Präsenzlehre

Präsenzlehre

zum Beispiel: Vorträge, Prüfungsformate, Gruppenarbeiten, Exkursionen...


Hier finden Sie Ideen für Lehrkonzepte, Methoden und Instrumente zur Gestaltung Ihrer Präsenzlehre

Aktive Vorlesung zur Vermittlung von Basiswissen

Aktive Vorlesung zur Vermittlung von Basiswissen

Fachrichtung:
Diplomstudium Veterinärmedizin

Zielgruppe:
Diplomstudierende

Lernziel:
Aktive Vermittlung von Basiswissen im Fachgebiet Virologie. Die Studierenden sind in der Lage das betreffende Virus taxonomisch richtig einzuordnen und die Wirte zu nennen. Sie können die Gefahr, welche vom Virus ausgeht, nennen und die Auswirkungen auf die Gesellschaft beurteilen. Die Studierenden erkennen die klinischen Symptome und pathologischen Veränderungen und nennen die entsprechende Diagnostik mit anschließender Bekämpfung oder Therapie. Ebenso sind die Studierenden in der Lage die Epidemiologie und die gesetzlichen Grundlagen zu erörtern.

Inhalt:
Es handelt sich um eine Vorlesung zur Vermittlung von Basiswissen. Um die Lerninhalte aktiv zu vermitteln, werden unterschiedliche Lehrmethoden verwendet und Lernmedien eingesetzt, damit die Studierenden aktiv an der Themenerarbeitung beteiligt sind. Um die Aktualität zu vermitteln, werden aktuelle Schlagzeilen vorgestellt und um allgemeine Aussagen zu veranschaulichen, Fotos verwendet. Die einzelnen Unterkapitel gliedern sich wie folgt:
Allgemeine Taxonomie und Aufbau des ausgewählten Virus, Wirte und Übertragungswege, Stabilität und Verbreitung, aktuelle Situation, klinische Symptome und pathologische Veränderungen, Diagnostik, gesetzlichen Grundlagen, Bekämpfung und Impfstoffe bzw. Therapie.
Die Vorlesung vermittelt sowohl Basiswissen als auch anwendbare Herangehensweisen für die kurative oder amtliche Praxis. Die Vorlesung lädt gleichzeitig zum Nachdenken über unsere heutige Gesellschaft und die globalen Zusammenhänge von Tierseuchen im Sinne eines „One-Health“ Konzeptes ein. Dabei werden analysierende, bewertende und forschende Kompetenzen entwickelt.

Lehr- und Lernmethode: 
Vortrag gegliedert mit Advanced Organizer, Beginn mit einem Entry Slip, nach jedem Unterkapitel gibt es ein Quiz und am Ende wird die Take Home Message mit einem Exit Slip erarbeitet.

Einsatz von Lehr- und Lernmedien: 
Videoanimation zur Epidemiologie, Fotos zu klinischen Symptomen und pathologischen Veränderungen

Ressourcen für den Transfer in andere Lehrgebiete: 
Fachübergreifendes Denken und Handeln im Sinne eines „One-Health“-Konzeptes.

eMail-Adresse für Nachfragen Interessierter: 
Dr. Jutta Pikalo: jutta.pikalogmxat

 

Konzept: Das Seminar als kreatives und forschendes Projekt

"Lernziel mit Lernerfolg": Seminar Gestaltung als kreatives und forschendes Projekt

Fachrichtung(en):
Politikwissenschaft

Zielgruppe:
Promovierende, Masterstudierende mit methodischen Vorkenntnissen

Lernziel:
Forschungsfragen formulieren können, mit dem Ziel der gemeinsamen Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Aufsatzes zum Thema in einem Sammelband. Steigerung der Motivation zum Thema durch aktive und aktivierende Einbeziehung der Studierenden und gleichzeitige Kompetenzförderung, Sensibilisierung zum Thema: Alleinerziehende Frauen, Erziehungsmodelle im Regime und die Stellung der Frau in der Gesellschaft.

Inhalt:
Zum Anlass des dreißigjährigen Jubiläums beschäftigt uns das Thema der DDR, wie sehen wir unsere Vergangenheit mit heutigem Zeitgeist, welche kulturellen Merkmale sind aus dieser Zeit vorhanden und wie sehen Zeitzeugen diese Zeit, die alleinerziehende Mütter in der DDR waren. Die Zielgruppe erarbeitet gemeinsame Forschungsfragen und Forschungsdesigns entsprechend des Seminarthemas, deren Ausarbeitung im Seminar stattfindet und am Ende des Semesters für eine Publikation fertig gestellt wird. Das Thema des Seminars "Erziehung und die Stellung der alleinerziehenden Frauen in der Gesellschaft. Zwischen Familie und Staatsloyalität"? Auf den Spuren der DDR-Zeit in unserer Gesellschaft. Das Seminar vermittelt sowohl Wissen über Staatlichkeit und Erziehungsmodelle, die Stellung der Frau in der DDR als auch praktische Herangehensweisen für die Interviews. Das Treffen zwischen Zeitzeuginnen und Studierenden für die Interviews wird durch den Dozierenden arrangiert. Im Weiteren dient das Seminar zur Sensibilisierung für das Thema kollektives Gedächtnis, Erfahrungen der Zeitzeugen, Vergleichsperspektiven mit der Stellung der alleinerziehenden Frauen in der DDR und heute. Das Seminar lädt gleichzeitig zum Nachdenken über unsere heutige Gesellschaft und politischen Situation der Frauen ein. Dabei werden forschende Methodenkompetenzen entwickelt.

Lernmethoden:
Soziometrische Aufstellung, Fischbowl, Kopfstandmethode, Ideen Brainstorming, Ideen Brainwriting, Gruppenbildung, Dilemma-Methode, Debating, Denken-Austauschen, Vorstellen, Feedback im Forschungsprozess, Gruppenpuzzle.
Vorgesehen ist auch eine Reihe an qualitativen Interviews und deren Auswertung und Präsentation während des Seminars. Dafür werden nach der thematischen Einführung kleine, intensive Expertengruppen gebildet. Der Lerninhalt gestaltet sich durch aktive Gruppenarbeit und aktivierende Interaktionsmitarbeit der Studierenden beim Seminar, die selbstständig Literatur zum Forschungsfeld herausarbeiten.

Lehr- und Lernmedien:
Videos und kurze Filme über die DDR, Fotosammlungen der Zeitzeuginnen, Interviews und Reportagen zum Thema DDR

Ressourcen für den Transfer in andere Lehrgebiete:
Fachübergreifendes Arbeiten mit Historikern und Soziologen, praktische empirische Orientierung durch die Befragung von Zeitzeugen.

Mailadresse für Nachfragen Interessierter:
malvina.lafferuni-rostockde

Konzept: Ein Seminar zum Thema "Nachhaltige Entwicklung – multiperspektivisch und fachübergreifend"

Seminarkonzept: Nachhaltige Entwicklung – multiperspektivisch und fachübergreifend

Rahmenthema: Herausforderungen zukünftiger, nachhaltiger Entwicklung von Großstädten einschließlich Stadt-Land-Beziehung

Fachrichtung (Bachelor/Master/Studienfach):
fachübergreifend, interdisziplinär auf Masterniveau

Zielgruppe (Bachelor/Master/AbsolventInnen/Öffentliche Wissenschaft):
Studierende und HochschulabsolventInnen aller Fachrichtungen, insbesondere Bildungs- und Umweltwissenschaften, Naturwissenschaften, Lehrerbildung

Lernziel:

  • Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung verstehen und fachübergreifend anwenden.
  • Entwicklung des Nachhaltigkeitsdiskurses verstehen.
  • Fachübergreifendes und multiperspektivisches Arbeiten erlernen.
  • Ein eigenes Nachhaltigkeitsverständnis entwickeln und reflektieren.

Inhalt: 

  • Ökologische, ökonomische, ethische, soziale Aspekte der nachhaltigen Entwicklung
  • Entwicklung des Nachhaltigkeitsdiskurses in der Gesellschaft
  • Transfer auf die Praxis am Beispiel der Stadtentwicklung

Lehr- und Lernmethode:
Präsenz (4 Tage), Impulsreferate, World-Café, Expertengespräch, Fokusgruppen-Interviews

Einsatz von Lehr- und Lernmedien:
Lehrmaterialien zum Selbststudium

Ressourcen für den Transfer in andere Lehrgebiete:
Das Seminarkonzept kann in der Erstausbildung im Wahlpflichtbereich oder in einer Summerschool oder in einem Blockseminar fachübergreifend angewendet werden.

Vorteile:
Nachhaltigkeit in allen Fächern thematisieren, Verlassen der eigenen disziplinären Grenzen, hoher Praxisbezug.

Sonstige Hinweise/Bemerkungen: 
Die Kurse sind in der Wissenschaftlichen Weiterbildung im Masterstudiengang »Bildung und Nachhaltigkeit« erprobt worden.

Konzept: Lehre barrierefrei gestalten

LEHRE BARRIEREFREI GESTALTEN

Ein Leitfaden für Lehrende an den Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns

Fachrichtung(en) (Bachelor/Master/Studienfach):
alle

Zielgruppe (Bachelor/Master/AbsolventInnen/Öffentliche Wissenschaft):
Hochschullehrende, Lehrbeauftragte, Dozentinnen und Dozenten

Lernziel:
Lehre barrierefrei gestalten können

Inhalt (Auszug aus der Einleitung zum Leitfaden):
Wie können Lernangebote gestaltet werden, dass alle Studierenden von ihnen profitieren?
Wie können Prüfungsanforderungen gestaltet werden, dass die aus Behinderung und Krankheit resultierenden Nachteile kompensiert werden?
Welche Rechte haben Studierende mit Beeinträchtigungen? […]

An dieser Stelle setzt der vorliegende Leitfaden an. Er soll Ihnen Hinweise geben, wie Sie individuelle Bedürfnisse berücksichtigen und Lehrveranstaltungen barrierefrei gestalten können. Für barrierefreie Lehre und Didaktik sind, Sie werden es lesen, selten enorme Umstellungen und Veränderungen notwendig. Die meisten Hinweise und Tipps, die Sie in diesem Leitfaden finden, sind nicht mehr und nicht weniger Bestandteile einer „guten Lehre“ und werden insofern allen Studierenden zugutekommen.

Lehr- und Lernmedien:
Leitfaden zum Selbststudium, Semesterstartfolien zur eigenen Verwendung

Link:
Downloads - Universität Rostock (uni-rostock.de)

Sonstige Hinweise/Bemerkungen: 
Dieser Leitfaden wurde im Verbund mit allen Hochschulen des Landes M-V im Projekt Inklusive Hochschule entwickelt.

Mailadresse für Nachfragen Interessierter:
inklusionuni-rostockde

Feedback-Bereich Inklusive Hochschule

Fühlst du dich an der Universität beeinträchtigt oder fallen dir bestimmte Handlungsbedarfe auf? Was kann verbessert werden?

Hilf mit, die Universität barrierefrei zu gestalten!

Du hast Anregungen, Wünsche, möchtest konkrete Hemmnisse/Fälle melden oder auch positive Erfahrungen äußern? Hier kannst du über das Kontaktformular genau das tun. Völlig anonym oder auf Wunsch auch mit Kontaktaufnahme zu deinem Anliegen. Unser Mitarbeiter im Projekt „Inklusive Hochschule“ wird sich mit dir in Verbindung setzen. Ziel ist es, die Universität so barrierefrei wie möglich zu gestalten und allen Studierenden, Lehrenden sowie allen anderen Akteur*innen der Universität ein reibungsloses und angenehmes Miteinander zu ermöglichen. Egal ob Lernmaterialien, einzelne Veranstaltungen, fehlende Hilfsmittel/Technik oder bauliche Gegebenheiten usw. – jeder Hinweis hilft uns dabei, die Universität inklusiver zu gestalten:

ZUM KONTAKTFORMULAR

Methoden und Instrumente: Aktivierung von Studierenden durch Kartenabfrage

Aktivierung von Studierenden durch Kartenabfrage

Ein vielseitiges Tool zur Erkundung, Diskussion, Organisation

Fachrichtung(en) (Bachelor/Master/Studienfach):
alle

Zielgruppe (Bachelor/Master/AbsolventInnen/Öffentliche Wissenschaft):
Hochschullehrende, Lehrbeauftragte, Dozentinnen und Dozenten, Studierende

Lernziel:
Ziel der vorgestellten Methode ist es, Lehrpersonal ein Tool an die Hand zu geben, um im Rahmen von Seminaren, Kursen und Vorlesungen bestehendes Vorwissen der Teilnehmer zu erkunden und darauf aufbauend verschiedene Ansichten und Aspekte eines Themas in offener Diskussion zu hinterfragen sowie in kooperativen Lösungsansätzen mit den Lernenden zu erarbeiten.

Inhalt:
Die Methode ist an keinen konkreten Inhalt gebunden, sondern dient der Auseinandersetzung mit Inhalten in Seminaren, Vorlesungen oder Übungen.

Lehr- und Lernmedien:
Abfragekarten (verschiedene Farben und Symbole)
PowerPoint zur Visualisierung von Abfragen

Sonstige Hinweise/Bemerkungen: 
Eine Bauanleitung und Vorlagen für Karten sowie drei Beispiele für den Einsatz von Kartenabfragen sind links im Downloadbereich verfügbar.

Mailadresse für Nachfragen Interessierter:
jan.sprafkeuni-rostockde

Lizenz: CC BY NC ND