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12.11.2010 Maschinenbau in exzellenter Lage

Kategorie: Pressemeldungen, Startseite

Ingenieur-Absolventen der Universität Rostock sind weltweit gefragt

Promotionsstudent Max Haase von der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik arbeitet mit an der Entwicklung eines automatischen Rettungskatamarans.

Ingenieur-Absolventen der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock sind deutschland- und weltweit gefragt. „Die jungen Ingenieure sind fachlich fit und beherrschen schnell die Praxis“, sagt Christian Heinen, beim international agierenden Windkraftanlagenbauer Nordex zuständig für Personal. Dort arbeitet seit vier Jahren Diplom-Ingenieur Lars-Christian Bielefeldt als Konstrukteur. Der 30-Jährige hat an der Rostocker Universität Maschinenbau studiert. „Die Wissensvermittlung in den Vorlesungen gehen bis an die Wurzel der Problemstellung“, urteilt der Absolvent. Professoren sind bei Fragen immer ansprechbar für Studenten. Man kennt sich. Das zahlt sich aus. Die Absolventen sind auf das Berufsleben bestens vorbereitet. „Der Maschinenbau ist in einer exzellenten Lage“, stellt der Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik, Prof. Dr. Egon Hassel, fest. „Durch die sehr guten und ständigen Kontakte mit der weltweit sehr erfolgreichen deutschen Industrie fließen neueste Erkenntnisse und Forschungsfragestellungen direkt von der Wirtschaft in die universitäre Lehre ein“, erklärt Hassel. Das schlägt sich in der Fakultät auch in einer beachtlichen Summe von eingeworbenen Drittmitteln nieder.

Ein sehr guter Absolvent wird nicht nur von der Wirtschaft umworben, auch die Wissenschaft braucht exzellenten Nachwuchs. Max Haase zum Beispiel beendete in Rostock vor zwei Jahren sein Studium als Diplom-Ingenieur mit einem sehr guten Abschluss und bekam von der Wirtschaft lukrative Angebote. Doch den heute 27-Jährige zog es mehr zur Wissenschaft. Am Lehrstuhl für Schiffbau der Universität Rostock tüftelt er jetzt an einem Forschungsprojekt, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. Entwickelt werden soll ein automatischer Rettungskatamaran, also ein Schiff mit zwei Rümpfen. Max Haabe berechnet das Manövrierverhalten des Schiffes bei Seegang. „Das ist ein komplexes und anspruchsvolles Thema“, sagt er. An dem Projekt sind weitere Fakultäten der Universität Rostock, die TU Berlin, das Warnemünder Institut für Schiffssicherheit und als einer der Industriepartner Thyssen Krupp Marine Systems Emden beteiligt.

Auf der heutigen (12.11.2010) Akademischen Jahresfeier der Fakultät erhalten erstmalig 56 Bachelor-Absolventen ihre Urkunden. Der Beste dieses Jahrgangs ist David Lengert. Er bekommt heute den Theodor-Macklin-Preis, der nach dem Gründungsdekan der Fakultät benannt wurde. Oberingenieur Theodor Macklin hatte am 26. Mai 1951 in Rostock maßgeblichen Anteil daran, dass erstmals in Deutschland eine Technische Fakultät an einer klassischen Universität eingerichtet wurde. „Die Universität Rostock war und ist damit wegweisend für andere Universitäten“, stellt Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck fest. Die Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommerns zeichnet heute in Rostock ebenfalls Herrn stud.ing. Philipp Schumacher, Beststudent im Bachelorstudiengang Maschinenbau, mit einer Reise aus. Er hat das vierte Semester an der Universität Rostock mit der Note 1,2 abgeschlossen.

"Unternehmen werben bei uns direkt um Absolventen und Praktikanten“, sagt Diplom-Ingenieurin Monika Nitz, Leiterin des Studienbüros. Sorgen um ihre Zukunft muss sich auch Rabea Redmann nicht machen. Sie hat das beste Diplom des Jahrgangs 2009/2010 geschrieben und ist bereits Promotionsstudentin der Fakultät. Auch sie erhält heute für ihre Leistung einen Theodor-Macklin-Preis. Bis auf einen Studenten haben sich alle Bachelor-Absolventen für anschließende Masterstudiengänge eingeschrieben. Dreißig weitere kommen von anderen Universitäten dazu.

„Ich sehe zwar kleine organisatorische Probleme bei der Umstellung der Studiengänge auf den Bachelor-und Masterabschluss. Die werden mit den Studenten diskutiert und gemeinsam gelöst“, ist Dekan Hassel zuversichtlich. Er ist davon überzeugt, dass Studium und die neuen Abschlüsse am Ende noch attraktiver sein werden. „Die Ausbildungsinhalte und die hohe Ausbildungsqualität haben sich im Maschinenbau und in der Schiffstechnik mit den neuen Abschlüssen jedenfalls nicht geändert“, versichert Hassel und ist sicher, dass „sich die Wirtschaft schnell daran gewöhnen wird“.

Rektor Professor Schareck freut sich über den großen Zuspruch, den die Fakultät bei jungen Leuten genießt. Für das Wintersemester 2010 haben sich ca. 200 Studenten für den Bachelorstudiengang Maschinenbau eingeschrieben. Die Fakultät hat  insgesamt 1300 Studierende.

 

Kontakt:

Universität Rostock

Presse+Kommunikation

Dr. Ulrich Vetter

Telefon: +49 (0) 381 498 1013

E-Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de

 

Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik

Dr.-Ing. Jürgen Adam

Geschäftsführer

Telefon: +49 (0) 381 498 9003

E-Mail: juergen.adam(at)uni-rostock.de

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