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28.06.2012 „Jüdische Übersetzer – als Akteure interkultureller Transformation“ (4.-6. Juli 2012)
Kategorie: Philosophische Fakultät
Thema der internationalen Tagung sind „Jüdische Übersetzer – als Akteure interkultureller Transformation“. Im Mittelpunkt stehen somit Personen (auch Kollektive), die aus einer ganz spezifischen Situation/Konstellation heraus Übersetzungen angefertigt haben. Oftmals in historischen Momenten kulturellen Umbruchs, den sie nicht nur übersetzend begleitet haben, sondern als Akteure mitgestaltet haben (Targumim, Septuaginta-Übersetzung, die mittelalterliche Übersetzerschule von Toledo u.v.a.) Die Übersetzungswissenschaft legt schon lange Wert darauf, dass solche Übersetzungen immer Spuren der Transformation von Wissen und Kultur aufweisen. Manchmal geschehen solche Transformationen aber auch sehr bewusst, um bestimmte Inhalte oder Botschaften zu verdeutlichen oder aber auch, um diese zu verbergen. Die Tagung möchte der Frage nachgehen, inwieweit die Tatsache, dass die behandelten Personen jüdischer Herkunft waren/sind eine Rolle spielt bei der Art und Weise, wie sie übersetzen. Übersetzen wird hierbei nicht nur in einem lingualen, sondern auch in einem (inter-)kulturellen Sinne verstanden. Inwiefern transformieren die Übersetzer als bewusste Akteure/Agenten (Cultural intermediaries), was sie aus dem einen kulturellen Kontext in den anderen übertragen. Außerdem wird auch die Figur des jüdischen Übersetzers oder Dolmetschers, wie er manchmal in der Literatur auftaucht, in Vorträgen beleuchtet.
Ein Bestandteil der Tagung wird ein Workshop sein, in dem Nachwuchswissenschaftler aus dem Gebiet der Sprach-, Literatur-, Kultur- und Übersetzungswissenschaft die Chance gegeben werden soll, Ihre Forschungsprojekte vorzustellen und mit Fachleuten zu diskutieren.
Die Tagung wird am Mittwochabend, dem 4. Juli 2012, gegen 18 Uhr offiziell eröffnet. Im Anschluss gibt es einen kleinen Umtrunk.
Adresse: Schwaansche Str. 2 (in unmittelbarer Nähe des Universitätsplatzes), 18055 Rostock
Veranstalter:
Prof. Dr. Rafael Arnold,
Institut für Romanistik,
Universität Rostock
(rafael.arnold(at)uni-rostock.de)
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