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15.02.2013 Universität Rostock vergibt Hermes-Forschungsförderung

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Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet

v.l.: Rektor Prof. Dr. Schareck, Dr. Dagmar Waltemath, Ron Henkel, Christian Kleimeier, Dr. Anke Walter, Franziska Koebsch, Prof. Dr. van Rienen (Prorektorin für Forschung und Forschungsausbildung)

v.l.: Rektor Prof. Dr. Schareck, Dr. Dagmar Waltemath, Ron Henkel, Christian Kleimeier, Dr. Anke Walter, Franziska Koebsch, Prof. Dr. van Rienen (Prorektorin für Forschung und Forschungsausbildung)

Am 12. Februar 2013 überreichten der Rektor der Universität, Prof. Dr. Wolfgang Schareck, gemeinsam mit der Prorektorin für Forschung und Forschungsausbildung, Prof. Dr. Ursula van Rienen, die Zuwendungsbescheide im Rahmen der Hermes-Forschungsförderung der Universität Rostock.

Die beantragte Förderung von Dr. Dagmar Waltemath (Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, Institut für Informatik, Lehrstuhl Systembiologie und Bioinformatik, Fördersumme: 3.715 Euro) dient dem Aufbau von Kooperationen mit der Universität Oxford (England) und der Norwegischen Universität für Lebenswissenschaften (Norwegen) auf den Gebieten der Systembiologie und der Herzphysiologie für eine gemeinsame EU-Antragstellung zum Thema „Virtuelle Experimente für die Modellierung der Herzphysiologie“.

Franziska Koebsch (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl Landschaftsökologie, Fördersumme: 1.817,60 Euro) möchte die Erforschung der räumlich-zeitlichen Variabilität von Klimagasflüssen an der Universität Rostock vertiefen. Aus diesem Grund beabsichtigt sie einen Auslandsaufenthalt an der Technical University of Denmark, um dort vorhandene, so genannte Footprint-Modelle für heterogene Waldökosysteme erstmalig auf einen Küstenmoor-Standort zu übertragen. Die Untersuchungsergebnisse fließen in einen geplanten DFG Antrag ein.

Dr. Anke Walter (Philosophische Fakultät, Heinrich Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften, Fördersumme: 4.050 Euro) plant, sich in einer gemeinsamen Forschungsarbeit mit der University of Virginia mit der Frage zu beschäftigen, wie Erfinder und ihre Erfindungen in antiken Texten und Bildern dargestellt werden. An beiden Instituten sind die Forschungen zu antiken Erzählungen von Gründungen, Anfängen und Ursprüngen seit langer Zeit fest etabliert. Die gemeinsame Forschungsarbeit zu dem o. g. Thema wird in eine umfassende Buchpublikation münden. Zur Finanzierung der Workshops und Arbeitstreffen der vier Wissenschaftler aus Virginia und Rostock sowie zur Publikation des Buches wird ein Antrag auf DFG-Sachbeihilfe gestellt werden.

Christian Kleimeier (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl Ressourcenschutz und Bodenphysik, Fördersumme: 4.500 Euro) untersucht schon seit längerem die Stickstoffabbauleistung eines Denitrifikationsbodenfiltersystems im großen Labormaßstab, um die Eignung von degradierten Niedermooren als Standort für ein künstliches Feuchtgebiet zur Reinigung von Dränagewässern zu bestätigen. Dank eines Stipendiums der Interdisziplinären Fakultät und der finanziellen Unterstützung des Lehrstuhls für Bodenphysik und Ressourcenschutz konnte Herr Kleimeier zu diesem Thema schon Vorstudien durchführen. Ein abschließendes Experiment zur Veränderung des Austragsverhaltens und der Zusammensetzung von organischen Kohlenstoffverbindungen soll in Zusammenarbeit mit der Ecohydrological Research Group der Universität Waterloo entstehen. Die Arbeit der Ecohydrology Research Group in Waterloo beschäftigt sich mit der Abschätzung und Vorhersage des ökologischen Einflusses der Nutzung der Ressource Wasser durch den Menschen. Die Ergebnisse dieses Forschungsaufenthaltes fließen in die Antragstellung eines EU-Projektes ein.

Der Antrag von Ron Henkel (Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, Institut für Informatik, Lehrstuhl Systembiologie und Bioinformatik, Fördersumme: 2.605 Euro) ist auf dem Gebiet der computergestützten Physiologie angesiedelt, speziell in der Entwicklung moderner Modell-Managementstrategien und Standards für physiologische Modelle. Der zur Förderung vorgeschlagene Auslandsaufenthalt dient dem Aufbau einer neuen Kooperation mit dem Auckland Bioengineering Institute in Neuseeland sowie der Beantragung eines DFG-Projektes. Es ist geplant, einen Teil der in Rostock entwickelten Techniken zum Modell-Management (Information-Retrieval) an das Physiome Model Repository (PMR2) anzubinden, welches am Auckland Bioengineering Institute betrieben wird. Das Hermes-Programm der Universität Rostock wurde 2009 von der Prorektorin für Forschung und Forschungsausbildung, Prof. Dr. Ursula van Rienen, angeregt und erstmalig ausgeschrieben. „Das Programm dient der Forschungsförderung an der Universität Rostock und soll junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus allen Fachgebieten unterstützen“, erklärte Prof. van Rienen. Gefördert werden Forschungsaufenthalte im Ausland, die mit einer aussichtsreichen Antragstellung zur Einwerbung von Drittmitteln verbunden sind. Es soll so neben der internationalen Vernetzung auch die frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit der Forscherinnen und Forscher unterstützen.

 

Kontakt:

Universität Rostock
Prorektorin für Forschung und Forschungsausbildung
Prof. Dr. Ursula van Rienen
Telefon: +49 381 498-1002
E-Mail: pff(at)uni-rostock.de

 

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