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10.07.2012 Berufsbildung erfolgreich auf neuen Wegen

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Fünf Projekte und 1,5 Mio. Euro Fördermittel in nur einem Jahr

Das Projektteam aus Rostock mit äthiopischen Kollegen an der Jimma University (2.v.l.: Prof. Friedhelm Eicker, 4. v.l.: Prof. Bernd Lennartz, 7.v.l.: Gesine Haseloff)

„Die Arbeitswelt entwickelt sich ständig weiter. Aufgaben, die Arbeitskräfte heute bewältigen müssen, sind so komplex wie noch nie. Arbeitnehmer sollen in der Lage sein, Innovationen in den Unternehmen mit zu bewirken. Das ist in Deutschland nicht anders als in Mosambik oder China“, sagt der international erfahrene Professor des Arbeitsbereiches Technische Bildung der Universität Rostock, Friedhelm Eicker.
„Mit der traditionellen universitären Berufsbildung kann dem kaum noch entsprochen werden. Die relative Isolation in Lehre und Forschung muss aufgebrochen werden. Wir haben deshalb beschlossen, anders als bisher mit Partnern aus Unternehmen und Berufsbildungseinrichtungen zusammen zu wirken. Gemeinsam soll an neuen Aufgaben und Projekten gearbeitet werden, die  möglichst ihre Entsprechung in einer gemeinsamen Lehr- und Forschungsstruktur finden“, sagt Eicker. Mit seinen Kollegen aus verschiedenen universitären Bereichen und Mitarbeitern arbeitet er deshalb seit 2011 an neuen Projekten im Netzwerk Berufliche Bildung & Innovation, kurz NBBI (http://www.nbbi.uni-rostock.de).

Die Erfolgsbilanz von NBBI kann sich sehen lassen: Nach zwei Projekten in Mosambik ist ein dreijähriges Projekt gestartet (2012-2015), das die Forschung und Fortbildung von Berufsschullehrern in Mosambik, Äthiopien und Südafrika unterstützt. Es wurde bundesweit als eines von 20 innovativen Vorhaben ausgewählt, das geeignet ist, die deutsche Bildungszusammenarbeit mit Südafrika im Rahmen des Deutsch-Südafrikanischen Jahres der Wissenschaften 2012/13 (siehe auch: http://www.deutsch-suedafrikanisches-wissenschaftsjahr.de)zu repräsentieren.
Zu nennen sind auch zwei Projekte, die quasi vor der Haustür starten sollen. Eine Initiative zur Entwicklung der Medienkompetenz von Auszubildenden in MV und ein Vorhaben, das die „offene Hochschule“ wörtlich nimmt und Innovationen in punkto Berufspädagogenausbildung vorantreibt. Fünf Projekte, die alles in allem 1,5 Millionen Euro Fördermittel einspielen können. Eine Größenordnung, die gerade im geisteswissenschaftlichen Sektor nicht alltäglich ist.

Alle Institutionen und Personen, die in Rostock und in der näheren oder weiteren Umgebung auf die eine oder andere Art mit der beruflichen Bildung befasst sind, sind aufgefordert, im NBBI mitzuwirken. So sind Forschungsinstitute ebenso angesprochen wie etwa Unternehmen, Berufliche Schulen und Überbetriebliche Bildungseinrichtungen. „Jede dieser Einrichtungen hat ein spezielles Berufsbildungspotential, das es zu nutzen gilt. Gemeinsam kann mehr erreicht werden, als es jedem allein möglich wäre“, so Eicker abschließend.



Kontakt:
Universität Rostock
Netzwerk für Berufliche Bildung (NBBI)
Prof. Dr. Friedhelm Eicker
Fon: +49 (0) 381 498 3594
Mail: friedhelm.eicker(at)uni-rostock.de

Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 (0)381 498 1013
Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de

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