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16.02.2011 Renaissance des Diploms

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Deutschlandfunk sendete 70 Minuten live aus der Universität Rostock

Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck im Gespräch mit DLF-Moderator Jürgen Wiebicke (Universität Rostock/IT- und Medienzentrum)

Die „Länderzeit“ des Deutschlandfunk (DLF) wurde heute (16.02.2011) live aus der Universität Rostock gesendet. Das 70-minütige Sendeformat im „Journal am Vormittag“ widmete sich dem Thema: „Besser als Bachelor und Master? Mecklenburg-Vorpommern führt den Studienabschluss Diplom wieder ein.“ Über die Renaissance des Diploms diskutierten in der Rotunde der Mensa Südstadt: Prof. Dr. Wolfgang Schareck (Rektor), Prof. Dr. Stefan Göbel (Prorektor für Studium, Lehre und Evaluation), Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Schmitz (Direktor des Instituts für Biomedizinische Technik der Universität Rostock), Prof. Dr. Hans-Jürgen von Wensierski (Dekan der Philosophischen Fakultät), Mathias Brodkorb (MdL Mecklenburg-Vorpommern), Hans-Günter Trepte (Nordmetall) sowie viele Studierende.

Das „Diplom“ ist kein Zurück zu einem herkömmlichen Diplomstudiengang, stellt das Rektorat der Universität  klar. Der Bologna-Prozess mit seinem modularen System von Bachelor und Master bleibt  selbstverständlich unangetastet. „Bei erwiesener Äquivalenz haben wir jetzt aber die Möglichkeit, dem Wunsch vieler Studierender zu entsprechen, statt eines Master of Science auch ein Diplomzeugnis vergeben zu können“, so Rektor Schareck. Der weltweit anerkannte akademische Grad eines Diplomingenieurs erhöht die Berufschancen von Absolventen, trägt gewachsenen Traditionen und dem akademischen Selbstverständnis der Technikwissenschaften Rechnung. Diese Auffassung teilen auch die großen deutschen Technischen Universitäten, wie die Präsidenten der TU9 mehrfach zum Ausdruck gebracht haben.

Nach einer Novelle des Landeshochschulgesetzes im Dezember 2010 ist es in Mecklenburg-Vorpommern wieder möglich, den akademischen Grad „Diplom“ zu vergeben. Andere Bundesländer erwägen ebenfalls, diesen Schritt zu gehen.

Hier finden Sie einen Video-Podcast mit Eindrücken von der Aufzeichnung der Sendung.

Auf den Seiten des Deutschlandfunks gibt es einen Audio-Podcast der Sendung zum Nachhören.

Kontakt:
Universität Rostock
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Telefon: +49 (0) 381 498 1013
E-Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de

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