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Universität Rostock unter Top 10 der gründungsfreundlichsten Hochschulen
Hochschulranking 2009 untersucht 59 deutsche Universitäten hinsichtlich der Chancen für Gründer
Die Universität Rostock gehört laut einem bundesweiten Ranking zu den zehn gründungsfreundlichsten Hochschulen. Das hat eine Untersuchung der Universität München unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Schmude ergeben. Die Rostocker Universität konnte sich von Platz 17 beim Ranking 2007 auf Platz 10 beim Ranking 2009 verbessern und bietet damit Studierenden, Absolventen und Mitarbeitern besonders gute Chancen für eine Existenzgründung.
Sieger mit einer Gesamtbewertung von 285 Punkten ist die Universität Potsdam, es folgen die Universität Wuppertal und die TU Dresden. Die Universität Rostock liegt mit 240 Punkten vor der Ludwig-Maximilians-Universität München (233 Punkte) und der Humboldt Universität Berlin (212 Punkte).
Das Ranking, das regelmäßig vom Lehrstuhl dür Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München erstellt wird, hat für 59 deutsche Universitäten acht Themenfelder untersucht. Dazu gehören neben der Vermittlung von Unternehmerwissen die Kooperation und Koordination, die Vernetzung mit der Wirtschaft und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen sowie die Ausgründungsaktivitäten und die Mobilisierung von Gründerpotenzial. Auch die hochschulpolitischen Rahmenbedingungen sind in die Bewertung eingeflossen.
Gute Chancen für Gründer in Rostock
Das Ranking 2009 bescheinigt der Universität Rostock und dem Gründerbüro der Hochschule besonders gute Arbeit in den Bereichen Qualifizierung und Betreuung der Gründer sowie bei der Koordination und Mobilisierung von Gründungspotenzial. Auch die hochschulpolitischen Rahmenbedingungen in Mecklenburg-Vorpommern sind vergleichsweise gut.
René Portwich vom Gründerbüro der Universität Rostock: „Das Ranking 2009 zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, an der Universität Rostock ein Klima der Gründerfreudnlichkeit zu etablieren. Die Unterstützung und Betreuung der potenziellen Gründer muss da ansetzen, wo sie gebraucht wird. Deshalb mobilisieren wir Studierende und Wissenschaftler durch Bildungsangebote und Wettbewerbe. Die Vernetzung mit der Wirtschaft stellt sicher, dass auch die Umsetzung der Ideen gelingt.“
Viele Gründungen an deutschen Hochschulen
Insgesamt ist nach Einschätzung von Studienleiter Jürgen Schmude an allen untersuchten Hochschulen ein hohes Aktivitätsniveau bei der Gründungsförderung festzustellen. Positive Tendenzen konnte er vor allem im Bereich der Qualifizierung und Betreuung von Gründern sowie im Bereich der Kommunikation feststellen. Die Verbesserung in diesen besonders resourcenintensiven Feldern ist nach Schmudes Ansicht vor allem auf die Erfolge des Förderprogramms „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zurückzuführen.
Die Studie empfiehlt, die Universitäten weiterhin politisch und finanziell zu unterstützen, um Gründungsaktivitäten auch künftig auf einem hohen Niveau zu halten. Nachholbedarf gibt es laut Studie im länderübergreifenden Erfahrungs- und Informationsaustausch auf politischer Ebene.
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