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05.05.2013 Rostocker Kolloquium Neuzeit
Kategorie: Historisches Institut
Dienstag, den 07.05. um 17:15 Uhr mit Prof. Dr. Sebastian Conrad, Berlin; Thema: „Warum brauchen wir Globalgeschichte?“
Auch in der Geschichtswissenschaft gibt es "shooting stars"! Sebastian Conrad von der Freien Universität Berlin ist einer.
Bereits seit über einem Jahrzehnt hat er die Verharrung der deutschen Geschichtswissenschaft in den engen Grenzen des Nationalstaates kritisiert und eindrucksvolle Beispiele für die Produktivität globaler historischer Perspektiven geliefert. Seine Deutung des Wilhelminischen Kaiserreichs als transnationales Phänomen hat eine neue historiographische Tendenz angestoßen; gegenwärtig steht er vor allem für den Impuls der Globalgeschichte. „Globalisierung“, so eine seiner zentralen Thesen, ist nicht erst eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Spätestens Ende des 19. Jahrhunderts erreichten die weltweiten Verflechtungen von Menschen, Produkten, Kapital und Ideen auch in Deutschland einen ersten Höhepunkt. Doch wie weit reichen Globalisierungsprozesse historisch tatsächlich zurück? Ist „Globalgeschichte“ ein neues Paradigma oder doch nur eine unter vielen möglichen Herangehensweisen? Können Historikerinnen und Historiker globale Perspektiven einnehmen und dabei zugleich den Eigenheiten lokaler Kontexte gerecht werden?
Antworten auf diese Fragen wird uns Sebastian Conrad in seinem Vortrag am kommenden Dienstag im Rahmen des Rostocker Kolloquiums Neuzeit vorschlagen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen zu diskutieren!
07.05.2013: Professor Dr. Sebastian Conrad, Freie Universität Berlin
„Warum brauchen wir Globalgeschichte?“
Kommentar: Ulrike von Hirschhausen, Rostock
17.15-19.00 Uhr
HS 323, Campus Ulmenstraße 69, Haus 1
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