HÄUFIGE FRAGEN ...


zur Antragsstellung

WER kann einen Antrag stellen?

Alle Wissenschaftler*innen der Universität Rostock, die Mitglieder der Interdisziplinären Fakultät sind und über eine eigene Kostenstelle als Projektleiter*in agieren, können einen Antrag stellen.

WANN und WO wird die Ausschreibung veröffentlicht?

Das Mare Balticum Fellowship Programm wird jährlich ausgeschrieben. Die Veröffentlichung der Ausschreibung erfolgt über das Prorektorat für Forschung und Wissenstransfer und wird auf den Webseiten der Universität Rostock bekanntgegeben.

zur Ausschreibung

WER finanziert das Mare Balticum Fellowship Programm und WIE hoch ist das Fördervolumen?

Die finanziellen Mittel für das Fellowship Programm werden von der/dem Prorektor*in für Forschung und Wissenstransfer bereitgestellt. Das Fördervolumen ist abhängig von den von der Universität Rostock zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln.

WIEVIELE Vorhaben werden pro Jahr gefördert?

Es wird angestrebt pro Jahr vier bis sechs Vorhaben zu fördern. Die genaue Anzahl ist abhängig von den von der Universität Rostock zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln.

WAS umfasst die Förderung?

Das Mare Balticum Fellowship Programm dient der Förderung von Gastaufenthalten (max. 3 Monate) nationaler sowie internationaler Wissenschaftler*innen. Die Förderung umfasst:

  • Aufwandsentschädigung für die/den Gastwissenschaftler/in: 3.000 € pro Monat (inkl. Übernachtungskosten und Tagespauschalen)
  • Reisekosten entsprechend länderspezifischen Fahrkostenpauschale der DFG
  • Familienzuschlag: 300 € pro Kind und Monat (Einzelfallprüfung)
  • Sachkosten: 300 € pro Monat

Zusätzlich kann in Abstimmung mit der Graduiertenakademie ein überfachlicher Qualifizierungskurs in die Veranstaltungsreihe eingebunden werden. Die Graduiertenakademie übernimmt die in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten.

WER kann als Gastwissenschaftler*in eingeladen werden?

Eingeladen werden können nationale sowie internationale Gastwissenschaftler*innen, die bereits eine wissenschaftliche Selbstständigkeit erreicht haben (R3-Stufe laut EU-Klassifikation).

WARUM lohnt sich ein Antrag für Sie?

Nutzen Sie als Antragssteller*in das Fellowship Programm und laden Sie gezielt eine/einen Gastwissenschaftler*in ein für:

  • Vertiefung der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • die Stärkung der eigenen Forschungsaktivitäten
  • die Initiierung sowie Vorbereitung gemeinsamer Projektvorhaben
  • den Ausbau und die Belebung nationaler und internationaler Wissenschaftsbeziehungen
  • ...
WELCHE Angaben und Dokumente sind für eine Antragsstellung erforderlich?

Folgende Angaben sowie Unterlagen sind für die Antragsstellung erforderlich:

  • Antragssteller*in: Name, Vorname, Mitgliedschaft in der INF
  • Gastwissenschaftler*in: Name, Vorname, Herkunftsland, wissenschaftlicher Werdegang, Liste der zehn wichtigsten Publikationen
  • Gastaufenthalt: Dauer, Zeitraum von ... bis ...
  • Vorhabensbeschreibung (Inhalte/Ziele zum Gastaufenthalt)
  • Veranstaltungskonzept für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Projekttitel, Abstract, Module
  • beantragte Fördermittel: Aufwandsentschädigung, Reisekosten, Familienzuschlag, Sachkosten sowie Fördersumme

Die Antragstellung erfolgt über das Online-Antragsportal.

zum Antragsportal

WIE gestaltet sich das Auswahlverfahren?

Nach erfolgter Antragsstellung über das Online-Antragsprotal erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Nach Ablauf der Antragsfrist werden alle eingegangenen Anträge zunächst vom Vorstand der Interdisziplinären Fakultät begutachtet. Die/der Prorektor*in für Forschung und Wissenstransfer erhält auf der Basis der Begutachtung eine Empfehlung über die Förderwürdigkeit und eine Priorisierung der eingereichten Vorhaben und entscheidet über die Förderzusagen. Nach der Begutachtungs- und Entscheidungsphase (2 - 4 Wochen nach Ablauf der Antragsfrist) erhalten Sie von der/dem Prorektor*in für Forschung und Wissenstransfer eine Förderzusage oder ein Ablehnungsschreiben. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

WANN und WO können Anträge eingereicht werden?

Anträge auf Förderung können ausschließlich nach erfolgter Ausschreibung über das Online-Antragsportal eingereicht werden. Nach der Einreichung Ihres Antrags erhalten Sie eine Eingangsbestätigung.

zur Ausschreibungzum Antragsportal

WAS ist mit der Konzeption einer Veranstaltungsreihe für den wissenschaftlichen Nachwuchs gemeint?

Mit dem Vorschlag zur Einladung einer/eines Gastwissenschaftlers*in wird die Konzeption einer Veranstaltungsreihe für den wissenschaftlichen Nachwuchs erwartet. Das Konzept ist gemeinsam von der/dem Antragsteller*in und der/dem Gastwissenschaftler*in zu erarbeiten und kann zum Beispiel aus öffentlichen Vorträgen, überfachlichen Qualifikationskursen, Ringvorlesungen, Arbeitskreisen, Podiumsdiskussionen oder Kamingesprächen bestehen. Zur Umsetzung von überfachlichen Qualifikationskurse kann die Graduiertenakademie eingebunden werden. Die Veranstaltungsangebote während des Gastaufenthaltes sollen unter einem übergeordneten Projekttitel zusammengefasst werden ("School of / for ...", "Research Group ...", o.ä.).

WER kann an den Veranstaltungsangeboten teilnehmen?

Das Veranstaltungsformat soll allen Nachwuchswissenschaftler*innen der Universität Rostock sowie ihrer An-Institute offenstehen. Je nach Format kann bei einer geschlossenen Veranstaltung eine vorherige Bewerbung erforderlich sein.

WOZU ist die Graduiertenakademie in das Programm eingebunden?

Die Graduiertenakademie ist die zentrale Serviceeinrichtung und Koordinationsstelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Zur Unterstützung der Veranstaltungsreihe kann die Graduiertenakademie zur Umsetzung eines überfachlichen Qualifizierungskurses eingebunden werden. Die Graduiertenakademie übernimmt die in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten. Der Qualifizierungskurs wird in das überfachliche Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie aufgenommen.

nach erfolgreicher Bewilligung

WIE erfolgt die Verausgabung der Mittel?

Die laut Bewilligungsschreiben zugesagten Fördermittel werden durch Mittelumsetzung auf eine Unterkostenstelle der/des Projektleiterin/s gebucht. Im Zuge der Bewilligung ist die Zeichnungsbefugnis als auch das Formular zur Einsicht in die Kostenstelle (QIS_FSV) auszufüllen. Die Verantwortung für die Weiterleitung der für den Gastaufenthalt vorgesehenen Mittel liegt bei der/dem Projektleiter*in.

Die Aufwandsentschädigung, die Reisekostenpauschale sowie den Familienzuschlag überweist die/der Projektleiter*in unter Nutzung einer Auszahlungsanordnung bzw. einer Auslandsauszahlungsanordnung an die/den Gastwissenschaftler*in. Der Auszahlungsanordnung muss der Bewilligungsbescheid beigefügt werden.

Da gegenüber dem Bildungsministerium eine jährliche Berichtspflicht besteht, ist nach Abschluss des Projektes ein Verwendungsbericht über die verausgabten Mittel (zahlenmäßiger Nachweis und Sachbericht) beim Prorektorat für Forschung und Wissenstransfer einzureichen.

WER übernimmt die Kommunikation mit der/dem Gastwissenschaftler*in?

Die Verantwortung für die Kommunikation mit der/dem Gastwissenschaftler*in liegt bei der/dem Projektleiter*in.

WER ist für die Vorbereitung und Organisation des Gastaufenthaltes zuständig?

Der Gastaufenthalt wird gemeinsam von der/dem Projektleiter*in und der/dem Gastwissenschaftler*in vorbereitet und organisiert. Informationen zu Ansprechpersonen sowie potentiellen Unterbringungsmöglichkeiten finden Sie hier.

WO kann die/der Gastwissenschaftler*in für die Zeit des Gastaufenthaltes untergebracht werden?

Die "Hinweise zur Vorbereitung und Begleitung von Gastaufenthalten" umfasst auch eine Übersicht zu potenziellen Unterbringungsmöglichkeiten unterschiedlichster Preisklassen.

WER trägt die Verantwortung für die steuerliche Abrechnung der Aufwandsentschädigung?

Die Auszahlung der Aufwandsentschädigung an die/den Gastwissenschaftler*in erfolgt ohne Abzug von Steuern. Die/der Gastwissenschaftler*in muss die Aufwandsentschädigungen als Einnahme in der persönlichen Einkommenssteuererklärung angeben. Über die Besteuerung nach jeweils gültigem Recht entscheidet dann das jeweilige Finanzamt.

Die Universität ist nach der Abgabenordnung dazu verpflichtet Zahlungen, die 1.500 € im Jahr übersteigen, an die Finanzämter zu melden. Dies gilt auch für ausländische Zahlungsempfänger.

nach Projektabschluss

WELCHE Nachweise sind nach Projektabschluss vorzulegen?

Da gegenüber dem Bildungsministerium eine jährliche Berichtspflicht besteht, ist nach Abschluss des Projektes ein Verwendungsbericht über die verausgabten Mittel (zahlenmäßiger Nachweis und Sachbericht) beim Prorektorat für Forschung und Wissenstransfer einzureichen.


KONTAKT

Prorektor für Forschung und Wissenstransfer

Prof. Dr. Udo Kragl
Universitätsplatz 1
18055 Rostock

Tel.: +49 381 498-1002

Interdisziplinäre Fakultät (INF)

Prof. Dr. Rüdiger Köhling
Albert-Einstein-Straße 21
18059 Rostock

Tel.: +49 381 498 8900

Graduiertenakademie

Corina Reinheckel
Universitätsplatz 1
18055 Rostock

Tel.: +49 381 498 1022