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21.07.2009 Eröffnung des Masterstudiengangs Bildungswissenschaft
Category: Pressemeldungen, Startseite
Ab Wintersemester 2009/10 startet an der Uni Rostock neuer Studiengang
Der Studiengang baut auf verschiedenen erziehungswissenschaftlichen BA-Studiengängen (z.B. Schule, Weiterbildung, Sonderpädagogik, Sozialpädagogik), aber auch auf sozial oder kulturwissenschaftlichen BA mit Zweitfach Erziehungswissenschaft auf und vermittelt das Wissen und die Kompetenzen zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten und Forschen im Kontext von Erziehungs- und Bildungsprozessen.
Der Master Bildungswissenschaft ist ein viersemestriges, forschungsorientiertes Ein-Fach-Studium mit einem Umfang von 120 Leistungspunkten. Er umfasst die beiden erziehungswissenschaftlichen Schwerpunkte:
- Bildung im Lebenslauf – Allgemeine EW
- Frühe Hilfen – Sonderpädagogik
Bildung im Lebenslauf
zielt vor allem auf die außerschulischen Bildungsprozesse im Kontext lebenslangen Lernens. Das reicht von kindlichen Bildungsprozessen über die außerschulische Jugendbildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Es geht innerhalb dieses Schwerpunkts um die Vermittlung der Kompetenzen von Bildungsexperten, die in der Lage sind, informelle und formelle Bildungsprozesse im Kontext ihres gesellschaftlichen Bedingungsrahmens zu analysieren, institutionelle Bildungsprozesse zu planen und zu gestalten, die Theorien und Ergebnisse nationaler und internationaler Bildungsforschung kritisch zu reflektieren und eigenständig Forschungsprojekte im Rahmen einer quantitativen und qualitativen Bildungsforschung zu entwickeln und durchzuführen.
Frühe Hilfen
zielt vorwiegend auf Prozesse der Entwicklung von Kindern in den ersten Lebensjahren und in der Zeit des Übergangs in die Schule. Insbesondere die Entwicklung von Kindern, die besonderen Risiken unterliegen und bei denen sprachliche, sozial-emotionale, kognitive und frühe schulische Entwicklungsrückstände oder –störungen auftreten, wird betrachtet. Das
Bedingungsgefüge von frühen kindlichen Entwicklungsstörungen und Schulproblemen wird analysiert, vorhandene Frühförder- und Präventionsprogramme miteinander verglichen, erprobt, weiterentwickelt und
evaluiert. Dabei geht es um die Vermittlung von Kompetenzen
zur theoriegeleiteten und methodologisch angemessenen Beurteilung und Entwicklung von sonderpädagogischen Maßnahmen zur Minderung von
Entwicklungsrisiken und zur Steigerung protektiver Faktoren kindlicher Entwicklung. Diese Zielsetzung schließt die Vermittlung von Kompetenzen in den Bereichen sonderpädagogische Einzelfallstudien und Wirksamkeitsforschung in kontrollierten Studien sowie Organisationsentwicklung mit ein.
Berufsperspektiven
Das Berufsbild zielt neben einer wissenschaftlichen Laufbahn in Forschung und Lehre auf den gesamten Bereich der außerschulischen Bildungsberufe im Bereich der Weiterbildung bzw. der Sonderpädagogik. Die Forschungskompetenzen der Absolventen umfassen sowohl die universitäre, wissenschaftliche Forschung und damit die Wissenschaftslaufbahn, als auch auf die Felder einer eigenständigen erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Praxis- und Begleitforschung, Sozial- und Jugendhilfeplanung im Kontext der Bildungs- und Sozialadministration, der Verbände und privater Forschungsinstitute.
Weitere Informationen sind dem Flyer:
http://www.phf.uni-rostock.de/download/ma/flyer-ma-bildungswiss.pdf
zu entnehmen.
Kontakt:
Fachspezifische Informationen:
Institut für Allg. Pädagogik T: 0381 498 2657 E-Mail: allgem.sozpaed(at)uni-rostock.de Institut für Sonderpädagogik T: 0381 498 2678 | Bewerbung Zulassung:
Allgemeine Studienberatung T: 0381 498 1230 E-Mail: studienberatung(at)uni-rostock.de
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