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23.11.2012 Studie belegt
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Die meisten Unternehmen können die Leistungsfähigkeit der eigenen IT nicht bestimmen
Der Bedarf nach Bestimmung und Verbesserung der eigenen IT-Leistungsfähigkeit spielt bei IT-Entscheidern eine immer größere Rolle. Dabei werden große Defizite eingeräumt. Das belegt eine aktuelle Studie der Universität Rostock und der alfabet AG. Der Grund hierfür ist: die meisten Unternehmen agieren in einem sich immer schneller verändernden Marktumfeld, das bestehende IT-Strukturen schnell veralten lässt. Ohne leistungsfähige Informationstechnologie können Unternehmen ihre Marktchancen nicht entsprechend nutzen.
Daher haben die Universität Rostock und die alfabet AG im Mai 2012 ein gemeinsames Forschungsprojekt gestartet. Im Rahmen dieser Kooperation soll ein Instrument zur Bewertung und Weiterentwicklung von Fähigkeiten entwickelt werden, welche nötig sind, um die Unternehmensarchitektur (Enterprise Architecture/EA) einer Organisation optimal auf deren Geschäftsentwicklung einzustellen.
Im Kern besteht die Leistungsfähigkeit einer IT-Organisation in der Identifikation und Koordination der Zusammenhänge zwischen Produkten und Dienstleistungen mit den jeweils unterstützenden Geschäftsprozessen und Informationssystemen. Durch den Aufbau und die Weiterentwicklung der so genannten Unternehmensarchitektur werden diese Zusammenhänge umfassend abbildbar und planbar. Die IT-Leistungsfähigkeit ist daher eng mit dem Reifegrad des Managements der Unternehmensarchitektur verbunden. Diesen zu bestimmen und entsprechend der Geschäftsanforderungen weiterzuentwickeln, schaffen aber die wenigsten Unternehmen, wie die Studie, die am Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Universität Rostock durchgeführt wurde, weiterhin zeigt.
„Im Rahmen des Forschungsprojektes wird eine Methode zur Bewertung von EA- Fähigkeiten entwickelt werden, die zur Bestimmung der eigenen IT-Leistungsfähigkeit dienen. Zudem sollen individuelle Entwicklungsperspektiven der Leistungsfähigkeit aus den Geschäftsanforderungen abgeleitet werden können, ein Ansatz, den bisherige Reifegradmodelle nicht verfolgen“, erläutert Matthias Wißotzki vom Institut für Informatik der Universität Rostock, der als Projektleiter an der Durchführung der Studie maßgeblich beteiligt ist.
„Die Praxis sucht ein standardisiertes Modell für die Weiterentwicklung ihrer Unternehmensarchitektur, nicht als konkrete Planvorgabe, sondern vielmehr als Orientierung für die individuelle Entwicklungsstrategie, sagt Tino Weichert, Projektleiter seitens der alfabet AG. Um eine solche praxisnahe Lösung entwickeln zu können, wird im Rahmen des Projektes weltweit mit ausgewählten Kunden der alfabet AG zusammengearbeitet. Die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes werden im Frühjahr 2013 erwartet. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an tino.weichert(at)alfabet.com oder matthias.wissotzki(at)uni-rostock.de.
Über alfabet
alfabet bedient mit der Software-Suite planningIT® eine internationale Anwendergemeinschaft von mehr als 135.000 IT-, Finanz- und Business-Experten in über 40 Ländern. Zu den Kunden von alfabet zählen viele der Global-2000-Unternehmen, die sich über eine große Bandbreite von Branchen verteilen, vor allem die Finanz-, Automobil-, Telekommunikations-, Logistik- und High-Tech-Industrie.
alfabet wurde 1997 gegründet und hat Niederlassungen in Berlin, Cambridge, Massachusetts und Singapur.
Über den Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Universität Rostock
Die Forschungsschwerpunkte des Rostocker Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik liegen unter anderem im Bereich der Wissens- und Unternehmensmodellierung. Er hat in den letzten Jahren eine Vielzahl Drittmittel-finanzierter Forschungsprojekte auf diesem Gebiet verantwortet.
Über die Studie
Die Studie zum Thema „Bestimmung der IT-Leistungsfähigkeit“ wurde im Zeitraum von Mai bis Juli 2012 vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Universität Rostock mit insgesamt 89 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen durchgeführt. Informationen zur Studie erhalten Sie bei matthias.wissotzki(at)uni-rostock.de.
Kontakt:
Universität Rostock
Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Institut für Informatik
Dipl.-Wirt.-Inf. Matthias Wißotzki
Fon: +49 (0)381 498 7406
Mail: matthias.wissotzki(at)uni-rostock.de
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 (0)381 498 1013
Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de
Web: www.uni-rostock.de
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