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Altertumswissenschaften

Studiengang/-fach Altertumswissenschaft
Abschluss (Grad) Master of Arts
Studienform weiterführendes Studium
Fachtyp Studiengang, nicht kombinierbar
Unterrichtssprache Deutsch
Hinweise für Studieninteressierte aus dem Ausland
Regelstudienzeit 4 Semester
Studienbeginn jeweils zum Wintersemester (01.10)
Fakultät Philosophische Fakultät
Studienfeld/-er Sprach-/ Geisteswissenschaften
Link zum Fach www.altertum.uni-rostock.de
Zulassungsmodus zum 1. Semester Einschreibung
Zulassungsmodus für Interessierte/Bewerber aus dem Ausland Bewerbung;
Es gelten spezielle Regelungen. Nähere Hinweise finden Sie hier
Besondere Hinweise Es müssen bestimmte Zulassungsvoraussetzungen erfüllt werden (siehe Prüfungsordnung).
Weiterführende Studienmöglichkeiten an der Universität Rostock Promotion
   

Einschreibung Master

Für diesen Studiengang/-fach besteht keine Zulassungsbeschränkung, eine Bewerbung ist daher nicht erforderlich. Die Einschreibung erfolgt online vom 1. August bis zum 30. September. Achtung: Ausländische Studienbewerber müssen sich vom 1.5. bis zum 15.7. (für das Wintersemester) und vom 1.12. bis zum 15.1. (für das Sommersemester) bewerben. 

Zugangsvoraussetzungen:

(1) Als generelle Zugangsvoraussetzung für den Masterstudiengang Altertumswissenschaften an der Universität Rostock ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss nachzuweisen.

(2) Der Zugang zum Masterstudiengang Altertumswissenschaften an der Universität Rostock ist an nachfolgende weitere Zugangsvoraussetzungen gebunden:

1.  Der erste Hochschulabschluss muss in seiner Fächerkombination mindestens ein Fach der klassischen Altertumswissenschaften enthalten. Anerkannt werden Bachelorabschlüsse und Staatsexamina in einem Lehramtsstudiengang.

2. Der erste Hochschulabschluss muss mindestens mit der Note „gut“ (mind. 2,5) bestanden sein.

3.  Der Studienbewerber/ die Studienbewerberin muss entweder das Latinum oder der Graecum besitzen.

4. Darüber hinaus muss der Studienbewerber/die Studienbewerberin über Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen verfügen. Sind diese nicht vorhanden, reichen bei vorliegendem Graecum eine moderne Fremdsprache und Kenntnisse in Latein oder bei vorliegendem Latinum Kenntnisse in einer modernen Fremdsprache und im Altgriechischen. In Englisch sind Kenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GeR) nachzuweisen und in anderen modernen Fremdsprachen auf dem Niveau B1. Für altsprachliche Kenntnisse sollte eine mindestens ausreichende Note im Abiturzeugnis nach mindestens dreijährigem Unterricht (oder ein Äquivalent) nachgewiesen werden.

5. Ausländische Studienbewerberinnen/Studienbewerber müssen Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Als Nachweis gelten die DSH 2 und TestDaF TDN 4 oder äquivalente Nachweise. Muttersprachlerinnen/Muttersprachler sind von der Nachweispflicht befreit.

Gegenstand und Ziel des Studiums

Der forschungsorientierte M.A. Altertumswissenschaften vermittelt umfassende Kompetenzen zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit aufgrund entwickelter Kenntnisse der Methoden und Inhalte einer der vier Disziplinen Alte Geschichte, Gräzistik, Klassische Archäologie oder Latinistik (je nach gewähltem Schwerpunkt) unter interdisziplinärer Einbettung in die Altertumswissenschaften.

Im Schwerpunkt Alte Geschichte werden in exemplarischem Vorgehen die Fähigkeiten geschult, a) schwierige Texte präzise und schnell zu analysieren und in kulturelle Kontexte einzuordnen, und b) komplexe Sachverhalte theoretisch zu durchdenken und in definierte Aspekte zu zerlegen, um sie modellmäßig zu begreifen und in präzisen Begriffen zu formulieren. Thematisch steht die Politische und Historische Anthropologie im Mittelpunkt, dabei vor allem die Politische Kultur der Antike (kollektive Entscheidungen durch öffentliche Debatten; Ritualisierung der politischen Kommunikation; Wandel der Herrschaftsformen, Legitimation und Kritik von Herrschaftsformen; Verhältnis von mikrosozialen Perspektiven zu makroinstitutionellen Rahmenbedingungen).

Im Schwerpunkt Gräzistik werden in exemplarischem Vorgehen die sprachlichen und interpretatorischen Fähigkeiten zur Analyse geistig anspruchsvoller altgriechischer Texte jeder Zeitperiode und Gattung weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen Homer und Hesiod, die attische Tragödie, die griechischen Philosophen und Philosophenschulen, die Rhetorik und die griechischen Historiker, jedoch stets unter thematischen Gesichtspunkten. Die kritische Aufarbeitung der Rezeptions- und Deutungsgeschichte sichert die Qualität der Interpretation zusätzlich ab und verstärkt den Gegenwartsbezug.

Im Schwerpunkt Klassische Archäologie wird in exemplarischem Vorgehen die materielle Kultur der griechisch-römischen Antike untersucht. Bei der Behandlung aktueller archäologischer Forschungsfragen wird das archäologische Spezialwissen vertieft, die Methodenkenntnisse werden erweitert, die Fertigkeiten im Verfassen wissenschaftlicher Texte und im Umgang mit visuellen Präsentationsmedien wie überhaupt die visuelle Kompetenz werden vervollkommnet. Die vertiefte Beschäftigung mit der antiken und nachantiken Rezeptionsgeschichte gehört wegen ihrer kulturwissenschaftlichen Bedeutung ebenfalls zu den zentralen Studieninhalten.

Im Schwerpunkt Latinistik werden die sprachlichen und philologisch-methodischen Kompetenzen zu eigenständiger literaturwissenschaftlicher Arbeit an antiken lateinischen Texten weiterentwickelt und gefestigt. Dazu gehört der kritisch reflektierte Umgang mit der wissenschaftlichen Literatur, die zunehmend eigenständige Interpretation lateinischer Texte und die selbstständige Formulierung und Diskussion von Ergebnissen aufgrund hermeneutischer Reflexion. Neben sicherer sprachlicher und literaturwissenschaftlicher Kompetenz wird auch die Fähigkeit geschult, die kulturellen Kontexte genau zu analysieren, d.h. die materiellen, sozialen und historischen Bedingungen von Textproduktion und -rezeption zu untersuchen.

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