Link: Suche und Kontakt
[Beginn des Inhalts]
17.11.2011 Warum das 19. Jahrhundert das Jahrhundert Europas war
Kategorie: Pressemeldungen, Startseite
Wer drückt dem 21. Jahrhundert seinen Stempel auf?
Öffentlicher Vortrag des Tübinger Historikers Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Langewiesche
Wir leben in Zeiten großer Umbrüche. Die von Europa ausgehende Moderne hat im 19. und 20. Jahrhundert die Welt geprägt. Das 21. Jahrhundert wird schon jetzt das Jahrhundert Asiens genannt. Was wird aus dem alten Kontinent? Kann er sich gegenüber den neuen Mächten China, Indien und Brasilien behaupten? Fragen wie diese behandelt das historische Forum „Rostocker Kolloquium Neuzeit“, das herausragende Wissenschaftler zu Gastvorträgen nach Rostock einlädt.
Der Tübinger Historiker Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Langewiesche wird am 22.11.2011 unser Gast sein und zum Thema „Das 19. Jahrhundert als europäisches Jahrhundert“ einen öffentlichen Vortrag halten.
Die wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Langewiesche zählen zu den einflussreichsten und zugleich differenziertesten der deutschsprachigen Nationalismusforschung. In seinem Vortrag wird Langewiesche die Hintergründe der einzigartigen globalen Dominanz beleuchten, die das Europa der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert erlangte.
Langewiesche steht für eine Geschichtswissenschaft, die die Entstehung moderner Nationalstaaten in ihrer ganzen Komplexität zu erfassen sucht. Dabei hat er immer auch auf die äußerst gewaltvolle Seite des Nationalismus hingewiesen. Als ausgewiesener Kenner der europäischen Geschichte und vortrefflicher Redner, ist er wie wohl kaum ein anderer in der Lage, die Analyse historischer Staatsbildungsprozesse mit Fragen nach der gegenwärtigen Rolle von Nationalstaaten in einer globalisierten Welt zu verbinden.
Für seine wissenschaftliche Arbeit ist Prof. Langewiesche unter anderem mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Erwin-Stein-Preis ausgezeichnet worden.
Datum: Dienstag, 22.11.2011
Zeit: 17.15 Uhr - 19.00 Uhr
Ort: Campus Ulmenstraße 69, Haus 1, Raum 124
Zuhörer und Diskutanden sind wie immer herzlich willkommen!
Im Rahmen des historischen Forums Rostocker Kolloquium Neuzeit hatte bereits im Oktober 2011 Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Kocka einen viel beachteten Vortrag zum Thema „Der Kapitalismus als historisches Problem“ gehalten.
Kontakt:
Universität Rostock
Historisches Institut
Prof. Dr. Markus Völkel
Prof. Dr. Ulrike von Hirschhausen
Fon: +49 (0) 381 498 2719
E-Mail: ulrike.hirschhausen(at)uni-rostock.de
markus.voelkel(at)uni-rostock.de
Website: http://www.geschichte.uni-rostock.de/uploads/media/kolloquium_neuzeit.pdf
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 (0) 381 498 1013
Fax: +49 (0) 381 498 1032
E-Mail: ulrich.vetter(at)uni-rostock.de
RSS-Feed abonnieren: Übersicht über alle angebotenen Feeds
[Ende des Inhalts]







