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Studienreform - Die Ziele

Die Reformbestrebungen im deutschen Hochschulsystem resultieren in der Hauptsache aus der Notwendigkeit, die Internationalisierung der Hochschulausbildung in Deutschland zu verstärken und die Internationale Kompatibilität der deutschen Abschlüsse zu verbessern. Mit der Studienstrukturreform verbinden sich jedoch viel weitreichendere Erwartungen. So wird darin beispielsweise die Chance gesehen für

 

  • eine Neujustierung der Ausbildungsziele aufgrund veränderter Anforderungen von Berufswelt und Wissenschaft,
  • eine darauf aufsetzende schlüssige Neukonzeption der Studienangebote,
  • eine damit verbundene neue Ausgestaltung von Curricula und Studienorganisation durch die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen als Reforminstrumente.

 

Ob sich diese Erwartungen erfüllen, hängt jedoch entscheidend von der Qualität der konzeptionellen und inhaltlichen Reformen ab. Mit einer konsequenten curricularen Neukonzeption sollen

 

  • Studienangebote entschlackt und auf Kerninhalte fokussiert,
  • Grundlagen und Spezialisierung sowie  Pflicht- und Wahlfächer neu austariert sowie
  • fachliche und fächerübergreifende Kern- und Schlüsselkompetenzen besser berücksichtigt

 

werden, um so curriculare Vielfalt und bedarfsgerechtere Studienangebote zu verwirklichen. Die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen lässt sich aber nur dann erfolgreich umsetzen, wenn Berufsbilder, Qualifikationsziele und Curricula entsprechend angepasst und die Übergänge vom Bachelor zum Master der jeweiligen Fachspezifik entsprechend gestaltet werden.

 

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