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Nachhaltige Universität Rostock

Die Agenda 21

Das Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert – wurde 1992 auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro beschlossen. Mehr als 70 Staaten, darunter auch Deutschland, unterzeichneten das Dokument, das alle wesentlichen Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung anspricht. Die Bereiche Ökologie, Ökonomie und soziale Sicherheit bilden dabei als untrennbare Einheit den Kern des Leitbildes einer zukunftsfähigen Entwicklung.

 

Die Rolle der Universität Rostock

Universitäten und Hochschulen sind dazu aufgefordert, konkrete Lösungen für die globalen Herausforderungen in Forschung und Lehre zu entwickeln. Einen Beitrag dazu soll die COPERNICUS-Charta der europäischen Rektorenkonferenz von 1994 („COPERNICUS – The University Charter for Sustainable Development“ / Cooperation Programme in Europe for Research on Natur and Industry through Coordinated University Studies) leisten. Ziel des 1988 gegründeten Projektes ist es, Umweltfragen innerhalb wie außerhalb der Universitäten stärker ins Bewusstsein zu bringen und Umweltbildung zu praktizieren. Zusammen mit derzeit über 300 anderen europäischen Hochschulen hat die Universität Rostock die Hochschul-Charta für nachhaltige Entwicklung unterschrieben und sich damit verpflichtet, das Konzept der Nachhaltigkeit an der eigenen Hochschule umzusetzen.

 

Gremien innerhalb der Universität

AG Agenda 21 und Koordinationsstelle

Anfang 1999 wurde unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Riedel (damals in seiner Funktion als Prorektor für Forschung) die Koordinationsstelle für Agenda 21-Aktivitäten mit folgenden Zielstellungen gegründet:

  • Koordinierung bestehender Agenda 21-Aktivitäten in der Universität Rostock und Vernetzung mit entsprechenden Aktivitäten der Stadt Rostock und der Region
  • Unterstützung der Nachhaltigen Entwicklung der Region durch Wissens- und Technologietransfer
  • Förderung und Mitwirkung bei weiteren Partnerschaften mit städtischen und regionalen Einrichtungen
  • Entwicklung konzeptioneller Ansätze und Umsetzung des Leitbildes der Nachhaltigen Entwicklung in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Ressourcennutzung

Um nachhaltige, zukunftsfähige Strategien in den letztgenannten Bereichen zu entwickeln, bildete sich Ende 1999 die Arbeitsgruppe Agenda 21, die sich aus Hochschullehrern, Mitarbeitern der Verwaltung und wissenschaftlichen Mitarbeitern zusammensetzt. Studenten sind ebenfalls zum Mitwirken eingeladen.
Die Arbeit der Koordinationsstelle besitzt gleichermaßen Innenwirkung (Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklung innerhalb der Universität Rostock) wie Außenwirkung (Ausstrahlung der universitären Potentiale in die Region).

Seit 2002 ist die Koordinationsstelle dem Wissenschaftsverbund Um-Welt (WVU) angegliedert, mit dem auch eine enge Zusamenarbeit erfolgt.

Zu den Aktivitäten gehören u. a.:

  • Erfassung bestehender Agenda 21-Aktivitäten an der Universität Rostock und Vernetzung mit Aktivitäten von Stadt und Region
  • Organisation und Durchführung von Ausstellungen zum Thema Nachhaltigkeit und Agenda 21 mit Partnern der Region – jährliche Nachhaltigkeitsausstellung
  • Organisation und Durchführung von Tagungen bzw. Symposien – Tagungsreihe „Die Universität Rostock als aktiver Partner von Kommunen und Regionen für eine nachhaltige Entwicklung“.
  • „Die Regionale Nachhaltigkeitsausstellung von StAUN Rostock und Universität Rostock und das Eröffnungssymposium“ ist ein offizielles Projekt der UN-Weltdekade 2009/2010 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
  • Tagungen und Arbeitsgruppentreffen der AG Agenda 21 mit dem Ziel der Thematisierung positiver wie negativer Entwicklungen an der Universität Rostock und Lösungsfindung
  • Beteiligung an städtischen und regionalen Arbeitsgruppen zur Lokalen Agenda 21
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Agenda 21 an der Universität Rostock 
Impressionen von der regionalen Nachhaltigkeitsausstellung an der Universität Rostock

 

Weitere Gremien

Neben der AG Agenda 21 und der Koordinationsstelle beschäftigen sich innerhalb der Universität auch der Allgemeine Studierendenausschuss (Umweltreferat und Sozialreferat), die Grüne Hochschulgruppe sowie innerhalb der Universitätsverwaltung das Dezernat 3 (Technik, Bau und Liegenschaften), Dezernat 4 (Personal und Personalentwicklung) und der Arbeitskreis für soziale Probleme am Arbeitsplatz (ASPA) mit Fragen der Nachhaltigkeit.

 

Logos des Asta, der Grünen Hochschulgruppe und des Wissenschaftsverbunds Um-Welt

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