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07.07.2012 DFG bewilligt Forschungsprojekt zur bildlichen Repräsentation von Häfen und Hafenstädten der römischen Kaiserzeit
Category: Philosophische Fakultät
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Antrag von Dr. Stefan Feuser für ein Forschungsvorhaben zu „Bilder und Vorstellungen römischer Hafenanlagen“ bewilligt. Das auf drei Jahre angelegt Projekt beginnt im August und wird im Rahmen des Schwerpunktprogramms (SPP) 1630 „Häfen der römischen Kaiserzeit und des Mittelalters“ gefördert. Ziel des Vorhabens ist es, auf der Grundlage einer gattungsübergreifenden Analyse der Darstellungen römischer Häfen und Hafenstädte herauszuarbeiten, welche Sicht der antike Mensch auf diese Einrichtungen hatte und welche Vorstellungen damit jeweils verknüpft waren.
Im Mittelpunkt der Forschungen stehen folgende Fragen: 1.) In welchen Kontexten treten Hafenszenen auf und wer waren Auftraggeber und Adressaten? 2.) Welchen Realitätsgehalt und welchen Quellenwert besitzen die Abbildungen? 3.) Welche performativen Handlungen lassen sich in Häfen rekonstruieren? 4.) Lässt sich durch die Auswertung der Bildquellen erkennen, wie die zeitgenössischen Rezipienten die Lebensbereiche „Hafen“ und „Meer“ wahrgenommen haben und welche Konnotationen damit jeweils verbunden waren?
Aufgrund des Forschungsstandes ist für eine Auswertung der Darstellungen römischer Hafenanlagen zunächst Grundlagenarbeit in Form einer umfassenden Recherche in den unterschiedlichen Kunstgattungen und einer eingehenden Dokumentation der Stücke nötig. Die bei der Informationsrecherche angefallenen Daten und Beschreibung sollen in die archäologische Objektdatenbank „Arachne“ eingepflegt werden, sodass sie nach Abschluss des Projektes auch anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern online zur Verfügung stehen.
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