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02.05.2012 Aktuelle Orientierung in Medizin, Sport- und Naturwissenschaften

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CHE Hochschulranking: Uni Rostock erlangt in mehreren Fächern Spitzenpositionen

Unter Leitung von Prof. Dr. Udo Kragl erreichte die Rostocker Chemie Spitzenergebnisse

Zur Spitzengruppe der Universitäten in Deutschland gehört die Rostocker Chemie. „Es freut mich außerordentlich, dass wir mit sehr guten Studienbedingungen punkten konnten“, sagt Professor Udo Kragl, geschäftsführender Direktor des Instituts für Chemie. Nach seiner Auffassung zahlen sich die Anstrengungen der letzten Jahre aus. Alle Professorenstellen sind jetzt mit exzellenten Fachleuten besetzt. Das zeigt sich auch  in den Forschungsleistungen. Rostock nimmt in diesem Fach bei den Veröffentlichungen pro Wissenschaftler und den Promotionen eine Spitzenstellung ein. Die Bedingungen für Studenten (Räumlichkeiten und Ausstattung) stimmen. Geplant ist für die Chemie in Rostock  ein Ergänzungsbau.

Studierende bewerten im neuen CHE Hochschulranking, das gestern  (2. Mai) im aktuellen ZEIT Studienführer 2012/13 erschien, ihre Studienbedingungen in den Fächern der Naturwissenschaften, Mathematik, Geowissenschaften, Informatik, Sport, Medizin, Pharmazie und Pflege. „Für die Uni Rostock wurden in diesem Jahr  die Bewertungen für die Naturwissenschaften mit Informatik, für Medizin und Sport neu erhoben“, erklärt Dr. Heidrun Jander von der Stabsstelle Controlling der Uni Rostock, die das CHE Ranking koordiniert. Das bewertet  insgesamt über 30 Fächer,  jeweils alle drei Jahre  neu.  

Es gibt  Fakten wie Betreuungsrelationen oder Hinweise auf die Forschungsstärke von Fächern, im Fach Medizin geht es zudem um die Antwort auf die Frage, wie gut der Übergang vom ersten Ausbildungsabschnitt in den klinischen Teil gestaltet ist. „Großer Schwerpunkt sind die Urteile der Studierenden, wie sie mit den Bedingungen vor Ort zufrieden sind“, sagt Heidrun Jander.  

„Die CHE Ergebnisse nehmen wir mit großem Interesse zur Kenntnis“, sagt Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck. Er gibt aber zu bedenken:  „Die Interpretation muss  mit Zurückhaltung und gebotener Vorsicht erfolgen“. Spitzennoten  gibt es in Rostock beispielsweise in der Chemie, Zahnmedizin, Biologie, Informatik und  Physik. „Solche sehr guten Studienbedingungen ziehen junge Leute aus nah und fern an“, betont der Rektor.  
Die Examensergebnisse der Medizin in Rostock liegen in der bundesdeutschen Spitzengruppe. „Das sagt zwar etwas über die Lehrqualität aber wenig über die Studierendenzufriedenheit aus“, betont der Rektor. „Umso wichtiger ist unsere Arbeit zur Qualitätssicherung und zur Verbesserung der räumlichen Verhältnisse“. Dem Rektor  persönlich liegen  die Hochschuldidaktik und  persönliche Betreuung der Studierenden am Herzen. „Dies sind Schlüsselvoraussetzungen für Freude am Studium und Studiumserfolg“.

Besonders positiv ist auch das Studium der Zahnmedizin in Rostock beurteilt worden.  Es erhielt wie bereits bei dem vor drei Jahren publizierten CHE-Ranking durch die Studierenden eine exzellente Bewertung.  Dabei wurden z. B. die Ergebnisse für die Kriterien „Gesamturteil Studiensituation“, „Lehrangebot“, „Studierbarkeit“, „Betreuung“, „Kontakt Studierende“, „Berufsbezug“, „Betreuung im Unterricht mit Patientenkontakt“ im bundesweiten Vergleich jeweils der Spitzengruppe zugewiesen. "Grundlagen für diesen Erfolg stellen die enge Vernetzung und gute Kooperation der vier Fachdisziplinen der Zahnmedizin untereinander, die starke Einbindung der Zahnmedizin in die Medizin, der intensiv praktizierte Unterricht in Kleingruppen und vor allem das hohe Engagement aller beteiligten wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter(innen) dar", hebt Professor Peter Ottl,  geschäftsführender Direktor der Uni-Zahnmedizin in Rostock, hervor.
Erfolg kann bereits seit 2006  die Rostocker Informatik beim Hochschulranking aufweisen. Die Fakultät  hat seitdem sehr gut abgeschnitten. Leider störte jedes Jahr bei den 20 Einzelkriterien eine einzige Bewertung mit einem "roten Punkt" (Bewertung in der Schlussgruppe): im Kriterium "Räumlichkeiten".
"Mit dem Bezug unserer neuen Heimat, dem Konrad-Zuse-Haus in der Rostocker Südstadt, hatten wir die Jagd auf diesen verlorenen grünen Punkt eröffnet", sagt Prof. Dr. Andreas Heuer, der ab 2008 die Planungsgruppe des Instituts für Informatik zum Neubau leitete. "Und nun haben wir ihn endlich erreicht." Die Rostocker Informatik hat im Kriterium "Räumlichkeiten" im aktuellen CHE- Ranking einen dramatischen Satz gemacht, von der absolut schlechtesten Bewertung in der Schlussgruppe (roter Punkt) nun zur absolut besten Bewertung in der Spitzengruppe (grüner Punkt).
Seit 2006 hatten es nur sechs von 79 deutschsprachigen Informatik-Fachbereichen geschafft, ohne roten Punkt durch die Bewertung zu kommen. Nun gehört die Rostocker Informatik zu dieser Spitzengruppe.
Gut im Rennen liegen auch die Fächer Biologie und Physik. Die Studierenden schätzen hier besonders, dass in den Seminaren und Vorlesungen des Faches tatsächlich das gelehrt wird, was die Professoren später in den Prüfungen abfragen.
Die Uni Rostock sticht beim bundesdeutschen Ranking übrigens bei allen  Fächern mit ihren sehr gut ausgestatteten Bibliotheken und bei der IT-Infrastruktur hervor.  


Universität Rostock
Dr. Heidrun Jander
Universitätsverwaltung/Controlling
T: 0381 498 1019
e-Mail: heidrun.jander(at)uni-rostock.de

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