MARE BALTICUM LECTURES: Workshop 3: Narrative der Angst als Narrationen der Angst. Angstdiskurse in Literatur und Film der Gegenwart


Datum

29./30.11.2021

Zeit

29.11.2021: 10:00 - 16:00 Uhr
30.11.2021: 09:00 - 13:00 Uhr

Referentin

Mare Balticum Fellow PD Dr. Karen Struve, Technische Universität Dresden

Sprache

Deutsch

Hinweis

Dieser Workshop wird online durchgeführt.
Den Link erhalten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn.

Die GA übernimmt keine datenschutzrechtliche oder sonstige Haftung.

Teilnahmegebühr

kostenlos

Kursbeschreibung

Der dritte digitale Workshop fokussiert und vertieft den Gegenstandsbereich von Literatur und Film und führt die in den ersten beiden Workshops erarbeiteten Konzepte, theoretischen Rahmungen und methodischen Zugänge zusammen. Folglich widmet sich dieser Workshop primär der literatur- und filmwissenschaftlichen Analyse von Angst-Narrationen mit einem Schwerpunkt auf Texten aus Frankreich und der Frankophonie (im Original und in deutscher Übersetzung). Im Zentrum stehen sowohl diskursanalytische, motivgeschichtliche und intertextuelle Zugänge zu Narrationen von Angsterfahrungen als auch die thematische Fokussierung von (postkolonialen) Migrationsnarrationen aus Frankreich und der Frankophonie. Damit geht es also weniger um die literarische oder filmische Inszenierung im Rahmen klassischer Schauer-, Horror- oder Thrillerszenarien, sondern um die beunruhigenden Erfahrungen und gespeicherten Erinnerungen im Kontext von Migration, Globalisierung und postkolonialen Narrationen.

Der digitale Workshop schließt an die Fragen der ersten beiden Workshops an, kann aber auch ohne eine Teilnahme an den vorherigen Workshops besucht werden. Dieser dritte Workshop besteht aus alternierenden Plenums- und Gruppenarbeitsphasen, in denen zunächst die Erarbeitung der theoretischen wie methodischen Grundlagen für die Analyse von Angst-Narrationen im literarischen und filmischen Text im Zentrum steht. Im Werkstatt-Teil des Workshops werden dann die Analysen der affektiven Dimensionen literarischer Texte in synchroner wie diachroner Perspektive sowie von Filmen unterschiedlichster Genres im Zentrum stehen. Die Diskussionsergebnisse werden mittels digitaler Kooperationstools (flinga, padlet, google docs o.ä.) erarbeitet und dokumentiert und allen Teilnehmenden nach Abschluss des Workshops zur Verfügung gestellt.

Zielgruppe

Wissenschaftler*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen aus den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern (z.B. Romanistik, Anglistik, Germanistik, Geschichte, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik, Politikwissenschaft, Soziologie, Theologie).

Anmeldung per Mail bis zum 01.11.2021 an gradauni-rostockde