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31.05.2011 Frühjahrstagung in Rostock

Kategorie: Startseite

Board von Eurotransplant spricht sich für Widerspruchslösung aus

Prof. Bruno Meiser, Präsident von ET (li), Dr. Axel Rahmel, Medical Director ET

Das Board von Eurotransplant hat sich auf seiner gerade zu Ende gegangenen Frühjahrstagung in Rostock für die Widerspruchslösung bei der Organspende ausgesprochen. Diese sieht im Gegensatz zur Zustimmungserklärung vor, dass jeder Organspender werden kann, der sich nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat. „Hiermit ist das Selbstbestimmungsrecht jedes potenziellen Spenders gewahrt und gleichzeitig mehr Rechtssicherheit für die Mediziner und Angehörigen geschaffen“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock und Gastgeber der Tagung. Der Gefäßchirurg und Transplantionsmediziner ist seit 2004 Mitglied des Boards von Eurotransplant.

Organspende ist ein Thema auf Leben und Tod. Dementsprechend wird es leidenschaftlich diskutiert. Nicht zuletzt sind die rechtlichen Rahmenbedingungen entscheidend, wenn es darum geht, ob und welche Organe entnommen werden dürfen, um Patienten, die dringend auf ein Spenderorgan warten, helfen zu können.
Eurotransplant ist die Vermittlungsstelle für Organspenden in den Benelux-Ländern, Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien und damit für über 120 Millionen Menschen zuständig. An der internationalen Zusammenarbeit dieser Länder sind alle Transplantationszentren, Gewebetypisierungslaboratorien und Krankenhäuser, in denen Organspenden durchgeführt werden, beteiligt. Vorrangiges Ziel von Eurotransplant ist die optimale Verteilung und Verfügbarkeit von Spenderorganen.


Kontakt:
Universität Rostock
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 (0)381 498 1013
Mail: ulrich.vetter@uni-rostock.de

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