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09.05.2011 Algen machen Süßigkeiten grün
Kategorie: Institut für Chemie
Dem lauten Ruf der Langen Nacht der Wissenschaften „Mitwisser gesucht“ sind gestern Abend rund 7000 Rostocker und Gäste aus dem Umland gefolgt.
Dem lauten Ruf der Langen Nacht der Wissenschaften „Mitwisser gesucht“ sind gestern Abend rund 7000 Rostocker und Gäste aus dem Umland gefolgt. Zwischen 18 und 23 Uhr öffneten Labore, Hörsäle und Werkstätten wieder weit ihre Türen, um wissbegierige Besucher zu empfangen und all ihre Fragen zu beantworten. Bei der achten Auflage der Veranstaltung blieb fast kein Thema unbehandelt. Die neusten Erkenntnisse in den Naturwissenschaften wurden in Vorträgen ebenso thematisiert wie innovative medizinische Verfahren. Neben den vielen verschiedenen Vorträgen sorgten vor allem Experimente und Mitmach-Aktionen für viel Publikum.
Einige Wissensdurstige kamen zum ersten Mal, andere hatten bereits Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. „Im letzten Jahr habe ich selbst einen Physik-Vortrag gehalten. Heute schaue ich mich bei den Musikwissenschaftlern um“, sagte die 19-jährige Studentin Ann-Katrin Köhn. Weniger mit Ton, vielmehr mit Lichteffekten ging es in einer kleinen Werkstatt im Erdgeschoss des Instituts für Chemie zu. Inmitten einer großen Traube aus Zuschauern saß Roland Weihs und erhitzte verschiedene Glasstücke, um sie anschließend mit seiner Atemluft zu Kugeln zu formen. Während immer wieder die Flamme aufleuchtete, erklärte Weihs, was er da tut. Die aufmerksamen Zuhörer durften sogar selbst eine Glaskugel ausformen. Dabei galt es, sanft und regelmäßig zu blasen. Dass diese Kunst ein wenig Übung erfordert, bewiesen eine Reihe von Fehlversuchen. Wer zu schnell blies, hatte am Ende eine Kugel mit Loch.
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