Link: Suche und Kontakt

[Beginn des Inhalts]

Personalentwicklung der Universität Rostock

Die Personalentwicklung (PE) umfasst alle Maßnahmen der Bildung, Förderung und der Organisationsentwicklung, die zielgerichtet, systematisch und methodisch geplant, realisiert und evaluiert werden (s. M. Becker, Personalentwicklung, 2005, S. 4).

Ziel der strategischen Personalentwicklung ist es, die Kompetenzen der Mitarbeiter auf die aktuellen und künftigen Anforderungen des Unternehmens, hier die Universität Rostock, wie z. B. Technisierung, Arbeitsverdichtung, Wissensgesellschaft, Lebenslanges Lernen etc. vorzubereiten.

Im Bereich der Personalentwicklung konzentriert sich die Universität Rostock auf Personalentwickungsmaßnahmen für unbefristet Beschäftigte im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereich. Dabei geht es vorrangig darum, bereits vorhandenes Personal an zukünftige Aufgaben durch die geplante Stärkung und Förderung seiner fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Handlungskompetenzen anzupassen (durch Maßnahmen zur Ausbildung, Erhaltung, Weiterentwicklung und Wiederherstellung der beruflichen Handlungskompetenz).

Ein weiteres Handlungsfeld der Personalentwicklung umfasst die Berufsausbildung an der Universität Rostock, in bisher sechs Ausbildungsberufen (Bürokauffrau/-kaufmann, Chemielaborant/-in, Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste, Fachinformatiker/-in, Feinwerkmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in), die in der Stabsstelle Berufungen, Personal- und Organisationsentwicklung inhaltlich und organisatorisch betreut wird. Bisher wurden über 130 Auszubildende von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern an der UR erfolgreich zu einem Berufsabschluss geführt. Viele davon konnten an der UR nach der Beendigung ihrer Berufsausbildung übernommen werden.

Zu den vorrangigen Zielen der Personalentwicklung an der Universität Rostock gehören:

  • Verbesserung der Verwendungsmöglichkeiten des vorhandenen Personals im Sinne einer Qualitätssicherung, z. B. durch Stärkung/Ausweitung des Qualifikationspotentials der Beschäftigten, Rotation innerhalb von Abteilungen/Instituten zwecks kontinuierlicher Erweiterung von Aufgaben- und Handlungsspielräumen und innerbetrieblicher Innovation beim nichtwissenschaftlichen Personal mit dem Ergebnis Flexibilisierung des Personaleinsatzes.
  • Systematische und transparente Karriereplanung als Instrument zur Stärkung der Mitarbeitermotivation und Bindung von talentierten Mitarbeitern sowie dauerhafter Identifikation mit sich immer wandelnden Aufgaben. Ein besonderer Höhepunkt hier ist das vom Rektor eingeführte MBA-Förderprogramm für vorrangig nichtwissenschaftliche Beschäftigte mit Managementfunktionen. Ziel dieses Förderprogramms ist es, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dieser Beschäftigtengruppe für die komplexen Zusammenhänge und gestiegenen Anforderungen des Hochschulmanagements zu sensibilisieren, ihnen entsprechende Kompetenzen zu vermitteln und insgesamt zu befähigen, mehr (Führungs-)Verantwortung zu übernehmen. Im Zuge dieses Förderprogramms wurde seit 2007 bereits zweifach eine universitätsinterne Ausschreibung durchgeführt und nach einem komplizierten Auswahlverfahren bisher 10 MBA-Stipendien für ein berufsbegleitendes Studium an einer selbst ausgesuchten deutschen Hochschule vergeben. Diese Bemühungen der Personalentwicklung an der Universität Rostock unterstützen die bundesdeutsche Nachfrage zur Herausbildung sog. neuer Hochschulprofessionen als Mittler zwischen wissenschaftlichen Aufgaben und herkömmlichen Routineaufgaben der Verwaltung im Sinne einer Unterstützung des Managements an der Universität Rostock zwischen Routine-Administration und neuen Kernaufgaben in der Lehre und Forschung.
  • Stärkung der Leistungsorientierung der Beschäftigten durch angemessene Anerkennung von Leistungen durch die Vorgesetzten. Aus diesem Grund sprach sich die Hochschulleitung für die Einführung der leistungsbezogenen Vergütung/Besoldung gemäß neuem Tarifvertrag der Länder und der neuen W-Besoldungsordnung für Professorinnen und Professoren aus. In diesem Zusammenhang sollen auch verstärkt die PE-Instrumente "Systematische Beurteilungsgespräche" und "Abschluss von Zielvereinbarungen zwischen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern und Vorgesetzten" an der Universität Rostock eingeführt/eingesetzt werden.

[Ende des Inhalts]

Zusatzinformationen

Nach oben