Pascal Piller

„Warum studierst du in Rostock?" Diese Frage habe ich in den letzten beiden Jahren oft zu hören bekommen, wenn sich Freunde und Bekannte über mein Studium erkundigten. Bedenkt man, dass mein Wohn- und Arbeitsort über 1000 km von der Universität entfernt liegt, ist die Verwunderung wohl mehr als berechtigt. Das Studieren "aus der Ferne" habe ich mir dabei bewusst ausgesucht. Nicht nur, weil es in meiner näheren Umgebung kein vergleichbares Studienangebot gibt, sondern auch weil ich mich aktiv mit dieser Lernform auseinandersetzen wollte.

Rückblickend betrachtet hat mich das Bildungsangebot „Medien und Bildung“ nicht nur inhaltlich sondern auch formal sehr überzeugt. Insbesondere die Betreuung durch das Studienteam empfand ich als sehr wertvoll. Von Beginn an fühlte ich mich gut aufgehoben, trotz Distanz. Bei Problemen wurde gemeinsam nach pragmatischen Lösungen gesucht und in schwierigen Momenten erhielt ich überdies moralische Unterstützung. Geschätzt habe ich auch die flexible Zeiteinteilung. Wenige Pflichttermine und eine niedrige Taktung haben mir erlaubt, die Semesterplanung an meine Lebenssituation anzupassen. Die wenigen Präsenzveranstaltungen waren zwar immer mit einem erheblichen Reiseaufwand verbunden, trotz allem habe ich den direkten Kontakt zu den Dozierenden und Studierenden geschätzt. Vor allem in intensiven Studienphasen war ich froh um Gleichgesinnte, mit denen ich thematischen Diskussionen führen aber auch Freud und Leid teilen konnte.

Dank der Weiterbildung habe ich vielfältige, wissenschaftlich fundierte Sichtweisen im Spannungsfeld „Medien und Bildung“ kennengelernt und, bedingt durch das mediengestützte Lernen, einiges davon gleich selbst miterlebt - eine einmalige Erfahrung.

Absolvent des Fernstudiengangs »Medien und Bildung« 2015