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100% Ökostrom ab 2012!
Universität Rostock stellt konsequent auf erneuerbare Energien um [mehr]
Bewusster und schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen
Umweltschutz an der Universität Rostock - jeder kann seinen Beitrag dazu leisten. Das fängt beim Thema „Energie sparen – statt Geld verheizen“ an. Ziel ist es, die Studierenden und Mitarbeiter der Universität Rostock für einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren und somit nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern auch zur Senkung der Betriebskosten der Universität Rostock beizutragen.
Allein im Jahr 2008 fielen 69 % (3,8 Mio. €) der Betriebskosten der Universität Rostock für die Versorgung von Objekten mit Strom und Wärme an. Nicht nur der ökologische Aspekt erfordert ein Umdenken in Richtung eines sparsameren Umgangs mit den Energieträgern, sondern auch der enorme Anstieg der Kosten für Energie und Wasser und die damit verbundene Belastung des Universitätshaushaltes.
Um dieses Ziel zu erreichen, genügt nicht nur die Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten, die zur Senkung des Energiebedarfes beitragen. Vor allem ist die Einsicht jedes einzelnen Universitätsangehörigen und die Anpassung der persönlichen Verhaltensweisen im Umgang mit den Ressourcen gefordert.
Was die Uni bereits umgesetzt hat - innovative Technologien in der Gebäudetechnik
Im Rahmen eines ganzheitlichen Facility Management initiiert und fördert das Dezernat Technik, Bau und Liegenschaften der Universität Rostock im Vorfeld konkreter Planungen und Realisierung den Einsatz innovativer Technologien unter Beachtung ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte.
Heizung:
- Einsatz von Hocheffizienzpumpen
- Einbindung in die Gebäudeleittechnik
- Einsatz von Wärmepumpen
- Nutzung oberflächennaher geothermischer Ressourcen
- Einsatz frequenzgeregelter Elektroantriebe
- Einbindung der Wärmemengenregler in das Energiemanagement
Lüftung:
- CO2-abhängiger Umluftbetrieb
- Einsatz rekuperativer und regenerativer Wärmeübertrager
- Einbindung in die Gebäudeleittechnik
- Verriegelung gegenüber offenen Systemen (Fensterlüftung)
- Einsatz frequenzgeregelter Lüftermotoren
Kältetechnik:
- Einsatz zentraler Kaltwasserbereiter
- Nutzung der „freien“ Kühlung
Sanitärtechnik:
- Einsatz wasserloser und radargesteuerte Urinale
- Dezentralisierung der Warmwasserbereitung (Bedarfsanpassung)
- Einsatz wassersparender Perlatoren (3l/min)
- Einsatz von selbstschluss- und radargesteuerten Armaturen
- Möglichkeiten zur Systemdruckdrosselung
Elektrotechnik:
- Autonome Beleuchtungssteuerung in Abhängigkeit der Umgebungslichtstärke und Personenbewegung (Bewegungssensoren)
- Gruppen- und szenenabhängige Beleuchtungssteuerung
- Einsatz des EuropäischenInstallationsBus (systemübergreifende Kopplung)
- Einsatz der Gebäudeleittechnik und Verknüpfung mit dem Energiemanagement
- Einsatz zentraler Zutrittskontrollen/Schließmanagement
MSR-Technik:
- Einsatz einer zentralen und neutralen Gebäudeleittechnik (BACnet)
- Einsatz LON/ EIB/ BACnet in der Gebäudeautomation
- Erfassung relevanter Parameter zur ökonomischen und ökologischen Betreibung betriebstechnischer Anlagen und Auswertung in dem Energiemanagement mit Energieträgerüberschreitungswarnungen
- Zentrale Zeitschaltprogramme
- Einsatz von Energiebegrenzungseinrichtungen (Lastprogramme)
- Verriegelungsfunktionen
Beispiele innovativer Technologien in der Gebäudetechnik
- Nutzung oberflächennaher geothermischer Ressourcen (Universitätsbibliothek)
- BUS-gesteuerte Beleuchtung (Hörsaal Albert-Einstein-Straße 2)
- Einsatz wasserloser Urinale (Sporthalle Justus-von-Liebig-Weg)
- Einsatz von Hocheffizienspumpen (Auditorium Maximum)
- LON – gestützte Raumklimatisierung ( Labor-/Bürogebäude Albert-Einstein-Straße 3)
- Einsatz regenerativer Wärmerückgewinnung (Lehr/Institutsgebäude Ulmenstrasse)
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