Michael Spiegel

All good things come to an end...

All good things come to an end, zu dieser Feststellung gelangt man am Ende eines mit Erfolg gekrönten Masterstudiums im Bereich Umweltschutz an der Universität Rostock.

Als ich im Sommer 2005 die Anzeige zum Fernstudium an der Universität Rostock im Umweltmagazin las, stand für mich am Anfang immer wieder die Frage im Raum, soll ich oder soll ich nicht als 48-jähriger Maschinenbauingenieur und Familienvater, der als Leiter von Umweltschutz, Energie und Arbeitssicherheit in seinem Unternehmen einer sehr interessanten Tätigkeit nachgeht, nochmals studieren?

Es war die Neugierde auf die Lehrinhalte, die in solch einem Studiengang angeboten und vermittelt werden sowie der mögliche Wissenszuwachs für meinen Beruf, der mich schließlich dazu veranlasste dieses Studium aufzunehmen.

Die ersten Monate waren immer wieder von Selbstzweifeln, wie man das alles mit den Studienbriefen und der angebotenen Literatur neben meinem Beruf und der Familie schaffen sollte, geprägt. Wochenenden wurden gestrichen, die Nacht wurde teilweise zum Tag, das Familienleben auf ein Minimum reduziert und der Urlaub wurde teilweise zum Lernen genutzt. Disziplin, regelmäßiger Kontakt mit den Studenten, die eine positive Einstellung zum Studium hatten, Neugierde auf etwas Neues und den Erfolg denken, waren dann schließlich die Eckpfeiler des Erfolgs. Das absolute Highlight war der Sommer 2006, wo ich innerhalb von 6 Wochen zwei Prüfungen schrieb und meine Studienarbeit zu Ende brachte. Dazu benötigte ich allerdings 3 Wochen Urlaub in absoluter Ruhe und Abgeschiedenheit. Als ich ca. 6 Wochen später die Ergebnisse erfuhr, war ich hellauf begeistert. Alles geschafft. Der Rest des Studiums verlief dann in einer Phase der Konsolidierung, wobei der Schwerpunkt dann mehr auf meiner Masterarbeit, die mir persönlich noch einmal wichtig erschien, lag.

Was hat mir das Studium innerhalb der zwei zurückliegenden Jahre gebracht?

Wissenszuwachs in bisher für mich fremden Sachgebieten, Schärfung des Bewusstseins für Wichtiges und Unwichtiges, die richtigen Fragen stellen und das Wesentliche auf einen Punkt bringen.