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22.09.2010 Mecklenburg-Vorpommern ist Spitze!
Category: Wissenschaftsverbund Um-Welt
Erfolgreiche Tagung zum Thema „Energieland M-V - Potenziale erneuerbarer Energien"
Knapp 45 Prozent des im Lande benötigten Stroms wird inzwischen auf Basis von erneuerbaren Energien erzeugt. Dies ergab die Fachtagung „Energieland Mecklenburg-Vorpommern – Potenziale Erneuerbarer Energien“, die am 09.09.2010 in Rostock stattfand. 175 Gäste verfolgten Vorträge hochkarätiger Referenten.
Deutlich wurde aber auch, dass Mecklenburg-Vorpommern seine Potenziale noch besser ausschöpfen kann. Vor allem in der Windenergie. Hier wurden Forderungen von Vertretern von Windkraftverbänden und Windparkbetreibern laut, die Genehmigungsverfahren in den Kommunen zu beschleunigen.
Dennoch: „Mecklenburg-Vorpommern ist schon recht erfolgreich und hat ein großes Entwicklungspotenzial für erneuerbare Energien. Diese Chancen sollten konsequent genutzt werden, um das Erneuerbare-Energien-Bundesland Nr. 1 in Deutschland zu werden“, sagte Prof. Dr. Michael Nelles, Vorsitzender des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und Direktor des Instituts für Umweltingenieurwesen der Universität Rostock, auf der Tagung.
Auf große Erfolge kann das nordöstliche Bundesland jedoch in der Bioenergie verweisen. „Im Jahr 2020 können zwischen 25 und 30 Prozent des Energiebedarfs von Mecklenburg-Vorpommern mittels Bioenergie gedeckt werden – soviel wie in keinem anderen Bundesland“, so Experte Prof. Nelles.
Auf der Tagung wurde unter anderem der fortgeschriebene Aktionsplan Klimaschutz von Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt und ebenso das ganz aktuelle Gutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung, „Stromversorgung in Deutschland 2050“. Dessen Generalsekretär, Dr. Christian Hey, der das Gutachten vorstellte, betonte, dass es langfristig möglich sei, den Strombedarf in Deutschland vollständig auf Basis erneuerbarer Energien zu decken. Hierfür müsse jedoch die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden: Elektrizitätsnetze müssen erweitert, Leitungen für effiziente Fernübertragung gebaut und Speicherkapazitäten bereit-gestellt werden. Dies erfordere jedoch einen starken politischen Gestaltungswillen. Die Fachtagung ist die Fortsetzung der 2009 vom VDI ins Leben gerufene Reihe mit dem Titel „Energieland Mecklenburg-Vorpommern“.
Sie wurde gemeinsam mit dem Wissenschaftsverbund Um-Welt (WVU) der Universität Rostock und der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern organisiert – unter Mitwirkung der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern und erneut unter Beteiligung von [Rostock denkt 365°].
Medienkontakt:
Michael Lüdtke • [Rostock denkt 365°] e.V. • Ulmenstraße 69, Haus 3 • 18057 Rostock •Fon: 0381/ 375 98 00 • www.Rostock365.de • denken(at)Rostock365.de • Mobil : 0163/ 478 20 11
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