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06.10.2010 Kurs auf die Wissenschaft – Uni Rostock startet interdiziplinäre Ringvorlesung
Kategorie: Pressemeldungen, Startseite
Hervorragende Nachwuchswissenschaftler auf Kurs in die Wissenschaft bringen. Das nahm sich die Interdisziplinäre Fakultät der Universität Rostock (INF) zu ihrer Gründung im Jahr 2007 vor.
In den drei zum Start der Einrichtung geschaffenen Departments wurden Promotionsstipendien an ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftler vergeben, 45 sind es inzwischen an der Zahl.
Im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ), 18057 Rostock, Bergstraße 7a, startet am 7. Oktober 2010 um 15.00 Uhr die erste interdisziplinäre Ringvorlesung mit dem Titel „Kurs auf die Wissenschaft“. Hier präsentieren bis Januar 2011 insgesamt 18 der 45 Stipendiaten ihre Promotionsarbeiten. In Themenblöcken werden sie kurze, leicht verständliche Vorträge halten, um sie anschließend mit breitem Fach- und Laienpublikum zu diskutieren. Ziel der Reihe ist es auch, etwas über die Forschungen und Themen der INF zu erfahren und über den Weg von jungen Menschen in die Wissenschaft.
Die Ringvorlesung „Kurs auf die Wissenschaft“ beginnt mit einem Vortrag von Markus Krohn. Der gebürtige Greifswalder geht der Frage auf den Grund, was im Kopf passiert, „Wenn die Müllabfuhr des Gehirns nicht mehr funktioniert“ – so auch der Titel seines Vortrags. In seiner Arbeit erforscht er die weltweit häufigste Demenzerkrankung Morbus Alzheimer. Allein in Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen davon betroffen. Die Symptome werden durch die vermehrte Anhäufung und Lagerung eines Proteinfragments ausgelöst, was zur Bildung der so genannten Alzheimer-Plaques führt und im weiteren Verlauf das Absterben von Nervenzellen bewirkt. „Ziel meiner Arbeit ist die Aufklärung bisher unterschätzter Mechanismen des Abtransportes dieses Proteins“, erklärt der 32-Jährige.
Auch Felix Winter, der zweite Referent am Nachmittag des 7. Oktober, untersucht die Mechanismen des Morbus Alzheimer. Überschrieben ist sein Vortrag mit „Mit Mathematik in die Zukunft schauen“. Gemeint ist damit der Versuch, mittels mathematischer Modelle die Vorhersagbarkeit des Krankheitsverlaufs des Morbus Alzheimer zu verbessern und mögliche Interventionsszenarien analysieren können.
Beide Stipendiaten arbeiten am Forschungslabor für neurodegenerative Erkrankungen (NRL) des Universitätsklinikums Rostock. Sie werden betreut von Prof. Dr. Dr. Jens Pahnke, Leiter des NRL, Prof. Dr. Udo Kragl, Dekan der INF, und Prof. Dr. Olaf Wolkenhauer, Inhaber des Lehrstuhls für Bioinformatik und Systembiologie der Universität Rostock.
Alle Interessierten sind herzlich zu den Vorträgen eingeladen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden sich im Internet unter: http://www.inf.uni-rostock.de/ringvorlesung/.
Hintergrund:
Ziel der Interdisziplinären Fakultät ist es, zu ermöglichen, die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu verschmelzen und Forscher über die ursprünglichen Fächergrenzen hinaus in einen engen Dialog miteinander treten zu lassen. So wird die Bearbeitung komplexer Problemfelder und die Entwicklung neuer Perspektiven, Inhalte und Technologien ermöglicht.
Dazu gab sich die Universität Rostock im Jahr 2007 drei Profillinien; im Juni 2010 kam eine vierte hinzu. Dies sind „Leben, Licht, Materie“, „Maritime Systeme“, „Erfolgreich Altern“ und „Wissen – Kultur – Transformation“.
Kontakt:
Universität Rostock
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Telefon: +49 (0) 381 498 1013
E-Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de
Michael Lüdtke
Interdisziplinäre Fakultät der Universität Rostock
Ulmenstraße 69, Haus 3
Telefon: +49 (0) 381 498 8944
Mobil: +49 (0) 163 478 2011
Homepage: http://www.inf.uni-rostock.de/
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