Astrid Paschkowski

Das richtige Angebot im richtigen Moment

Aufmerksam wurde ich auf diese Möglichkeit durch einen Flyer, der mich auf dienstlichem Wege über den WWF erreichte. Das Angebot kam genau im richtigen Moment. In meiner Tätigkeit hatte ich immer wieder auch mit Landwirten zu tun, die regenerative Energien nutzen wollten oder aber musste mit Forstleuten über nachhaltige Waldwirtschaft diskutieren. Diesen Aufgaben fühlte ich mich damals nur bedingt gewachsen. Für eine weitere Qualifikation kam für mich nur ein Fernstudium in Frage, da ich allein erziehende Mutter meiner Kinder war, die damals 18, 15 und 11 Jahren alt waren. Trotzdem brachten vor allem die ersten Wochen des Studiums gravierende Veränderungen für uns alle mit sich. Als voll Berufstätige stand ich vor dem Problem „woher die Zeit für das Selbststudium nehmen? Auch die Präsenzwochenenden in Rostock mussten organisiert werden. In unseren ersten Veranstaltungen in Rostock war die Zeiteinteilung ein wichtiges Thema. Wir sollten in einen Wochenplan unsere täglichen Pflichten und Aktivitäten eintragen um dann zu sehen, wann wir Zeit zum Lernen einplanen können. Da ich dienstlich viel unterwegs bin, ist das Planen für mich nicht einfach. Ich habe mir dann einfach mit viel Disziplin eher spontan die erforderliche Zeit genommen. Das fiel anfangs schwer, wurde dann aber immer mehr zur Routine. Schließlich waren die Inhalte der „kleinen grünen Ungeheuer" – wie wir die Studienmateriale scherzhaft nannten – meist recht spannend.