Universität Rostock https://www.uni-rostock.de/ RSS Feed der Universität Rostock de Copyright Universität Rostock Fri, 21 Sep 2018 23:19:45 +0200 Fri, 21 Sep 2018 23:19:45 +0200 TYPO3 EXT:news news-35519 Fri, 21 Sep 2018 12:57:08 +0200 Erste Sommerschule für geflüchtete MINT-Studierende erfolgreich abgeschlossen https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/erste-sommerschule-fuer-gefluechtete-mint-studierende-erfolgreich-abgeschlossen-35519/ Vom 10. bis 21. September 2018 führte das Rostock International House erstmalig in enger Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum, dem Prorektorat für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement sowie dem Prorektorat für Studium und Lehre die MINT-Sommerakademie (MINTSA) für Geflüchtete, die ein Studium im MINT-Bereich aufnehmen wollen, durch. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professorin Meike Klettke, Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement, erklärten sich Lehrende aus den Fachbereichen Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik bereit, Grundlagenvorlesungen zu halten, um den künftigen Studierenden einen Einblick in ihre Fachgebiete zu geben.

Begleitet wurden die Veranstaltungen von Hendrikje Paarmann, der Lektoratsleiterin Deutsch als Fremdsprache. Durch die methodische Aufarbeitung der Vorlesungen und Seminare lernten die künftigen Studierenden neben fachlichen Begriffen vor allem Strategien zum Umgang mit sprachlichen Herausforderungen.
Ein vielseitiges Rahmenprogramm ergänzte die Lehrveranstaltungen. Für die kommenden Jahre ist eine Fortsetzung der Sommerschule geplant.

Kontakt:
Michael Paulus
Leiter Rostock International House
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1213
michael.paulus@uni-rostock.de

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news-35517 Fri, 21 Sep 2018 12:48:33 +0200 Juniorstudium an der Uni Rostock auf Erfolgskurs https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/juniorstudium-an-der-uni-rostock-auf-erfolgskurs-35517/ Mehr als 300 Juniorstudierende haben sich an der Universität Rostock ins Wintersemester 2018/19 eingeschrieben. Das mediengestützte Angebot des Juniorstudiums lockt Studieninteressierte aus ganz Deutschland nach Rostock. Zwei Drittel davon sind Medizin-Interessierte. Am 15. September 2018 begrüßten Christiane David und Projektleiterin Frau Professor Alke Martens mit ihrem 14-köpfigen Team alle neu eingeschriebenen Juniorstudierenden zum Semesterauftakt im übervollen Physik-Hörsaal.
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II aus Rostock und Umgebung wählten das Juniorstudium, um ein Studienfach näher kennen zu lernen, sich auf ihr Studium vorzubereiten oder um sich in der Vielfalt der Studiengänge zu orientieren. Die künftigen Studierenden lernen im „Blended Learning“. Das ist ein E-Learning-Angebot, dass eine freie Zeiteinteilung ermöglicht und von überall online abrufbar ist. Die Schülerinnen und Schüler verpassen so keinen Schulunterricht. In zwei bis drei Präsenzveranstaltungen vor Ort können die Juniorstudierenden ihren Lernstoff vertiefen.
Erstmalig bietet das Juniorstudium der Universität Rostock für eine besonders begabte Schülerin des Rostocker Gymnasiums Reutershagen eine Spitzenförderung in der Informatik an.
Die hohe Teilnehmerzahl im Fach Medizin ist auf das in Rostock einmalige Angebot der Anrechnung eines Bonus zurückzuführen. Auf diese Weise können die Studieninteressierten für das Zahn- und Humanmedizin-Studium an der Universität Rostock ihre Zulassungsnote im Auswahlverfahren der Hochschulen nach erfolgreicher Teilnahme an einer einsemestrigen Lehrveranstaltung im Bereich Medizin um 0,1 verbessern. Zusätzlich können Juniorstudierende nach erfolgreicher Teilnahme an der zweisemestrigen Vorlesung „Grundlagen Chemie für Mediziner“ ein Zertifikat erlangen, das bei einem späteren Medizin-Studium an der Universität Rostock anrechenbar ist.

Kontakt:
Christiane David, Dipl. Wi. Ing., M.A.
Universität Rostock
Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Tel.: +49 0381 498-7552
juniorstudium@uni-rostock.de

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news-35155 Thu, 20 Sep 2018 13:49:04 +0200 Rektor Schareck überbringt Glückwünsche zur 800-Jahr-Feier der Universität Salamanca https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/rektor-schareck-ueberbringt-glueckwuensche-zur-800-jahr-feier-der-universitaet-salamanca-35155/ Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Magna Charta Universitatum fand im Rahmen des 800-jährigen Jubiläums der Universität Salamanca, Spanien, eine Festveranstaltung statt, an der der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, vom 16. bis zum 18. September teilnahm. Die Magna Charta der Universitäten wurde seit 1988 von 805 Universitäten aus 85 Ländern unterzeichnet. In der Charta verpflichten sich die Rektoren der unterzeichnenden Universitäten auf das Erbe des europäischen Humanismus, die Toleranz im kulturellen Austausch, die Verbindung von Forschung und Lehre sowie die Freiheit und Autonomie von Forschung und Lehre hinsichtlich politischer, wirtschaftlicher und ideologischer Einflussnahme. Die Universität Rostock will die Charta im kommenden Jahr ebenfalls unterschreiben. 

Auf einer Tagung in Salamanca wurden die Werte von Hochschulen in Abgrenzung zu prinzipiellen, prozeduralen und sozialen Werten diskutiert. Der internationale Austausch über kulturelle Grenzen hinweg wird angesichts aktueller politischer Entwicklungen immer bedeutender. Die Möglichkeiten zur internen und externe Kommunikation von Werten und Leitbilder wurden auch hinsichtlich der Verbesserung ihres Transfers in Projekte erörtert.

Im Rahmen der Feierlichkeiten gratulierte Rektor Schareck seinem Kollegen in Salamanca und sprach eine Einladung für die Festwoche im November 2019 anlässlich des 600. Geburtstages der Universität Rostock aus, die sich Rektor Professor Ricardo Rivero Ortega vormerkte. Rostock und Salamanca verbindet nicht nur die jahrhundertelange Tradition, sondern auch dass beide Universitäten von Times Higher Education 2018 zu den fünf schönsten in Europa erkoren wurden. Die Feierlichkeiten in Salamanca wurden mit dem Besuch des spanischen Königspaares abgeschlossen.


Kontakt:
Der Rektor
Prof. Dr. Wolfgang Schareck
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1005
rektor@uni-rostock.de

 

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news-35141 Thu, 20 Sep 2018 10:56:08 +0200 Universität Rostock präsentiert sich auf Forschungs- und Bildungsmesse in Genf https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/universitaet-rostock-praesentiert-sich-auf-forschungs-und-bildungsmesse-in-genf-35141/ Zum zweiten Mal nahm die Universität Rostock gemeinsam mit anderen Hochschulen aus Mecklenburg-Vorpommern an der EAIE (European Association for International Education) teil, die dieses Jahr vom 11. bis 14. September in Genf in der Schweiz stattfand. Die EAIE Messe für Forschung und Bildung ist neben der in den USA stattfindenden NAFSA die zweitgrößte ihrer Art weltweit. Sie ermöglicht den Universitäten innerhalb kurzer Zeit viele bestehende und potentielle Partner an einem Ort zu treffen, um in persönlichen Gesprächen eine zukünftige Zusammenarbeit besprechen, eventuelle Probleme diskutieren und konkrete Themen festlegen zu können. Zusätzlich wird die Messe durch Workshops zu weit gefächerten Themen rund um die Internationalisierung unterstützt.

Der gemeinsame Auftritt der Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern war in den großen Messeauftritt „Study in Germany“ des Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) integriert und wurde vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern (MBWK) unterstützt. Dieses Jahr nahm außer der Universität Rostock und der Universität Greifswald auch die Hochschule Neubrandenburg teil.

Die Universität Rostock konnte sich mit ihren Partnern aus Dänemark, Schweden, Polen, den USA, Kanada, Mexiko, Chile, Korea, Hongkong und Japan austauschen. Mit den Partnern aus den Ostseeanrainerstaaten will die Universität Rostock vor allem ihre Ostseestrategie ausbauen. Dabei konnte der Leiter Rostock International House, Michael Paulus, auch gut an die Besuche des Rektors der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, in Turku im Januar dieses Jahres sowie dem Beitritt der Universität Rostock zum Baltic University Programme (BUP) anknüpfen. 

In der Abfallwirtschaft, der Medizin, Chemie und Politikwissenschaft konnten die Kontakte nach Asien kontinuierlich ausgebaut werden. In  den Agrarwissenschaften, der Medizin oder der Politikwissenschaft sind Lateinamerika, vor allen Kuba und die südamerikanischen Länder wichtige Partner. Auch der im Oktober anstehende Russlandtag in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock konnte in einem Treffen mit der Staatlichen Universität für Informationstechnologien, Mechanik und Optik Sankt Petersburg (ITMO) besprochen werden.

Auf große Resonanz stieß die Internationalen Programme und Sommerschulen der Universität Rostock zum Studierendenaustausch, aber auch Themen wie die Flüchtlingsproblematik, die Steigerung der Absolventenzahlen und Strategien zur Internationalisierung riefen reges Interesse hervor.

 

Kontakt:
Universität Rostock
Rostock International House
Michael Paulus
Tel.: +49 381 498-1213
E-Mail: michael.paulus@uni-rostock.de

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news-35125 Thu, 20 Sep 2018 08:04:41 +0200 Doppeldelegation aus Brasilien und Peru besucht die Universität Rostock https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/doppeldelegation-aus-brasilien-und-peru-besucht-die-universitaet-rostock-35125/ Am 18. September 2018 waren Delegationen aus Brasilien und Peru zu Gast an der Universität Rostock. Vertreter der Pontifical Catholic University of Rio Grande do Sul (PCURS), unter der Leitung von Professor Ricardo Melo Bastos (Leiter des Transferzentrums der PCURGS), sowie der Pontifica Universidad Catolica Del Peru POUCP aus Peru, unter ihnen Professor Renzo Astorne, nahmen mit hiesigen Vertretern Gespräche über mögliche Kooperationen insbesondere in den Bereichen Fischerei, Aquakultur und Altersforschung auf. Die Delegationen wurden im Rektorat von Professor Meike Klettke, Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement, Professor Matthias Paschen, Inhaber des Lehrstuhls für Meerestechnik, und Michael Paulus, Leiter des Rostock International House, empfangen.

Initiiert wurde der Besuch durch Dr. Maria Elisabete Hasse-Moellmann (ebenfalls PCURS und lange in Deutschland ansässig gewesen) und Silvia Kohlmann (ENVITECPRO, Rostock). Beide waren im Juli 2017 zu Auftaktgesprächen mit dem Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, dem Rostock International House (RIH), der Interdisziplinären Fakultät sowie der Industrie, insbesondere mit dem Rostocker Unternehmen ROSOMA, an der Universität Rostock. Sowohl in Brasilien als auch in Peru sind die daraus entstandenen Ideen auf großes Interesse gestoßen, sodass diese während des jetzigen Aufenthaltes in Rostock weiter konkretisiert werden können und eine langjährige Zusammenarbeit angestrebt wird.

Kontakt:
Michael Paulus
Rostock International House
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1213
michael.paulus@uni-rostock.de

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news-35085 Wed, 19 Sep 2018 14:47:26 +0200 Universität Rostock trauert um Professor Peter Berger https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/universitaet-rostock-trauert-um-professor-peter-berger-35085/ Die Universität Rostock trauert um Professor Dr. Peter A. Berger, der am 14. September 2018 im Alter von nur 63 Jahren verstorben ist. Peter Berger war seit 1995 Professor für Allgemeine Soziologie und Makrosoziologie an der Universität Rostock. Wesentliche Phasen seiner akademischen Bildung hat er zuvor in München und Bamberg durchlaufen. Er wurde während dieser Zeit besonders durch seine Tätigkeit am Lehrstuhl von Ulrich Beck und als Redakteur der „Sozialen Welt“ geprägt. Im Anschluss an seine Habilitation wechselte er, trotz alternativer Angebote, aus dem Südwesten in den Nordosten des Landes. Dies war ein Glücksfall für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät und die Soziologie in Rostock.

Über lange Zeiträume hinweg lagen Peter Bergers Arbeitsschwerpunkte im Bereich von Individualisierung, sozialen Milieus und sozialer Schichtung. Seine soziologische Neugier hat ihm dabei immer wieder neue Themenfelder eröffnet. Wie kaum ein Zweiter verstand er den sozialen Nahraum Mecklenburg-Vorpommerns für sozialwissenschaftlich relevante Forschung zu nutzen.

Wichtig war ihm die Entwicklung des Instituts für Soziologie und Demographie und der gesamten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, die er auch in schwierigen Phasen konstruktiv begleitet hat. Als langjähriger Sprecher des Instituts und als Dekan der Fakultät hat er mit Gespür für fachspezifische Besonderheiten außerordentlich integrierend gewirkt. Als Mitglied im Graduiertenkolleg „Deutungsmacht“ und im Vorstand des Departments „Wissen – Kultur – Transformation“ hat er sich die Anerkennung vieler Kolleginnen und Kollegen auch jenseits „seiner“ Fakultät erworben.

Darüber hinaus ist sein Name untrennbar mit der Sektion „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) verbunden. Dort sowie im Vorstand und im Konzil der DGS hat er sich mit großem persönlichen Einsatz für eine öffentlichkeitswirksame Soziologie engagiert.   

Die Universität Rostock trauert um einen aufrichtigen und verständnisvollen Menschen, den wir als Kollegen, Hochschullehrer und Freund schmerzlich vermissen werden.

Kontakt:

Prof. Dr. Martin Benkenstein
Universität Rostock
Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät
Institut für Marketing und Dienstleistungsforschung
Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement
Tel.: +49 381 498-4376 / -4377
martin.benkenstein@uni-rostock.de

 

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news-34989 Tue, 18 Sep 2018 19:38:44 +0200 Scharfer ROSTOCKER, Ostseeschnitzel oder TokeTaler? - Namenssuche für Uni-Jubiläumssnack geht in die finale Abstimmung https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/scharfer-rostocker-ostseeschnitzel-oder-toketaler-namenssuche-fuer-uni-jubilaeumssnack-geht-in-die/ Wie soll der extra für die Mensen und das 600. Universitätsjubiläum kreierte pikant-würzige Snack heißen? Das wollten das Studierendenwerk Rostock-Wismar, das Uni-Jubiläumsteam und Die Rostocker Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH in einer Umfrage in Erfahrung bringen. Rund 500 Teilnehmer beteiligten sich an der Namensfindung. Nun haben sich die Partner auf drei Favoriten verständigt, die ab heute auf den Facebook-Seiten zur Abstimmung gestellt werden. Der endgültige Name wird auf dem Campustag am 9. Oktober 2018 verkündet. Im Februar haben Die Rostocker Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH und das Studierendenwerk Rostock-Wismar einen eigens für das große Jubiläumsjahr 2019 entwickelten Uni-Taler erstmals öffentlich vorgestellt. In einer Aktionswoche im Juli konnten die Mittagsgäste der acht Rostocker Mensen den Bratling in verschiedenen Variationen testen. Dabei gab es nicht nur etliche kreative Namensvorschläge, sondern auch ein überwiegend sehr positives geschmackliches Feedback.

Und das sind die Finalisten:

1. Der Toke-Taler – eine Erinnerung an den Ursprung?
Der Vorschlag ist eine Reminiszenz an den ersten Studenten der Uni Rostock, Hermannus Toke. Die Immatrikulation erfolgte im Wintersemester 1419/1420. Die Alma Mater startete damals mit 160 Studenten. Sein Vater war Hinricus (Heinrich) Toke, der im Gründungsjahr der erste Dekan der Artistenfakultät war und 1424 sogar zum Rektor gewählt wurde.

2. Ostseeschnitzel – ein Zwilling für die Legende?
Vielleicht wird der Uni-Taler mit der Idee, ihn Ostseeschnitzel zu nennen, ja einmal so berühmt wie das immer noch beliebte und legendäre Jägerschnitzel à la DDR-Schulküche? Beide hätten ihren kulinarischen Ursprung dann im Osten Deutschlands. Wie viel Kultpotenzial steckt im Ostseeschnitzel?

3. Scharfer ROSTOCKER – ein regionales Bekenntnis?

Nach dem HAMBURGER wird es Zeit für einen ROSTOCKER – recht häufig wurde dieser Name mit diversen Zusätzen empfohlen. Der Scharfe ROSTOCKER passt perfekt zum Uni-Taler, der ja auch beim Genuss durch die beigefügten Jalapeños eine gewisse Schärfe entfaltet. Ist die Zeit reif für einen ROSTOCKER?

Dem Sieger winkt eine Grillparty für 20 Freunde von „Die ROSTOCKER“ mit Grillfleisch und einem Fass Bier. Im kommenden Jahr feiert nicht nur die Alma Mater ihren 600. Gründungstag, sondern auch die Rostocker Mensen begehen ihren 100. Geburtstag.
Der Jubiläumstaler, der gegrillt oder gebraten angerichtet werden kann, besteht aus Schweinefleisch und wird nur aus natürlichen Zutaten und ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern und Farbstoffen hergestellt. Der Käse und die leichte Schärfe der Paprika sorgen für einen ganz individuellen aromatisch-fruchtigen Charakter. Die Zubereitung als Burger kann in vielerlei Varianten erfolgen und hängt ganz von den weiteren Zutaten wie Brötchen, Salaten, Gemüse und Soßen ab.

Hintergrund 100 Jahre Mensa
Die am 4. Mai 1919 an der Universität Rostock gegründete ‚mensa academica‘ war eine der ersten Mensen für Studierende in Deutschland. Zum damaligen Zeitpunkt verfügte sie im Friedhofsweg 11 über 120 Plätze. Für das gemeinsame Jubiläumsjahr mit der Universität sind unter anderem eine Fotoausstellung, „Jazz in der Mensa“ und ein kulinarischer Streifzug durch ein Jahrhundert Mensa-Essen geplant.

Kontakt:

Studierendenwerk Rostock-Wismar
Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation: Malena Wiechers
Tel.: +49 381 45 92 806
m.wiechers@stw-rw.de
www.stw-rw.de
www.facebook.com/pg/STWRostockWismar

Die ROSTOCKER Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH
Assistentin der Geschäftsführung/Marketing: Simone Burre
Tel.: +49 381-65 84 438
Mobil: +49 151-550 480 45
s.burre@die-rostocker.com
www.die-rostocker.com
www.facebook.com/dieRostocker

Universität Rostock
Presse- und Kommunikationsstelle
Koordinatorin Büro Universitätsjubiläum: Dr. Kristin Nölting
Tel.: +49 381 498-1021
jubilaeum2019@uni-rostock.de
www.uni-rostock.de/jubilaeum2019
www.facebook.com/universitaet.rostock
www.facebook.com/600JahreUniRostock

 

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news-34919 Mon, 17 Sep 2018 09:08:10 +0200 Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät für intensive Kooperation mit der Universität Debrecen geehrt https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/agrar-und-umweltwissenschaftliche-fakultaet-fuer-intensive-kooperation-mit-der-universitaet-debrecen/ Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der Fakultät für Landwirtschaft, Lebensmittelwirtschaft und Umweltmanagement der Universität Debrecen in Ungarn wurde die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock im September 2018 mit dem „Pro Meritis Interfacultatis Award“ geehrt. Für die Universität Rostock nahm Professorin Bettina Eichler-Löbermann den Preis entgegen. Mit dem Preis wurde die jahrzehntelange internationale Zusammenarbeit gewürdigt. In den letzten Jahren wirkten Mitarbeitende beider Fakultäten im Rahmen von Forschungsprojekten eng im Bereich Nährstoffrecycling und bio-basierte Reststoffe zusammen. Aber auch andere Themen wie ländliches Bauen und Agrarökonomie spielten in der bisherigen Kooperation eine wichtige Rolle. Zu einem bedeutenden Bestandteil der engen Zusammenarbeit in der Lehre hat sich zudem die Exkursion für Rostocker Studierende nach Debrecen entwickelt, die alle zwei Jahre angeboten wird.

An der Zeremonie und der nachfolgenden Veranstaltung „Challanges of Hungarian Agriculture“ nahmen mehr als 300 Gäste teil.

Kontakt:
Prof. Dr. Bettina Eichler-Löbermann
Professur Pflanzenbau
Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät (AUF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-3064
bettina.eichler@uni-rostock.de

https://www.auf.uni-rostock.de/professuren/h-w/pflanzenbau/

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news-34893 Fri, 14 Sep 2018 07:21:57 +0200 Rostocker Biologen entdecken außergewöhnliches Enzym https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/rostocker-biologen-entdecken-aussergewoehnliches-enzym-34893/ Forscher des Instituts für Biowissenschaften der Universität Rostock um Professorin Birgit Piechulla haben herausgefunden, dass Mikroorganismen duften und sie damit beispielsweise das Pflanzenwachstum ankurbeln und sie widerstandsfähiger machen. Bei diesen Arbeiten entdeckten sie jetzt außerdem ein außergewöhnliches Enzym mit neuartigen Eigenschaften. Diese Rostocker Erkenntnisse sind so bedeutungsvoll, dass die hochrangige wissenschaftliche Zeitschrift Journal of American Chemical Society sie sofort veröffentlichte – ein Ritterschlag für die Forscher aus der Hansestadt. Die Natur ist voller Düfte: Nicht nur Blumen riechen und locken Insekten an, Essen und Getränke haben Gerüche und auch wir Menschen verströmen eine individuelle Duftnote. Manches riecht gut, manches schreckt eher ab und manches riecht überhaupt nicht. Das dachten Wissenschaftler bisher auch von Mikroorganismen, also Lebewesen, die man nur unter dem Mikroskop erkennen kann, wie z.B. Bakterien und Pilze. Diese Annahme ist nun widerlegt worden.

Seit 2005 laufen in den Laboren des Rostocker Instituts für Biowissenschaften Versuche zu flüchtigen Metaboliten, also Duftstoffen. „Dabei kam die Frage auf, ob die universell vorkommenden Bakterien nicht auch einen Beitrag zur Duftproduktion von Pflanzen leisten könnten“, denkt Birgit Piechulla zurück und räumt ein, dass sie dieses Thema manchmal sogar nachts beschäftigte, wenn sich Ergebnisse nicht gleich einordnen ließen. „Das war der Anfang einer ganz neuen Fragestellung: können Bakterien Duftstoffe produzieren?“ Bis zu jenem Zeitpunkt hatten selbst große Experten der Mikrobiologie diese Überlegung noch nicht ins Kalkül gezogen. Unbeirrt liefen in den Rostocker Universitätslaboren unzählige Analysen mit Bakterien. „Wir entdeckten ganz neue, bis dahin noch nicht beschriebene Duft-Naturstoffe. Eine der Substanzen wies eine ganz außergewöhnliche Struktur auf, die selbst ausgewiesene Naturstoff-Chemiker zum Erstaunen brachte“, sagt Professorin Piechulla. Das sei so bemerkenswert gewesen, dass zunächst unklar gewesen sei, wie diese Substanz in dem Organismus gebildet wurde. „Wir haben weitergearbeitet und konnten schließlich den Biosyntheseweg in den Bakterien aufklären und beschreiben.“

Während ihrer Forschungsarbeiten entdeckten sie bisher Unbekanntes: „Wir sind auf ein außergewöhnliches Enzym gestoßen, das noch nicht beschrieben war. Dieses Enzym kann gleichzeitig zwei Reaktionen durchführen“, betont die Biologin und ist stolz, eine Tür für eine ganz neue Entdeckung aufgestoßen zu haben, die sich (Naturstoff-)Chemiker zu Nutze machen können. Es wird nun unter anderem möglich sein, bisher unaufgeklärte Biosynthesewege von Naturstoffen zu entschlüsseln oder komplizierte chemische Reaktionen in einem Schritt durchzuführen. Und das könnte für die angewandte Forschung z.B. bei der Suche nach neuen Antibiotika oder anderen Medikamenten völlig neue Möglichkeiten eröffnen. „Mit unseren Erkenntnissen werden viele Leute etwas anfangen können“, sagt die Wissenschaftlerin. „Solide wissenschaftliche Arbeit zahlt sich auf Dauer aus.“ Text: Wolfgang Thiel

Kontakt:
Prof. Dr. Birgit Piechulla
Lehrstuhl Biochemie
Institut für Biowissenschaften
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (MNF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-6130
birgit.piechulla@uni-rostock.de
https://www.biochemie.uni-rostock.de/

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news-34735 Thu, 13 Sep 2018 07:35:46 +0200 Schutz geistigen Eigentums schafft Werte: Das Patent- und Normenzentrum der Universität Rostock beteiligt sich an bundesweiter Aktionswoche zur Wertschöpfung https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/schutz-geistigen-eigentums-schafft-werte-das-patent-und-normenzentrum-der-universitaet-rostock-bete/ Pressemitteilung der Universitätsbibliothek Rostock Wie schon erstmalig 2017 findet in der Woche vom 24. bis zum 28. September 2018 eine bundesweite Aktionswoche zur „Wertschöpfung mit Ideen- und Innovationsschutz“ statt. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups können in diesem Rahmen eine Orientierungsberatung zur Wertschöpfung und den Umgang mit geistigem Eigentum erhalten. Die Beratung ist kostenfrei, neutral sowie vertraulich und wird als Kooperation der deutschen Patentinformationszentren (PIZ) und des Deutschen Patent- und Markenamtes angeboten. Dr. Jutta Köwitz, Leiterin des PNZ, hat auf der Veranstaltung im Jahr 2017 den großen Bedarf an solchen Beratungen wahrgenommen: „Daher freut es uns sehr, auch in diesem Jahr wieder bei der Aktionswoche mitzumachen.“ Sie führt weiter aus: „In unserem Land gibt es einige kleine und mittlere Unternehmen mit keinen oder eher geringen Vorkenntnissen im Patent- und Markenrecht. Diese wollen wir erreichen und mit ihnen die Chancen und Risiken auf dem Sektor ihres geistigen Eigentums besprechen.“ Dr. Erik Schreiber, Patentrechercheur beim PNZ, fügt hinzu: „Geistiges Eigentum stellt immaterielle Werte dar. Jedes Unternehmen hat etwas, seien es Software, Know-how oder gar schon eingetragene Schutzrechte wie Marken oder Patente. Diese gilt es sinnvoll zu nutzen, zu schützen und auch gezielt zu entwickeln. So wachsen sie im Wert und sichern das Unternehmen im Wettbewerb.“

Auf der Grundlage eines ca. zweistündigen Analysegespräches werden gemeinsam mit dem Unternehmen individuelle Anregungen für eine optimale Nutzung von gewerblichen Schutzrechten zum Ideen- und Innovationsschutz im Unternehmen abgeleitet. Ein individueller Auditor Report fasst die Empfehlungen zusammen und kann als Handlungsrichtlinie dienen.

Für die kostenfreien Beratungsgespräche können ab sofort VIP-Tickets (Value Intellectual Property) über das PNZ bezogen werden. Die Termine sind begrenzt verfügbar. Zu vereinbaren sind sie per Telefon unter +49 381 498-8671 oder E-Mail (patente@uni-rostock.de).

Weitere Informationen zum Kooperationspartner Deutsches Patent- und Markenamt finden Sie unter https://www.dpma.de/dpma/veranstaltungen/tagungen/kmu_aktionswoche_2018/index.html.

Kontakt:
Dr. Jutta Köwitz Patent- und Normenzentrum
Universitätsbibliothek Rostock
Tel.: +49 381 498-8673
patente@uni-rostock.de
http://www.ub.uni-rostock.de/

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news-34695 Wed, 12 Sep 2018 07:28:14 +0200 Integration auf Akademisch – ein akademisches Integrationsprojekt zieht Bilanz https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/integration-auf-akademisch-ein-akademisches-integrationsprojekt-zieht-bilanz-34695/ Im September 2015 wurde an der Universität Rostock das Akademische Integrationsprojekt für syrische Flüchtlinge ins Leben gerufen. Am 11. September 2018 ist nun in einer Festveranstaltung erfolgreich Bilanz gezogen worden. Am 20. September 2015 startete das Akademische Integrationsprojekt für Syrische Flüchtlinge unter der Leitung von Professorin Thusnelda Tivig. Die Professorin, die an der Universität Rostock forscht und lehrt, hatte gemeinsam mit ihrem Kollegen Professor Rafael Weißbach, damals Studiendekan, die Idee zu dem Projekt. Neben Hilfsbereitschaft und Solidarität waren es die eigene Integrationserfahrung von Professorin Tivig und ihre Studien zum Fachkräftemangel, die das Vorhaben motivierten. Seither schreibt das Projekt Erfolgsgeschichte bei der Integration von akademisch vorgebildeten syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen.

Einer von vielen, die durch das Projekt die akademische Karriere fortsetzen konnten, ist der heute 27-Jährige Ali Alhamoud. Er hatte 2014 an der Universität Aleppo sein Bachelorstudium in Bauingenieurwesen abgeschlossen und gerade das Masterstudium aufgenommen, als er aus Syrien fliehen musste. Sein Traum, Professor für Konstruktion zu werden, schien mit einem Schlag zerstört. In Rostock tat er sich schwer mit der Sprache, auch weil er in Gedanken bei seiner Familie war, zu der er den Kontakt verloren hatte. Als die Verbindung zur Familien wiederhergestellt war, gelang ihm jedoch der Durchbruch: Er bestand die notwendige Deutsch-Zertifikatsprüfung und begann das Masterstudium Bauingenieurwesen an der Technische Universität Braunschweig. Heute lebt er in einem Mehrgenerationenhaus, ist Vollstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und hat auch privat sein Glück gefunden. Er ist mit Marah Abdulaal verlobt, ebenfalls eine Teilnehmerin des Akademischen Integrationsprojektes an der Universität Rostock.

Auch Marah Abdulaal musste aus Syrien fliehen. Sie hatte bereits zwei Jahre Medizin in Aleppo studiert, von denen ihr in Deutschland drei Semester anerkannt wurden. Sie kam mit ihrer gesamten Familie nach Rostock, weil ihr Vater Rostock in guter Erinnerung hatte. Vor drei Jahrzehnten hat er an der Universität Rostock seinen Doktor in Mathematik erworben. Seit einem Jahr setzt seine heute 22-Jährige Tochter Marah ihr Medizinstudium in Rostock fort.

Amjad Sawas kommt ebenfalls aus Aleppo, dort hatte er bereits ein Jahr Pharmazie studiert. Nach Rostock kam er eher durch Zufall, der sich für ihn aber als glücksbringend erwies. Als Teilnehmer des Akademischen Integrationsprojektes lernte Amjad Sawas mit großem Eifer und raschem Erfolg Deutsch. Ein Jahr später konnte er das Pharmaziestudium im Marburg neu aufnehmen, derzeit befindet er sich bereits im ersten Staatsexamen.

Gemeinsam mit rund 30 ehemaligen und laufenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde der Erfolg des Akademischen Integrationsprojektes gefeiert. Die Initiatoren Tivig und Weißbach zogen eine insgesamt sehr positive Bilanz und bedankten sich bei allen Förderern und Unterstützern des Akademischen Integrationsprojektes, das so lange fortgesetzt werden soll, wie es die personellen und finanziellen Ressourcen erlauben. Bewerberinnen und Bewerber kommen inzwischen aus allen Teilen Deutschlands. Die Nachfrage ist sehr groß, die Kapazitäten aber beschränkt, so dass nur wenige in das Akademische Integrationsprojekt aufgenommen werden können.

Weitere Informationen zum Akademischen Integrationsprojekt finden Sie unter https://www.wiwi.uni-rostock.de/akademisches-integrationsprojekt/kurzbeschreibung/.

Kontakt:
Prof. Dr. Thusnelda Tivig
Lehrstuhl für Wachstum und Konjunktur
Institut für Volkswirtschaftslehre
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (WSF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-4465
tivig@uni-rostock.de

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news-34731 Wed, 12 Sep 2018 07:04:00 +0200 Fest zum 20-jährigen Jubiläum im IBZ und ein Abschied https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/fest-zum-20-jaehrigen-jubilaeum-im-ibz-und-ein-abschied-34731/ Am 7. September 2018 feierte das Gästehaus der Universität Rostock, das Internationale Begegnungszentrum (IBZ), seinen 20. Geburtstag. Das Gästehaus bietet seit 20 Jahren mehr als nur Wohnraum für ausländische Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler sowie deren Familien. Es ist zu einem internationalen Wohnzimmer für Menschen aus aller Welt geworden, die zu Forschungs- und Lehrzwecken für einen begrenzten Zeitraum nach Rostock kommen.

Auf das Jubiläum haben aktuelle und ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner, Vorstandsmitglieder, viele Kooperationspartner, Nachbarn und der Rektor der Universität, Professor Wolfgang Schareck, gemeinsam angestoßen.

Neben vielen lachenden Augen gab es auch einen Wehrmutstropfen. Denn Marianne Arndt-Forster, die 11 Jahre lang die Geschicke des IBZ leitete, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Wenngleich 20 Jahre IBZ angesichts der 600 Jahre alten Geschichte der Universität Rostock kaum mehr als ein Augenblick seien, so habe das IBZ in den vergangenen 20 Jahren für den Universitätsstandort einen bedeutenden Beitrag geleistet, sagte Frau Arndt-Forster in ihrer Abschiedsrede. Für sie sei die Arbeit im IBZ abwechslungsreich, bewegend und vor allem bereichernd gewesen, so Arndt-Forster. Das Haus freue sich auf viele weitere Jahre kulturellen und wissenschaftlichen Austausch und Gastlichkeit.

Kontakt:
Juliane Dieckmann
Internationales Begegnungszentrum Rostock (IBZ)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-5900
ibz.gaestehaus@uni-rostock.de
https://www.ibz.uni-rostock.de/

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news-34625 Mon, 10 Sep 2018 09:07:35 +0200 Universität Rostock macht sich mit Forschung zur Schadstoffsenkung im Schiffsverkehr international einen Namen https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/universitaet-rostock-macht-sich-mit-forschung-zur-schadstoffsenkung-im-schiffsverkehr-international-e/ Am 13. und 14. September treffen sich mehr als 150 Experten aus Deutschland, Italien, Finnland, Österreich, der Schweiz und Japan zur fünften Großmotorentagung in Rostock, um über aktuelle Themen und Herausforderungen der Großmotorenforschung zu diskutieren. Professor Horst Harndorf hat in den vergangenen zehn Jahren all sein Können für die Entwicklung von schadstoffarmen Motoren an der Universität Rostock eingesetzt. Der 67-Jährige Maschinenbau-Experte und emeritierte Wissenschaftler, der in der Hansestadt über den Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren an der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik inne hatte, organisiert und leitet auch in diesem Jahr die international renommierte Großmotorentagung an der Universität Rostock. Es ist inzwischen die fünfte, der seit 2010 alle zwei Jahre stattfindenden Tagung.

Harndorf ist ein erfolgreicher Forscher und Visionär moderner Schiffsantriebstechnik. „Wir müssen die Schifffahrtindustrie sensibilisieren, bevor die Politik sie zu gravierenden Veränderungen zwingen wird“, blickt Professor Harndorf voraus. Er hat die Forschung für umweltfreundliche Motoren maßgeblich mit angeschoben.

Auf dem Schiffsmotoren-Prüfstand der Universität Rostock steht der größte Ein-Zylinder-Forschungsmotor einer europäischen Universität. Hier werden Simulationsverfahren und Motorenversuche miteinander verknüpft, um neuartige Brennverfahren für Schiffsmotoren experimentell zu erforschen. Im Focus stehen dabei sogenannte Dual-Fuel-Motoren, die sich wahlweise mit Diesel oder Erdgas betreiben lassen. Oberstes Ziel ist es, neue schadstoffarme Motoren zu entwickeln. Die Herausforderung formuliert Harndorf so: „Wir wollen erreichen, dass die Umweltbelastungen durch Großmotoren auf den Weltmeeren stark reduziert und die verschärften Abgasnormen im Schiffsverkehr künftig nachweisbar eingehalten werden“.

Triebfeder des Forschers Harndorf ist es, die Community der Großmotoren-Entwickler auf einer gemeinsamen Tagung zusammen zu bringen, um „in aller Tiefe Lösungen für saubere Schiffsmotoren zu diskutieren und sie zu etablieren“. Aktuell werden nämlich rund 90 Prozent des weltweiten Güterverkehrs über den Seeweg transportiert. Mit fast 3.000 Handelsschiffen im Eigentum deutscher Reedereien stellt Deutschland die viertgrößte Schiffsflotte der Welt.

Harndorf, der viele Jahre in der Entwicklung und Forschung bei der Firma Bosch gearbeitet hat, will die Erfahrungen und Innovationen aus jener Zeit erfolgreich auf Schiffsantriebe übertragen. Noch würden Reglementierungen bei der Abgasreduktion in der internationalen Seefahrt lax gehandhabt, sagt Harndorf. „Wir müssen die Schiffsbetreiber davon überzeugen, sich verstärkt auf umweltfreundlichere, im Regelfall aber auch kostenintensivere Kraftstoffe einzustellen. Erdgas zum Beispiel hat gegenüber Diesel eine signifikant geringere Energiedichte. Das hat zur Folge, dass Erdgas bei minus 162 Grad Celsius verflüssigt werden muss, um so genügend Treibstoff für ausreichende Reichweiten der Schiffe an Bord zu haben. Die zunehmenden Umweltbelastungen, unter anderem durch Feinstaub im Dieselbetrieb, sind nicht weg zu diskutieren“, sagt Harndorf. Jedes Anlegen eines großen Schiffes führe durch kritische Kraftstoffe, wie beispielsweise Rückstandsöle oder Schweröle auch zu einer gesundheitlichen Belastung für die an Bord arbeitenden Menschen. Zwar seien diese Brennstoffe für Schiffsbetreiber kostengünstig, würden aber besonders kritische aromatische Kohlenwasserstoffverbindungen sowie weitere Verbrennungsprodukte wie Stickoxid-Emissionen und den berüchtigten, gesundheitlich bedenklichen Feinstaub aufweisen.

Die Universität Rostock steuert mit ihrer Forschung dagegen. Die Spezialisten haben umweltverträgliche Kraftstoffe für Schiffsmotoren erprobt und inzwischen etabliert, wie beispielsweise verflüssigtes Erdgas (LNG, liquid natural gas). „Dieser Kraftstoff kann weitgehend partikelfrei und ohne Schwefelanteile verbrannt werden“, betont Professor Harndorf. Seine Erkenntnisse aus der Forschung hat er auch stets in seine Vorlesungen für den Ingenieurnachwuchs einfließen lassen und so ein Umdenken im Hörsaal eingeläutet.

Bereits seit 1955 forscht die Universität Rostock an Verbrennungsmotoren. Seither fühlen sich die Verantwortlichen des Lehrstuhls für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren an der Universität Rostock dem Ziel verpflichtet, die Herausforderungen einer wirtschaftlichen Betriebsweise mit höchsten Umweltansprüchen beim Schiffsbetrieb zu verbinden. Das betrifft insbesondere die Hafenstandorte. Hier müsse dringend die Infrastruktur für LNG verbessert werden. Die nächste Großmotoren-Tagung findet im September 2020 wiederum in Rostock statt. Text: Wolfgang Thiel

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter https://rgmt.de/de/start

Photo:
Professor Horst Harndorf (r.) und der wissenschaftliche Mitarbeiter Björn Henke verständigen sich über die Entwicklung der Großmotorenforschung von morgen (Copyright: Universität Rostock/Thomas Rahr).

Kontakt:
Dipl.-Ing. Karsten Schleef
Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren
Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik (MSF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-9419
karsten.schleef@uni-rostock.de
https://www.lkv.uni-rostock.de/

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news-34635 Mon, 10 Sep 2018 09:05:00 +0200 Internationaler Workshop „Peat under Water“ zur Wiedervernässung von Mooren https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/internationaler-workshop-peat-under-water-zur-wiedervernaessung-von-mooren-34635/ In der vergangenen Woche diskutierten mehr als 50 Wissenschaftler in Salem am Kummerower See über die Ökologie wiedervernässter Moore. Der Workshop, der gemeinsam von den Universitäten Rostock, Aarhus und Greifswald, dem Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) sowie dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. Müncheberg organisiert wurde, zog Experten der Moorforschung aus neun Ländern an. Einstimmig kamen die Forscher zum Abschluss des Workshops überein, dass die positiven Effekte der Wiedervernässung von Mooren alle ungewollten Folgen überwiegen. Durch Wiedervernässung können die Kohlendioxidemissionen aus entwässerten Mooren sofort und dauerhaft gestoppt werden. Die anfänglich teilweise hohen Methanemissionen sinken mittelfristig wieder. Die Dauer hängt dabei von der jeweiligen Situation ab. Insgesamt geht Wiedervernässung daher mit einer deutlichen Senkung von Treibhausgasemissionen einher. Entgegen der bisherigen Vermutung zeigte sich, dass der Nährstoffaustrag aus wiedervernässten Mooren geringer ist, da die Nährstoffe entweder schnell umgewandelt oder fest gebunden werden. Wiedervernässte Moore tragen durch hohen Nitratrückhalt zur Verbesserung der Wasserqualität bei.

Es ist allgemein akzeptiert, dass es kaum möglich ist, den ursprünglichen Zustand, den die Moore vor der Entwässerung hatten, wiederherzustellen. Einst wurden Moore für die landwirtschaftliche Nutzung entwässert und zudem intensiv gedüngt. Nach der Wiedervernässung entwickelte sich dann ein völlig neues Ökosystem. Während die prinzipiellen Prozesse und bestimmenden Faktoren dieser Ökosysteme bekannt sind, ist das Zusammenspiel dieser Faktoren in wiedervernässten Mooren und damit die Ausprägung des Prozessgeschehens noch weitgehend unerforscht. Die Hydrologie in Bezug auf Stoffflüsse solcher Flächen muss, so ein weiteres Ergebnis des Workshops, genauer betrachtet werden. Die aufgrund von Sackung nach Entwässerung oft bei einer Wiedervernässung entstehenden flachen Seen, wie z.B. im nah gelegenen ehemaligen Polder Zarnekow im Peenetal werden mit Moorpflanzen zuwachsen und verlanden. Das massive Keimen und Schießen verschiedener Pflanzenarten im Polder Zarnekow und in anderen wiedervernässten Mooren weist darauf hin, dass Austrocknungsereignisse für die Entwicklung der Vegetation wichtiger sein könnten als bisher angenommen.

Wiedervernässte Moore bieten wegen ihrer hohen Wasserstände Rückzugsräume für viele Tiere. Besonders Vögel profitieren davon und nutzen solche Moore als Brut- und Rastplatz. Wiedervernässung muss aber land- und forstwirtschaftliche Nutzung nicht ausschließen. Paludikultur (z.B. das Ernten von Schilf und Rohrkolben) ist eine Möglichkeit, um wiedervernässte Moore produktiv zu nutzen und regionale Wertschöpfung zu erzielen. Die Wissenschaftler erwarten, dass damit sogar schneller der gewünschte Zielzustand erreicht werden kann. Denn Wiedervernässung gelingt am besten, wenn der Wasserstand gezielt reguliert wird, was sich eigentlich nur lohnt, wenn die Fläche auch genutzt wird.

„Moore sind Nahrung für unsere Seelen.“ sagte Holger Wandsleb vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, der die Forscher begrüßte. Er lobte den Ansatz des Projektes WETSCAPES, in dessen Rahmen der Workshop stattfand, Grundlagenforschung durchzuführen und die Erkenntnisse in Politik und Gesellschaft zu transportieren. Dies erfolgt durch das Greifswald Moor Centrum, an dem der deutsche Moorschutzdialog und mehr als zehn Umsetzungsvorhaben für Wiedervernässung und Paludikultur durchführt werden. Die Wissenschaftler bilden mit ihren Erkenntnissen die Grundlage für Moor- und Klimaschutz sowie die nachhaltige Nutzung von Mooren. Das Projekt WETSCAPES ist Teil des Exzellenzforschungsprogrammes des Landes Mecklenburg-Vorpommern und wird mit 5 Millionen Euro für vier Jahre an den Universitäten Rostock und Greifswald gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.wetscapes.de/peatunderwater/ (Verbundforschungsprojekt WETSCAPES: Stoffumsetzungsprozesse an Moor- und Küstenstandorten als Grundlage für Landnutzung, Klimawirkung und Gewässerschutz).

Kontakt:
Dr. Franziska Schmacka
Lehrstuhl für Grünland- und Futterbauwissenschaften
Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät (AUF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-3145
franziska.schmacka@uni-rostock.de
https://www.wetscapes.uni-rostock.de/

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news-33751 Mon, 03 Sep 2018 13:22:22 +0200 Beziehungen auf dem Prüfstand: Sommerschule an der Universität Rostock diskutiert über Theorien des Relationalen https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/beziehungen-auf-dem-pruefstand-sommerschule-an-der-universitaet-rostock-diskutiert-ueber-theorien-des-1/ Vom Online-Dating bis hin zum Networking im Beruf: Unser Alltag ist geprägt von der fortwährenden und emsigen Arbeit an Beziehungen. Ob im Beruf oder im Alltag beständig tritt man in Relation zu anderen Menschen. Gleichzeitig bestimmen die technisch-medialen Neuerungen die Bedingungen und Möglichkeiten dieses In-Beziehung-Tretens immer wieder neu und bringen neue Formen von Relationalität, also ein Geflecht von unterschiedlich komplexen Beziehungen, hervor, die stetig im Wandel sind. Den literarischen und medialen Horizonten sowie theoretischen Zwickmühlen dieser Beziehungsweisen auf den Grund zu gehen, hat sich in diesem Sommer eine literaturwissenschaftliche Sommerschule an der Universität Rostock zur Aufgabe gemacht. Vom 10. bis zum 14. September 2018 treffen sich Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen aus Deutschland und der Welt zur literaturwissenschaftlichen Sommerschule „Beziehungsweise(n). Relation und Relationalität in den Literaturen und Kulturen der Romania“. In Workshops soll gemeinsam mit Experten und Expertinnen zu theoretischen Zugängen zu Beziehungsweisen und deren historischer Entwicklungen geforscht werden.

Die Sommerschule wird von drei jungen Kulturwissenschaftlern – Christoph Behrens, Christoph Groß und Valerie Kiendl – organisiert. Sie eint das gemeinsame Interesse am facettenreichen Theoriefeld der Relationalität. Wie bereits im März 2015 mit dem Forum Junge Romanistik zum Thema „(Un)Sichtbarkeiten“ präsentiert sich mit der aktuellen literaturwissenschaftlichen Sommerschule die Universität Rostock als interdisziplinärer Kreuzungspunkt des romanistischen Nachwuchses im Norden Deutschlands. Gefördert wird diese Sommerschule vom Deutschen Romanistenverband (DRV), dem führenden wissenschaftlichen Fachverband der Romanistik im deutschsprachigen Raum. Er vertritt die Interessen aller Forschenden und Lehrenden in der Romanistik, setzt sich für die Präsenz der romanischen Sprachen an den Universitäten ein und vermittelt Kontakte innerhalb des Netzwerks der Romanisten und Romanistinnen sowie an Politik und Medien.

Zur Eröffnung der Sommerschule spricht die Philosophin Mirjam Schaub über „Affektökonomie im digitalen Zeitalter – aus alt mach’ neu?“. Der Vortrag ist öffentlich. Er findet am 10. September um 10:45 Uhr im Universitätshauptgebäude statt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.romanistik.uni-rostock.de/forschung/drv-sommerschule/drv-sommerschule-beziehungsweisen/.

Kontakte:
Christoph Behrens / Christoph Groß
Institut für Romanistik
Philosophische Fakultät (PHF)
Universität Rostock
drvsommerschule2018@uni-rostock.de 

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news-33651 Fri, 31 Aug 2018 07:45:36 +0200 „Grünland“ Arktis https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/gruenland-arktis-33651/ Arktis-Forscher haben auf einem internationalen Workshop in Spitzbergen diskutiert, wie der Klimawandel das Leben in der Arktis verändert Vom 13. bis 16. August 2018 fand in Ny-Alesund auf Spitzbergen ein Workshop zur terrestrischen Arktisforschung unter deutscher Beteiligung durch das DFG-Schwerpunktprogramm Antarktisforschung statt. An dem Workshop waren Vertreter von elf Nationen beteiligt, darunter Wissenschaftler aus Norwegen, Italien, Spanien, China, Japan und Indien. Als Vertreter der deutschen Arktisforschung hat Professor Ulf Karsten vom Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock seine Expertise eingebracht.

Das Forschungsprogramm „Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten“ – das einzige DFG-Schwerpunktprogramm der Universität Rostock –, wird seit 2014 von Professor Karsten koordiniert und verfolgt das Ziel, insbesondere die Polarforschung von Universitäten aus ganz Deutschland zu fördern. Dafür können einmal jährlich Projektanträge aus allen naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen bei der DFG eingereicht werden. Die polare Forschungsinfrastruktur und -logistik werden dabei gemeinsam vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) Bremerhaven und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover zur Verfügung gestellt. Erst kürzlich wurde das Programm um weitere sechs Jahre verlängert.

Der Workshop auf Spitzbergen sollte die Zusammenarbeit der Nationen, die seit vielen Jahren in dem Forschungszentrum Ny-Alesund aktiv sind, in den jeweiligen Forschungsbereichen stärken. Dabei dient Ny-Alesund – eine der nördlichsten Siedlungen der Erde – als Modelsystem für die Arktis im Zeichen des Klimawandels. Der Ort bietet eine hervorragende Forschungsinfrastruktur und ist zu jeder Jahreszeit entweder mit dem Schiff oder dem Flugzeug gut erreichbar.

Im Mittelpunkt des Austausches standen Forschungsfragen der terrestrischen Polarforschung. Es wurde vereinbart, ein fachübergreifendes Review-Paper über den aktuellen Stand der terrestrischen Forschung in Ny-Alesund zu veröffentlichen. Dabei geht es beispielsweise um den Rückzug der Gletscher und die Entwicklung der dadurch freigelegten Landmasse. So soll untersucht werden, wie schnell sich das neue Land entwickelt und wie es besiedelt wird. Die „Vergrünung“ der Arktis und die Frage, wie sich dies auf die CO2-Bilanz auswirkt, ist dabei eine wichtige Fragestellung. Ein weiteres Thema ist das Auftauen des Permafrostes. Dadurch wird abgestorbene Biomasse im Boden für Mikroorganismen zugänglich, die die Biomasse unter Freisetzung von klimaschädlichen Gasen wie Methan und CO2 abbauen. Damit setzt sich die Arktisforschung zunehmend mit der Global Change Problematik auseinander.

Der Klimawandel hat aber nicht nur Einfluss auf die arktische Pflanzenwelt, sondern auch auf die dortigen Tiere. So steht die zukünftige Entwicklung der Fauna in der Arktis ebenfalls im Fokus. Der Eisbär ändert aufgrund des schmelzenden Meereises sein Nahrungsverhalten. Seine natürliche Hauptnahrungsquelle Robben ist immer schwerer zu erreichen. Deshalb ernährt sich der Eisbär mittlerweile auch von den Gelegen von Vögeln, wie zum Beispiel Gänsen. Das wiederum beeinflusst die Populationsentwicklung der Vögel. Daraus leiten sich Fragen über die Entwicklung und Veränderung der Nahrungsnetzwerke der Arktis und die Konsequenzen für die Zukunft ab.

Für die Arktis-Forscher steht fest, dass es keine Frage mehr ist, wann die Folgen des Klimawandels sichtbar werden. Längst wird erforscht, wie sich das Leben in der immer grüner werdenden Arktis den veränderten klimatischen Bedingungen anpasst. So ist kaum ein anderes Forschungsgebiet wie die internationale Arktisforschung dazu geeignet, die langfristigen globalen Folgen des Klimawandels aufzuzeigen und Impulse für das globale Handeln geben.

Die Wissenschaftler in Ny-Alesund vereinbarten zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten und ihre gemeinsamen Forschungsergebnisse bis Mitte des kommenden Jahres vorzulegen.

Weitere Informationen über Publikationen, Projekte und Neuigkeiten finden Sie unter https://www.spp-antarktisforschung.de/.

Kontakt:
Prof. Dr. Ulf Karsten
Professur für Angewandte Ökologie und Phykologie
Institut für Biowissenschaften
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (MNF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-6090
ulf.karsten@uni-rostock.de
https://www.angewandteoekologie.uni-rostock.de/team/ulf-karsten/

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news-33699 Fri, 31 Aug 2018 07:30:00 +0200 Rostocker Seniorenakademie sucht Patinnen und Paten für ausländische Studierende https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/rostocker-seniorenakademie-sucht-patinnen-und-paten-fuer-auslaendische-studierende-33699/ Bereits seit 2013 übernehmen im Projekt „Partnership“ der Rostocker Seniorenakademie Seniorinnen und Senioren aus Rostock und Umgebung Patenschaften für ausländische Studierende. Die Patinnen und Paten sind den Studierenden während der Zeit ihres Studiums an der Universität Rostock ein wichtiger Begleiter und eine wertvolle Stütze. Gemeinsam Rostock zu erkunden, typische Besonderheiten der deutschen Sprache und Kultur zu vermitteln und den Studierenden dabei zu helfen, sich in ihrem Zuhause auf Zeit wohlzufühlen und so gute Studienleistungen zu erzielen – das sind einige Aufgaben, die die Patinnen und Paten erfüllen. Die Patenschaften können ganz individuell gestaltet werden, je nach den Bedürfnissen und Wünschen sowohl der Studierenden als auch der Paten.

„Partnership“ spannt gleichermaßen ein Band zwischen Kulturen und Generationen. Wer eine Patenschaft für einen ausländischen Studierenden übernehmen möchte, melde sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei der Rostocker Seniorenakademie.

Kontakt:
Rostocker Seniorenakademie
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-5663 (donnerstags 10:00 bis 12:00 Uhr)
partnership@uni-rostock.de
https://www.rsa.uni-rostock.de/

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news-33373 Tue, 28 Aug 2018 09:35:09 +0200 Bayerische Versicherungsexperten engagieren sich fürs Unijubiläum https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/bayerische-versicherungsexperten-engagieren-sich-fuers-unijubilaeum-33373/ Ein weiteres Unternehmen aus Süddeutschland unterstützt das 600. Jubiläum der Universität Rostock im kommenden Jahr. „Wir freuen uns über einen Beitrag als „cum laude“-Sponsor der Firma „Versicherungsmakler Experten GmbH“ aus dem bayerischen Olching“, informierte Rektor Professor Wolfgang Schareck. „Es spricht für das Renommee unserer Hochschule, dass uns Unternehmen aus ganz Deutschland bei der Umsetzung unseres Programms für die Festlichkeiten 2019 tatkräftig zur Seite stehen.“ Die „Versicherungsmakler Experten GmbH“ ist auf Krankenzusatzprodukte spezialisiert. Seit über zehn Jahren führen Maximilian und Sandra Waizmann insbesondere im Bereich Zahnzusatzversicherungen Kunden durch den Versicherungsdschungel. Über ihr Online-Portal lassen sich alle gängigen Tarife bequem ausführlich darstellen und vergleichen. Darüber hinaus steht die persönliche und kostenfreie Beratung im Vordergrund.

Im Festjahr sind zahlreiche ambitionierte Veranstaltungen geplant, für die auch weiterhin Unterstützer aus der Wirtschaft gesucht werden. Bereits ab 500 Euro können sich Unternehmen an dem historischen Jubiläum beteiligen und zum Erfolg beitragen. „Das Jubiläum soll auch einen Ausblick über die Entwicklung der Alma Mater und ihre Rolle bei den Herausforderungen unserer Zeit und unserer Gesellschaft geben“, so Professor Schareck. „Dabei spielt gerade das Zusammenwirken von Wirtschaft, Forschung und Qualifikation der Fachkräfte der Zukunft eine bedeutende Rolle.“

Weitere Informationen zur Fördermöglichkeiten finden Sie unter https://goo.gl/fgTyFt
Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.zahnzusatzversicherung-experten.de/  

Kontakt:
Dr. Kristin Nölting
Projekt „Universitätsjubiläum 2019“
Presse- und Kommunikationsstelle
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1021
kristin.noelting@uni-rostock.de  
https://www.uni-rostock.de/universitaet/uni-gestern-und-heute/jubilaeum-2019/
https://www.facebook.com/600JahreUniRostock 

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news-33247 Fri, 24 Aug 2018 09:40:52 +0200 Die Universität Rostock führt ein Orientierungsstudium ein https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/die-universitaet-rostock-fuehrt-ein-orientierungsstudium-ein-33247/ Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Rostock sollten sich künftig besser orientieren können. Nicht nur an der Universität Rostock bricht eine große Zahl Studierende das Studium vorzeitig ab oder wechselt in ein anderes Studienfach. Die Hochschulleitung der Universität registriert zudem, dass immer weniger Studierende sich politisch engagieren, ehrenamtlich tätig sind oder andere, nicht verpflichtende Vorlesungen besuchen sowie Angebote besonderer Vorlesungen wahrnehmen. Prüfungen werden kurzfristig nicht angetreten. Bereits zum Studienbeginn scheint die Auswahl des richtigen Faches viele künftige Studierende zunehmend zu überfordern. Erst jüngst wurde in „Forschung und Lehre“ (8/2018) auf die unzureichende Vorbereitung der Abiturientinnen und Abiturienten auf ein Hochschulstudium durch die Gymnasien hingewiesen. Das betrifft nicht nur die Frage nach der Studienfachwahl. Insbesondere in der Mathematik ist das Leistungsniveau weit unter dem geforderten Mindestmaß zur Aufnahme eines Hochschulstudiums. Seit Jahren führen engagierte Lehrende deshalb Vorbereitungskurse (Propädeutika) für Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch. Dass viele Studierende insgesamt Probleme mit ihrer Situation haben, zeigt auch die deutliche Zunahme an erforderlicher psychologischer Betreuung.

Der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, hat sich in seinem Wahlprogramm zur dritten Amtszeit mit Nachdruck für die Einführung eines Orientierungsstudiums ausgesprochen. Damit soll den künftigen Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, verschiedene Studienfächer auszuprobieren und sich frühzeitig mit den jeweiligen Anforderungen eines Studienfaches vertraut zu machen.

Dazu können erstmalig zum Wintersemester 2019/20 bei Einschreibung in einen nicht zulassungsbeschränkten Studiengang ein bis zwei Semester lang bis zu fünf Module aus unterschiedlichen Wissenschaftsfeldern – beispielsweise Elektrotechnik, Physik, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften oder Umweltwissenschaften – studiert werden. Die innerhalb dieses Orientierungsstudiums erfolgreich bestandenen Modulprüfungen können beim späteren Studium des gewählten Faches angerechnet werden. Für deutschsprachige Studierende soll zudem ein Sprachstudium in Englisch erfolgen, für nicht-deutschsprachige Studierende wird Deutsch als Fremdsprache angeboten. Zum Abschluss des Orientierungsstudiums werden die Studieninteressierten zur Wahl ihres Faches durch die Universität Rostock beraten.

Die Hochschulleitung der Universität Rostock möchte mit dem Orientierungsstudium einen Impuls zur geplanten Überarbeitung des Landeshochschulgesetzes Mecklenburg-Vorpommerns geben. Dies biete die Gelegenheit, bei der Bologna-Reform des Hochschulstudiums nachzubessern, so der Rektor. „Die beste Lösung wäre, das Orientierungsstudium bei der Neufassung des Landeshochschulgesetzes in ein Bachelorstudiums mit künftig acht, statt wie bisher sechs Semestern Regelstudienzeit mit entsprechend verlängerter BAföG-Förderung einzubinden. Dies würde die Gesamtstudienzeit mit Bachelor- und Masterstudium um zwei Semester verlängern.“

Die Möglichkeit eines Juniorstudiums oder eines Probestudiums an der Universität Rostock ohne Hochschulzugangsberechtigung bleibe unabhängig vom Orientierungsstudium auch künftig bestehen.

„Mit dem 8-semestrigen Bachelorstudium läge ein Orientierungsstudium mit anschließendem 6-semestrigen Regel-Studium im sorgfältig ausgesuchten Fach innerhalb der gemäß BAföG förderungsfähigen Regelstudienzeit. Wer ohne Orientierungsstudium vom Immatrikulationszeitpunkt an das ,richtige‘ Fach studiert, hat zwei zusätzliche Semester zur Verfügung, die für Prüfungswiederholungen, ein Auslandsjahr oder für Praktika genutzt werden können“, führt der Prorektor für Studium, Lehre und Evaluation, Professor Patrick Kaeding, weiter aus.

Die Universität Rostock verspricht sich von der Einführung des Orientierungsstudiums nicht nur, dass damit das Land Mecklenburg-Vorpommern als Studienort attraktiver wird. Vor allem wird erwartet, dass sich die hohen Studienabbruchquoten damit senken lassen. Rektor Schareck ist überzeugt: „Mit dem Orientierungsstudium wird eine praxisnahe Ausbildung gefördert, die Internationalisierung gestärkt und die Anzahl erfolgreich abgeschlossener Bachelorstudierende insgesamt erhöht“.

Kontakt:
Der Rektor
Prof. Dr. Wolfgang Schareck
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1005
rektor@uni-rostock.de 

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news-33177 Thu, 23 Aug 2018 10:51:18 +0200 Unordnung heilt gestörten topologischen Isolator https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/unordnung-heilt-gestoerten-topologischen-isolator-33177/ Wie die Fachzeitschrift Nature jüngst berichtet, konnte eine Arbeitsgruppe um den Rostocker Physiker Professor Alexander Szameit experimentell nachweisen, dass ein beschädigter topologischer Isolator in seinen Eigenschaften durch zusätzliche zufällige Störungen wiederhergestellt werden kann. Forschungen zu Isolatoren mit topologisch geschützter Oberflächenleitfähigkeit – kurz: topologischer Isolator – sind aktuell im Trend. Möglicherweise sind topologische Materialien geeignet, die Halbleitertechnologie einst abzulösen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich durch bemerkenswerte elektrische Eigenschaften aus. Im Innern zeigt diese Struktur isolierende Eigenschaften, an der Oberfläche ist sie jedoch außerordentlich gut leitend und zwar so gut, dass ein einmal eingespeister Elektronenstrom im Prinzip niemals zu fließen aufhören würde. Das Verhalten gleicht der Supraleitung, funktioniert aber nach einem ganz anderen Mechanismus: man spricht von einem „topologisch“ geschützten Strom. Analog zu einem Strom von Elektronen, die Spin-1/2-Teilchen sind, sogenannte Fermionen, funktioniert das Prinzip des topologischen Isolators auch mit Lichtteilchen, die ganzzahligen Spin aufweisen, den sogenannten Bosonen.

Die Eigenschaften eines topologischen Isolators sind verhältnismäßig stabil. Bei sehr großen Störungen der regelmäßigen Struktur verschwinden die leitenden Eigenschaften an der Oberfläche jedoch, man hat es dann mit einem normalen Isolator zu tun. Das bedeutet für den optischen Fall, dass überhaupt kein Licht weder durch eine solche Struktur hindurch gelangen noch an der Oberfläche weitergeleitet werden kann.

2009 hatten Chu, Jain und Shen in einer theoretischen Untersuchung für einen Festkörper recht exotische Eigenschaften angenommen. Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war ein normaler Isolator, der keinen Strom leitet. In ihrer numerischen Simulation konnten die Autoren zeigen, dass jedoch die typischen Eigenschaften des topologischen Isolators – Isolation im Innern, Quasisupraleitung über die Oberfläche (Rand) – durch eine zusätzliche zufällige Störung der Struktur erzeugt werden können. Diese Vermutung konnte experimentell bislang nicht bestätigt werden.

Aktuell ist es Szameit und Kollegen gelungen, das vermutete elektronische Verhalten des Festkörpers für Lichtwellen nachzuweisen. Nach umfangreichen theoretischen Vorüberlegungen und numerisch aufwendigen Simulationen wurde ein experimentelles Design realisiert, mit dessen Hilfe im Experiment mit Lichtwellen gezeigt werden konnte, dass ein gewöhnlicher Isolator durch randomisierte Störungen plötzlich topologische Eigenschaften zeigt: Keine Lichttransmission durch das Innere der Struktur, wohl aber Lichtleitung über die Oberfläche.

Die Wissenschaftler haben dazu in hochreines Kieselsäureglas per fokussierten Laserpulsen mit enormen Energiedichten im Gigawattbereich Wellenleiter in das Glasplättchen eingeschrieben, die im Querschnitt eine bienenwabenähnliche Graphenstruktur abbilden. Diese parallelen Wellenleiter, die wie Glasfasern das Licht leiten, werden dabei selbst nicht als Geraden, sondern als Schraubenlinie ausgeführt, so dass die Propagation des Lichtes in Vorwärtsrichtung einer rechtsdrehenden und in Rückwärtsrichtung einer linksdrehenden Schraube entspricht. Damit wird eine Brechung der Zeitsymmetrie realisiert. Das ist ein wesentliches Element, um die Eigenschaften eines topologischen Isolators zu erhalten (Abb. 1).

Im experimentellen Aufbau wird Licht eines roten HeNe-Lasers in die Wellenleiterstruktur eingekoppelt. Am anderen Ende der Wellenleiterstruktur wird mit einem Fotosensor detektiert, ob Licht durch die Struktur durchgeleitet oder auf der Oberfläche weitergeleitet wird. In einem ersten Versuch wurde eine geordnete Störung in die Wellenleiterstruktur eingebracht, indem sich die Brechungsindizes direkt benachbarter Wellenleiter um zwei Zehntausendstel unterscheiden. Damit waren die leitenden Eigenschaften der topologischen Struktur vollständig zerstört: kein Licht konnte hinter der Struktur nachgewiesen werden (Abb. 2). Was aber passiert, wenn weitere Störungen zur bestehenden Unordnung hinzugefügt werden?

In einem zweiten Versuch wurden die Wellenleiter so präpariert, dass zur bestehenden regelmäßigen Störung benachbarter Wellenleiter unregelmäßig verteilte Unterschiede der Brechungsindizes aller Wellenleiter hinzugefügt worden sind. Entgegen der Erwartung, dass bei einer weiteren Unordnung in der topologischen Struktur die rein isolierenden Eigenschaften erhalten bleiben sollten und es hinter der Probe dunkel bleibt, zeigte sich im zweiten Versuch Lichtleitung über die Oberfläche. Licht konnte am Rand hinter der Probe detektiert werden (Abb. 3).

Damit ist für den Fall des Lichtes der experimentelle Nachweis der Vermutung von Chu et al. gelungen, die ursprünglich nur für Elektronen geäußert worden war: Topologische Isolatoren können mittels Unordnung aus normalen Isolatoren erzeugt werden, was dem gängigen Verständnis topologischer Isolatoren völlig widerspricht. Sind die Eigenschaften von topologischen Materialien schon ungewöhnlich genug, ist es die Abhängigkeit ihrer Eigenschaften von einer Störung in der Struktur noch umso mehr. Durch die Forschungen der Gruppe um den Rostocker Physiker Szameit konnte das Verständnis der rätselhaften topologischen Isolatoren ein gutes Stück weiter vertieft werden.

Die Arbeiten der Forschungsgruppe um Professor Szameit, die der klassischen (Wellen-)Optik zuzurechnen sind, werfen Licht auf die besonderen Eigenschaften topologischer Isolatoren. Damit ist einmal mehr gezeigt, dass die klassische Optik keineswegs nur für anwendungsnahe Forschung bedeutsam ist, sondern zur Grundlagenforschung der technologisch so vielversprechenden topologischen Isolatoren einen Beitrag leisten kann. Ermöglicht wurde dieser Erfolg der Experimentalphysiker in Rostock durch eine Deutsch-Israelisch-US-amerikanische Zusammenarbeit sowie die exzellenten experimentellen und ideellen Forschungsbedingungen am Institut für Physik der Universität Rostock. Nicht zuletzt bewirkten die inspirierende Atmosphäre und der offene Austausch am Institut für Physik diese Art der Grundlagenforschung, die mit einem Artikel in „Nature“ honoriert worden ist.

“Photonic Topological Anderson Insulators”
Nature, 560, 461-465 (2018) https://doi.org/10.1038/s41586-018-0418-2

Kontakt:
Prof. Dr. Alexander Szameit
Institut für Physik
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (MNF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-6790
alexander.szameit@uni-rostock.de
https://www.optics.physik.uni-rostock.de 

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news-21039 Wed, 22 Nov 2017 14:43:00 +0100 Veranstaltungsreihe „Wie werde ich Lehrer*in in M-V?“ erfolgreich gestartet https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/veranstaltungsreihe-wie-werde-ich-lehrerin-in-m-v-erfolgreich-gestartet-21039/ Erstsemester erleben den Studieneinstieg häufig als holprig und schwer. Die Rund-um-Einzel-Betreuung in der Schule wird abgelöst von hohen Anforderungen an Selbstdisziplin und –organisation, fachliche Anforderungen kommen in ganz neuen Formen daher. Für Lehramtsstudierende lässt sich aufgrund der langjährigen Schulerfahrungen die scheinbare Klarheit über das Berufsbild und die daraus ableitbaren Studienanforderungen als weitere anfängliche Irritation hinzufügen. Oft werden auf dieser Ebene die mitgebrachten Erwartungen zunächst enttäuscht.

Der – dringend zu erlernende – Umgang mit den neuen Herausforderungen im Studium firmiert unter dem Begriff „Studierfähigkeit“ und treibt mit Blick auf Wechsel- und Abbrecherquoten bundesweit die Hochschulen und Universitäten um.

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Wie werde ich Lehrer*in in M-V?“ startete das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Rostock im Oktober 2017 ein Modellprojekt, das die Lehramtsstudierenden in den ersten Semestern an der Universität unterstützen und sie auf ihrem Professionalisierungsweg begleiten soll.
Die Reihe bietet verschiedene Themen und Veranstaltungsformen: zentrale Veranstaltungen u.a. zu den Anforderungen an zukünftige Lehrer/innen im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern, fachspezifische Veranstaltungen zum inhaltlichen Zusammenhang zwischen Studieninhalten und späterem Berufsalltag als auch Beratungsangebote zu Stolpersteinen und Hürden im Studienverlauf.
Die Lehrerbildner/innen der Universität Rostock gestalten dieses Projekt über alle angebotenen Lehramtsfächer und -studiengänge hinweg mit und laden alle Lehramtsstudierenden der ersten Semester aber auch alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

Weitere Informationen finden Sie auf der ZLB-Homepage.

Kontakt:
Universität Rostock
Katrin Bartel (Geschäftsführerin)
Torben B. Wolff (student. Mitarbeiter)
ZLB
Geschäftsstelle Rostock
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