SONDERFORSCHUNGSBEREICH (SFB)

Forschung im Verbund


Sonderforschungsbereiche (SFBs) sind langfristige, interdisziplinär angelegte Verbundprojekte, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden. Neben den "klassischen" Sonderforschungsbereichen, die an eine Hochschule angebunden sind, bietet die DFG auch die Programmvariante SFB/Transregio an, die von zwei oder drei Hochschulen getragen werden.

Die Beantragung eines SFBs erfolgt über ein zweistufiges Verfahren bestehend aus der Beratungs- und Begutachtungsphase.

Im ersten Schritt wir eine Antragsskizze (Konzeptpapier) eingereicht, auf deren Grundlage ein Beratungsgespräch bei der DFG durchgeführt wird. Der Senatsausschuss diskutiert basierend auf den Ergebnisprotokollen des Beratungsgespräches über die Antragsskizze und gibt eine Empfehlung für oder gegen die Antragsstellung.

Bei positiver Empfehlung wird im nächsten Schritt ein Einrichtungsantrag eingereicht und eine zweitägige Begutachtung durch die DFG an der antragstellenden Hochschule durchgeführt. Der Bewilligungsausschuss entscheidet abschließend über die Förderung.

Die Förderdauer beträgt zunächst 4 Jahre. Durch stellen von Forstsetzungsanträgen kann eine Förderdauer von maximal 12 Jahren erreicht werden.

Antragsskizzen können jederzeit eingereicht werden. Der Senats- sowie der Bewilligungsausschuss tagt zwei Mal im Jahr - im Mai und November. Projektbeginn ist jeweils der 1. Januar oder der 1. Juli eines Jahres.

Wir unterstützen Sie gerne in Ihrem Vorhaben!


SONDERFORSCHUNGSBEREICH AN DER UNIVERSITÄT ROSTOCK

SFB 1270: ELektrisch Aktive ImplaNtatE (ELAINE)
Sprecherin: Prof. Dr. rer. nat. Urslua van Rienen