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03.09.2012 Rostocker Student wurde mit Mannschaft Europameister

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Uwe Etzien schrieb neben Hochleistungssport Masterarbeit

Der Rostocker Student Uwe Etzien wurde zum zweiten Mal mit der Mannschaft Europameister (Foto: privat)

Der Rostocker Masterstudent der Wirtschaftswissenschaften, Uwe Etzien (TSC Rostock),  kam am Wochenende mit einer Goldmedaille von den Europameisterschaften im Orientierungstauchen im spanischen Zarza de Granadilla zurück. Mit seinen  Nationalmannschaftskollegen Jan Zeggel (auch vom TSC Rostock), Daniel Sonnekalb und Wilfried Krause (beide TC Delitzsch) ist er  wie vor sechs  Jahren in der Mannschaftstreffübung (kurz MTÜ) vor dem Team der Ukraine und den Tschechen nun zum zweiten Mal  Europameister geworden. Insgesamt elf Nationen haben um die Medaillen in vier Einzel-und zwei Mannschaftsdisziplinen gekämpft.  Insgesamt haben die fünf Rostocker Sportler vom TSC  sechs Medaillen in sechs Disziplinen mit nach Hause bringen können. Wettkampfort war ein Stausee mit etwa 27 Grad Wassertemperatur und ca. 1,5 Metern Sichtweite.

„Ich habe alles gegeben“, zeigt sich der 25-jährige Student überglücklich. Er sei gerührt gewesen, als er seinen Eltern telefonisch die Nachricht über den Sieg überbrachte. „Das Ergebnis zeigt auch, dass man  trotz Studium  Hochleistungssport betreiben kann“, sagt der junge Mann, der sich eine strenge Disziplin im Alltag auferlegt.  Uwe  stand morgen für morgen in aller Frühe am Beckenrand der Rostocker Schwimmhalle, um leistungsfähig  zu sein. Er  hat in den letzten Monaten zudem all seine Kraft in seine  Masterarbeit gesteckt. Doch gleichzeitig bereitete er sich mit  eiserner Disziplin   auf die Europameisterschaften im Orientierungstauchen in Spanien vor.
 „Einen Einzelstart habe ich nicht gehabt, da die anderen drei Jungs deutlich schneller sind und jede Nation pro Kurs nur drei Starts hat“, sagt der 25-jährige Rostocker in aller Bescheidenheit.

Uwe  Etzien und sein Zwillingsbruder Frank  sind Flossenschwimmer und Orientierungstaucher und messen sich seit Jahren mit der internationale Spitze im Tauchen. Sie trainieren seit ihrem neunten Lebensjahr fast täglich, denn sie haben es mit ihrem Hobby bis in den Bundeskader und die Nationalmannschaft der Orientierungstaucher geschafft. Bruder Frank tritt inzwischen sportlich etwas kürzer. „Ich mache nur noch mit, wenn mein Verein mich braucht“. Er spielt jetzt Fußball beim SV Post Rostock. Die Beiden haben fast alles erreicht, sind u.a.  mehrfache Deutsche Meister im Flossenschwimmen und Orientierungstauchen. Seit nun mehr acht Jahren starten sie in den jeweiligen Weltcup Serien. Neben den mehrfachen EM- und WM-Teilnahmen feierte Uwe 2006 mit dem Gewinn des Europameistertitels in der Disziplin Mannschaftstreffübung (MTÜ) seinen ersten größten Erfolg. Den konnte er jetzt wiederholen. „ich bin glücklich“, sagt der junge Rostocker.  

Für Trainer Hartmut Winkler sind die Brüder regelrechte Vorzeigeathleten. „Sie sind ehrgeizig, haben immer ein Ziel vor Augen“. Vor allem aber schätzt der Trainer ihre Hilfsbereitschaft jüngeren Sportlern gegenüber. Wenn die beiden nach ihren Trainingseinheiten wieder auftauchen, mischen sie sich im Hörsaal und Seminarraum unter ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen. Die Zwillingsbrüder studieren Wirtschaftsingenieurswesen an der Universität Rostock. Tauchen ist ein aufwendiges Hobby, aber eben am Ende doch nur eine Freizeitbeschäftigung.


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