entstehen zwar zunächst im Forschungslabor, aber wenn nicht rechtzeitig die mögliche Umsetzung in einen größeren Maßstab mit bedacht wird, verschenkt man wertvolle Zeit in der Entwicklung eines markfähigen Produktes“, bemerkt der Wissenschaftler. <br /><br />„Es ist ein Trugschluss, wenn man denkt, Chemie ist dreckig und stinkig“, sagt Donald Höpfner. Auf dem Betriebsgelände der Yara wachsen beispielsweise gesunde Kiefern, fühlen sich Hasen, Kaninchen und sogar Turmfalken wohl. <br /><br />Hintergrund<br />Mit 23 Produktionsstätten und 7.600 Beschäftigten weltweit gehört der norwegische Yara-Konzern mit Sitz in der norwegischen Hauptstadt Oslo zu den weltweit führenden Herstellern von Düngemitteln und Industriechemikalien. Offiziell wurde das Werk in Poppendorf am 1. Januar 1981 gegründet. Im September 1984 begann der Probebetrieb der Anlagen und ein Jahr später die Produktion. 1991 wurde das Werk durch die Norsk Hydro ASA von der Treuhand erworben, firmierte seitdem unter dem Namen Hydro Agri Rostock und seit März 2004 als Yara Rostock.<br />(Text: Wolfgang Thiel)<br /><br /><br /><br />Kontakt<br />Universität Rostock<br />Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät<br />Prof. Dr. Udo Kragl<br />Fon: +49 (0)381 498 8900<br />Mail: <link udo.kragl@uni-rostock.de>udo.kragl@uni-rostock.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 10:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>