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21.06.2012 Energiewende fordert die Wissenschaft

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Rostocker Forschungsverbund für Energietechnik gegründet

Prof. Dr. Egon Hassel

An der Universität Rostock haben sich die drei Lehrstühle Elektrische Energieversorgung, Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren und Technische Thermodynamik im Rostocker Forschungsverbund für Energietechnik zusammengeschlossen, um durch die Kopplung von Elektrotechnik und Maschinenbau in Mecklenburg-Vorpommern ihren wissenschaftlichen Beitrag zu entscheidenden Fragen der  Energiewende auf universitärem Niveau zu leisten. „Kennzeichen dieser universitären Forschung ist die Verzahnung von Grundlagen auf der Ebene der Modellierung, Anwendung modernster Rechen- und Messmethoden und praktischer wirtschaftlicher Umsetzung der Ergebnisse in Kooperation mit namhaften Firmen“, erläutert Professor Egon Hassel, Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik und Inhaber des Lehrstuhls Technische Thermodynamik, das Vorhaben.

Energie ist das Blut, das unsere komplexe, hochmobile Gesellschaft am Laufen hält. Diese Energie beziehen wir zurzeit vor allem aus den endlichen Erdöl- und Erdgasressourcen unseres Planeten. Die konventionelle Ölförderung hat bereits ihr Maximum überschritten, Gas wird in den nächsten Jahren folgen. Auch die Nutzung von Alternativen, wie Öl-Teersänden und Gas aus Fracking, können die entstehenden Defizite mittelfristig nicht mehr vollständig decken und sind mit hohen ökonomischen und ökologischen Kosten verbunden. Es ist daher eine Mammutaufgabe des Jahrhunderts, bei wachsender Weltbevölkerung eine ausreichende Energieversorgung zu gewährleisten. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen und dem Nuklearunfall von Fukushima hat die Bundesrepublik Deutschland die Energiewende eingeleitet und baut damit zugleich ihre wissenschaftliche und wirtschaftliche Führungsrolle in der Energiekompetenz aus.

Die Rostocker Wissenschaftler der Bereiche Maschinenbau und Elektrotechnik laden alle Interessierten zum 2. Rostocker Energietag vom 16. - 17.07 2012 ein, um über neueste Forschungsergebnisse, neue Kooperationsprojekte und Perspektiven der Forschung zu berichten. Neben den Rostocker Forschern werden weitere Experten aus der deutschen Forschung und Industrie über aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen informieren. Die Themen reichen dabei von neuartigen Energiespeichersubstanzen für Wasserstoff, über Biokraftstoffe, Windenergie, Solarenergie, Smart Grids, Abfallenergie und Automobilantrieben bis hin zu den politischen Randbedingungen.

Das Programm des 2. Rostocker Energietages ist unter www.LTT.uni-rostock.de einzusehen. Eine formlose Anmeldung richten Sie bitte an Dagmar Nautsch,
E-Mail: dagmar.nautsch(at)uni-rostock.de, Telefon: 0381-4989401


Kontakt:
Universität Rostock
Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik
Dagmar Nautsch
Fon: +49 (0)381498 9401
Mail:  dagmar.nautsch@uni-rostock.de

Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 (0)381 498 1013
Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de

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