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08.04.2011 Rostocker Rektorenporträts im Spiegel der Kunst

Kategorie: Startseite

Wie Heisig, Sitte oder Tübke Rostocker Rektoren sahen

Die Universität Rostock ist eine der wenigen deutschen Universitäten, die eine große Anzahl von Ölgemälden ihrer Rektoren aufweisen kann. In der Ausstellung „Rostocker Rektoren im Spiegel der Kunst“ sind erstmals 12 Rektorenporträts seit 1946 in einer Gesamtschau zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung  kamen  zahlreiche  Gäste in die Universitätsbibliothek in der Südstadt, Albert-Einstein-Str. 6. „Die Bildnisse geben Aufschluss über kunsthistorische Entwicklungen über Jahrhunderte und über das Selbstverständnis unserer traditionsreichen Universität“, sagte Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck in seiner Begrüßung.

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde auch das Porträt von Prof. Dr. Thomas Strothotte, der von 2006 bis 2008 Rektor der Universität Rostock war und zur Eröffnung sehr gerne gekommen ist. Sein Porträt wurde von Ulrike Angermeier, Promotionsstipendiatin der Universität Regensburg, gemalt. Erstmals war der Auftragsvergabe ein Wettbewerb vorausgegangen, den Frau Angermeier für sich entscheiden konnte. Zur Ausstellungseröffnung hatte sie auch weitere Gemälde mitgebracht, die Einblick in ihr künstlerisches Schaffen gewährten.

Rostocker Rektorengemälde sind ein besonderer Teil der Gemälde- und Kunstsammlung unserer Universität, die bereits 1419 gegründet wurde. Bildnisse und Büsten von ehemaligen Professoren, Angehörigen des Mecklenburgischen Herrscherhauses und Personen, die der Universität nahe standen, stammen aus verschiedenen Jahrhunderten. Die ältesten überlieferten Bildnisse sind diejenigen von Herzog Ulrich III. von Mecklenburg-Güstrow sowie der Professoren Johannes Caselius und Lukas Bacmeister d.J. „Die Gemälde geben außergewöhnliche Einblicke in unsere neuere Universitätsgeschichte. Ich freue mich, dass die Rektorenporträts ab heute öffentlich präsentiert werden und nicht im Verborgenen bleiben“, so Rektor Schareck.  

Großherzog Friedrich Franz II. begründete im Jahre 1874 die Tradition, dass „in Öl gemalte Brustbilder derjenigen Professoren, welche nach einer längeren erfolgreichen Wirksamkeit an der Universität in ihrem dortigen Amte ihre irdische Laufbahn beschließen, in dem Konzilzimmer des dortigen Universitätsgebäudes aufzuhängen sind“. Bis zum Jahre 1905 entstanden auf diese Weise 17 Professorenporträts, zum größten Teil von Mecklenburger Malern. In Vorbereitung der 550-Jahrfeier der Universität beschloss der Senat am 10. November 1965, dass von allen seit der Wiedereröffnung der Universität im Jahre 1946 amtierenden Rektoren Porträts angefertigt werden sollen. Dieser Aufgabe widmeten sich bedeutende Künstler der DDR, wie Bernhard Heisig, Willi Sitte und Werner Tübke auch Ronald Paris, Arnold Klünder und Karl-Heinz Kuhn. In den letzten Jahren porträtierten Susanne Kandt-Horn, Waldemar Krämer, Ute Mohns, Michael Emig und Bernt Wilke die Universitätsrektoren.

Die Ausstellung „Rostocker Rektoren im Spiegel der Kunst“, zu der auch eine einführende Broschüre erschienen ist, steht Besuchern noch bis zum 13. Mai offen.
Der Eintritt ist kostenfrei.

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr.:     09.00 – 24.00 Uhr
Sa.:               10.00 – 20.00 Uhr
So.:               12.00 – 24.00 Uhr.



Kontakt:
Universität Rostock
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Telefon: +49 (0) 381 498 1013
E-Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de

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