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01.07.2013 Finanzieller Mehrbedarf

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Hochschulleitung und Wissenschaftsminister bewerten Finanzbedarf der Uni Rostock unterschiedlich

v.l.: Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern Mathias Brodkorb, Konzilspräsident Prof. Andreas Wree, Vorsitzender des Vorsitzender Akademischen Senats Prof. Martin Benkenstein und Rektor Prof. Wolfgang Schareck

v.l.: Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern Mathias Brodkorb, Konzilspräsident Prof. Andreas Wree, Vorsitzender des Akademischen Senats Prof. Martin Benkenstein und Rektor Prof. Wolfgang Schareck

Vortrag von Minister Brodkorb vor Konzil und Senat der Universität Rostock (Fotos: IT- und Medienzentrum/Universität Rostock)

Vortrag von Minister Brodkorb vor Konzil und Senat der Universität Rostock (Fotos: IT- und Medienzentrum/Universität Rostock)

Der finanzielle Mehrbedarf der Universität Rostock in den nächsten Jahren wird vom Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommerns und der Hochschulleitung der Universität weiterhin unterschiedlich beurteilt. Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb stellte am vergangenen Mittwoch (26.06.2013) auf einer gemeinsamen Sitzung von Konzil und Akademischem Senat der Universität Rostock seine Modellrechnung für den Finanzbedarf der Universität in den Jahren 2014/2015 vor. Demnach könne der Globalhaushalt der Universität mit der jüngst von der Landesregierung verabschiedeten Steigerung der Ausgaben für die Hochschulen auskömmlich gestaltet werden.

Die Hochschulleitung der Universität Rostock weist demgegenüber darauf hin, dass die für die Universität Rostock bewilligten zusätzlichen Finanzmittel in Höhe von 8 Millionen Euro für den Zeitraum 2013 bis 2015 lediglich für eine Verringerung des finanziellen Mehrbedarfs zum Beispiel für 2014 von 17 Millionen Euro auf 14 Millionen Euro sorgen. Das bedeutet eine gewisse Entlastung, aber nicht die Lösung des Problems.

„Die Ausfinanzierung unseres Haushalts ist die Grundvoraussetzung für unsere Wettbewerbsfähigkeit auch in der Zukunft“, erklärte Rektor Professor Wolfgang Schareck. „Die Grundfinanzierung muss den Stellenplan so weit ausfinanzieren, dass eine Vakanzhaltungspflicht entfällt.“

Dr. Mathias Neukirchen, Kanzler der Universität Rostock, sieht die Ursache der unterschiedlichen Bewertung des Finanzbedarfs  der Universität vor allem darin begründet,  dass die Landesregierung ein strukturelles Defizit erst ab dem Jahr 2012 anerkennt. „Tatsächlich leiden wir schon länger an chronischer Unterfinanzierung“, so Neukirchen. „Und genau darauf beruhen unsere Berechnungen.“

Minister Brodkorb räumte ein, dass mehr Geld für die Hochschulen durchaus wünschenswert wäre. Allein der Landtag, der im Dezember den Doppelhaushalt 2014-2015 zu beschließen hat, könne an den Vorgaben der Landesregierung jetzt noch etwas ändern. „Darauf richten wir unsere Hoffnungen und Erwartungen“, sagte Rektor Wolfgang Schareck.

Der Mehrbedarf aller Hochschulen des Landes resultiert vor allem aus erheblich gestiegenen Personal-, Betriebs- und Reinvestitionskosten. Dass diese finanziellen Mehrbelastungen allein durch Sparen nicht mehr aufgebracht werden können, machten die Universitäten Rostock und Greifswald, die Hochschulen Neubrandenburg und Wismar, die Hochschule für Musik und Theater Rostock und die Fachhochschule Stralsund am 04. Juni in einem gemeinsamen Parlamentarischen Abend vor Mitgliedern des Landtages und der Landesregierung in Schwerin deutlich.

Kontakt:
Universität Rostock
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 381 498-1013
Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de

 

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