Universität Rostock https://www.uni-rostock.de/ RSS Feed der Universität Rostock de Copyright Universität Rostock Thu, 15 Nov 2018 12:17:39 +0100 Thu, 15 Nov 2018 12:17:39 +0100 TYPO3 EXT:news news-37965 Wed, 14 Nov 2018 07:20:19 +0100 Stärkung der Biomedizintechnik an der Universität Rostock – Honorarprofessur für Dr. rer. nat. Claus Harder https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/staerkung-der-biomedizintechnik-an-der-universitaet-rostock-honorarprofessur-fuer-dr-rer-nat-claus/ Dr. rer. nat. Claus Harder, Senior Director, R&D Vascular Intervention der BIOTRONIK AG, Bülach (Schweiz), ist am 13. November 2018 in einem akademischen Festakt der Titel „Honorarprofessor“ der Universität Rostock für das Fachgebiet „Biomedizinische Technik“ verliehen worden. Die Universität und die Universitätsmedizin Rostock würdigen damit das außerordentliche Engagement von Dr. Harder in Forschung und Lehre und seine hervorragenden Leistungen in der beruflichen Praxis. Seit über acht Jahren ist sein hochakzeptierter Vorlesungs- und Prüfungsbetrieb auf dem Gebiet der Entwicklung, Patentierung und Zulassung von Implantaten zum Thema „IP-Management in der Medizintechnik“ fester Bestandteil des M.Sc.-Studiengangs „Biomedizinische Technik“.

„Seine wissenschaftliche Expertise auf dem Gebiet der kardiovaskulären Implantate und sein außerordentliches Fachwissen zur Patentierung neuer Ideen in der Medizintechnik haben sich in den letzten Jahren im Lehrangebot für Studierende der Biomedizinischen Technik an der Universität Rostock niedergeschlagen. Die von Dr. Harder gehaltenen Pflichtvorlesungen sind von außerordentlicher Bedeutung für die praxisnahe Ausbildung der Studierenden der Ingenieurwissenschaften. Auch erfüllt Dr. Harder in besonderer Weise die Anforderungen, die an einen Honorarprofessor zu stellen sind“, sagte ProfessorKlaus-Peter Schmitz, Direktor des Instituts für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V. (iib).

Professor Niels Grabow, Direktor des Instituts für Biomedizinische Technik und Studienfachberater, hebt die außerordentliche Qualität und die hohe Akzeptanz der Vorlesung auf dem Gebiet der Patentierung neuer Medizinprodukte hervor. „Ich freue mich sehr, dass wir Dr. Harder als Honorarprofessor gewonnen haben und damit für die nächsten Jahre den Lehrbetrieb praxisnah und qualitätsgerecht absichern können.“

Dr. Harder genießt aufgrund seines herausragenden Karriereweges eine außerordentlich hohe wissenschaftliche Reputation auf dem Gebiet der Implantate für die interventionellen Kardiologie. Diese dokumentiert sich in zahlreichen Patenten und Publikationen, aber auch in herausragenden Forschungsergebnissen in der Stenttechnologie.

Mit dem Institut für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V. und dem Institut für Biomedizinische Technik der Universitätsmedizin Rostock verbinden Dr. Harder seit vielen Jahren enge Forschungskooperationen, die zur Ansiedlung der CORTRONIK als Tochterunternehmen der BIOTRONIK am Standort Warnemünde vor 20 Jahren im Umfeld der Universität geführt haben.

Sowohl an den profilbestimmenden Forschungsprojekten „REMEDIS – Höhere Lebensqualität durch neuartige Mikroimplantate“ im Rahmen des BMBF-Projektes „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ als auch „RESPONSE – Partnerschaft für Innovation in der Implantattechnologie“ im Rahmen des BMBF-Projekts „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ war und ist Dr. Harder als Teilprojektleiter auf Seiten der CORTRONIK/BIOTRONIK beteiligt.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Schmitz
Direktor
Institut für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V. (iib)
schmitz(at)iib-ev(dot)de
http://www.iib-ev.de/index.php?id=52

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news-37963 Wed, 14 Nov 2018 07:17:31 +0100 Klimawandel: Forscher nehmen Algen im Meer unter die Lupe https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/klimawandel-forscher-nehmen-algen-im-meer-unter-die-lupe-37963/ Algen sind sensible Indikatoren für Temperaturveränderungen. Ein aktuelles Forschungsvorhaben der Universität Rostock widmet sich der Untersuchung des Einflusses von Klimaveränderungen auf das Wachstum der Tangwälder vor Helgoland. Sind die Meeresalgen von heute noch die Meeresalgen von morgen? Das will Dr. Angelika Graiff vom Institut für Biologie der Universität Rostock in einem Projekt herausfinden, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 260.000 Euro für drei Jahre fördert. Die Rostocker Wissenschaftlerin widmet ihre ganze Aufmerksamkeit gemeinsam mit Kollegen des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven den Makroalgen, also unter anderem dem Seetang der Gattung Laminaria.

„Meeresalgen sind für das Klima enorm wichtig und ein zuverlässiger Indikator für den Klimawandel“, sagt Angelika Graiff. Alle Meeresalgen (Mikro- und Makroalgen) produzieren 50 bis 70 Prozent des Sauerstoffs in der Atmosphäre. Makroalgen machen nur 10 bis 20 Prozent aller Arten an Meeresalgen aus, dafür ist ihre Biomasse sehr viel höher als die von Mikroalgen. Doch der Bestand an Makroalgen ist stark gefährdet, er ist seit den 50er Jahren bereits um fast 40 Prozent geschrumpft. „Das hat schwerwiegende Folgen für Ozeane weltweit“, sagt Angelika Graiff. Deshalb ist die Forschung zu diesem Thema für die junge Frau auch eine „Herzensangelegenheit“.

Die junge Meeresbiologin aus Rostock legt ihren Fokus auf die sogenannten Tangwälder, auch Algen- oder Kelpwälder genannt. Sie sind der Hot Spot der Artenvielfalt unter Wasser und in ihrem Bestehen im Meer massiv bedroht. Für den Standort der Forschung ist Helgoland gewählt worden. Dort befindet sich seit über 30 Jahren das erste deutsche marine Naturschutzgebiet mit Felsküste, wo sich die großen Seetange gern ansiedeln. Diese sind besonders empfindlich gegenüber Temperaturerwärmungen, weil sie an kühles Wasser um 10 Grad Celsius angepasst sind. Genau deshalb sind sie als Indikator für Klimaveränderungen bestens geeignet.

Seit den 60er Jahren hat sich das Oberflächenwasser der Nordsee im Jahresmittel bereits um mehr als ein Grad erwärmt. Dieser Trend soll sich nach aktuellen Erkenntnissen bis ins nächste Jahrhundert fortsetzen. Was aber bedeutet das für den Fortbestand der Seetange im Meer? Diese Frage wollen die Forscher um Angelika Graiff beantworten.

Graiff erklärt: „Wir werden die Dichte der Seetange und ihre Biomasse in bestimmten Bereichen und verschiedenen Tiefen bestimmen. Diese Aufgabe übernehmen Rostocker und Kieler Forschungstaucher. Die Seetangproben, die die Taucher an Land bringen, werden im Labor auf Helgoland und an der Universität Rostock bei zwei unterschiedlichen Temperaturen untersucht. Hierbei sollen das Kohlenstoffbudget und die tatsächliche Kohlenstofffixierung der Seetange bestimmt werden.“ Mit den Messdaten wird ein mathematisches Modell gefüttert. Damit lassen sich dann verschiedene Szenarien des Klimawandels sowie deren Einfluss auf den Zustand des Ökosystems unter Wasser simulieren. Die Wissenschaftler versprechen sich von dem Modell Aufschlüsse über den zukünftigen Fortbestand der Tangwälder und über mögliche Szenarien des marinen wie atmosphärischen Klimawandels. Text: Wolfgang Thiel

Kontakt:
Dr. Angelika Graiff
Angewandte Ökologie & Phykologie
Institut für Biowissenschaften
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (MNF)
Universität Rostock
Tel.: +49-381 498-6101
angelika.graiff(at)uni-rostock(dot)de
http://www.angewandteoekologie.uni-rostock.de/

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news-37895 Tue, 13 Nov 2018 13:23:34 +0100 Universität Rostock lädt zum Arno-Esch-Abend https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/universitaet-rostock-laedt-zum-arno-esch-abend-37895/ Es ist schon außergewöhnlich, dass die Universität Rostock einen Hörsaal auf dem Campus Ulmenstraße nach einem Studenten benannt hat. Was sich hinter der Geschichte um Arno Esch (1928–1951) verbirgt, das können alle Interessierten am 15. November 2018 von 17 bis 19 Uhr bei einem Forum zur Zeitgeschichte in der altehrwürdigen Aula im Universitätshauptgebäude erfahren.

„Das beginnende Jubiläumsjahr der Universität Rostock ist Anlass, nicht nur über Epochen, Ereignisse und Strukturen der Universitätsgeschichte nachzudenken, vielmehr geht es darum, prägende Persönlichkeiten herauszustellen“, sagt Professor Stefan Creuzberger, der den Lehrstuhl für Zeitgeschichte am Historischen Institut inne hat sowie die Forschungs-und Dokumentationsstelle des Landes zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland leitet. Für den Forscher ist Arno Esch unumstritten „Rostocks erster Europäer“. Esch, der im Februar dieses Jahres 90 Jahre alt geworden wäre, ist zum Symbol des liberalen Widerstandes gegen die kommunistische Diktatur in der DDR geworden. Für ihn konnte nach dem Grunderlebnis von NS-Regime und Zweitem Weltkrieg ein dauerhafter Frieden nur in einem einheitlichen Europa gewährleistet werden. Aus dieser Überzeugung heraus kritisierte er öffentlich die Vormachtstellung der SED und gehörte zu den Hauptinitiatoren der 1949 gegründeten Demokratischen Freiheitspartei Europas. Arno Esch wurde dafür von einem sowjetischen Militärtribunal zum Tode verurteilt.

Aus Sicht eines Historikers, der sich mit Diktaturgeschichte befasst, sei Esch eine herausragende Figur, die es wert sei, einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Diese Aufgabe fällt Dr. Fred Mrotzek (stellvertretender Leiter der Forschungs-und Dokumentationsstelle des Landes zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland an der Universität Rostock) zu, der über seine aktuellen Forschungen berichten wird.

Professor Rafael Arnold vom Institut für Romanistik der Universität Rostock formuliert als Mitorganisator der Veranstaltung: „Mir ist daran gelegen, dass Studierende sich Gedanken über die Vorbildfunktion von Arno Esch machen.“ Deshalb werde eine Gruppe von Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung Texte von Arno Esch auf der Veranstaltung lesen und darüber diskutieren, inwieweit Studierende historische Vorbilder benötigen.

Für Universitäts-Rektor Professor Wolfgang Schareck hat Arno Esch unter drei Aspekten eine Vorbildfunktion. Er sei ein hochintelligenter Student gewesen, der einen ungeheuren Fleiß an den Tag gelegt und sehr gründlich sein Studium absolviert habe. Zudem habe er sich aus idealistischer Überzeugung nicht gescheut, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren. Und unter dem Eindruck des überstandenen Krieges habe er den festen Willen gehabt, den Frieden in Europa zu erhalten. Text: Wolfgang Thiel

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungen/detailansicht/n/arno-esch-ein-student-im-politischen-widerstand-37219/.

Kontakt:
Prof. Dr. Stefan Creuzberger
Lehrstuhl für Zeitgeschichte
Historisches Institut
Philosophische Fakultät (PHF)
Universität Rostock
Tel: +49 381 498-2717
stefan.creuzberger(at)uni-rostock(dot)de
https://www.geschichte.uni-rostock.de/arbeitsbereiche/zeitgeschichte/lehrstuhl/lehrstuhlinhaber-prof-dr-creuzberger/

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news-37831 Mon, 12 Nov 2018 19:01:06 +0100 Rostocker Werkstofftechnikerin ausgezeichnet https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/rostocker-werkstofftechnikerin-ausgezeichnet-37831/ Dr.-Ing. Rabea Steuer vom Lehrstuhl für Werkstofftechnik der Universität Rostock ist mit dem renommierten Paul-Riebensahm-Preis der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung + Werkstofftechnik e.V. (AWT) für den besten Vortrag auf dem Härterei-Kongress 2018 in Köln ausgezeichnet worden. Der Härterei-Kongress ist die führende europäische Konferenz auf dem Fachgebiet der Wärmebehandlung und Werkstofftechnik. Die Preisjury lobte: „Dr. Steuer verfolgte in ihrem Vortrag mit der gezielten Oberflächenstrukturierung des Wärmebehandlungsguts zur Beeinflussung der Flüssigkeitsabschreckung einen vollkommen neuartigen Ansatz. Der Vortrag war sehr strukturiert aufgebaut und wurde sehr anschaulich präsentiert, wozu insbesondere die eindrucksvollen Videoaufnahmen der Abschreckvorgänge beigetragen haben. Gleichzeitig gelang es Dr. Steuer, ihre innovativen Ergebnisse mit einem starken Praxisbezug darzustellen, so dass das Publikum sofort Anregungen für eine praktische Umsetzung in Härtereien erhielt.“

Professor Olaf Keßler vom Lehrstuhl für Werkstofftechnik der Universität Rostock freut sich: „Nach 2014 ist dies bereits das zweite Mal, dass eine Wissenschaftlerin bzw. ein Wissenschaftler unseres Lehrstuhls mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet wurde. In beiden Fällen basierten die Vorträge auf erfolgreich abgeschlossenen DFG-Projekten.“

Kontakt:

Prof. Dr. Olaf Keßler
Lehrstuhl für Werkstofftechnik
Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik (MSF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-9470
olaf.kessler(at)uni-rostock(dot)de
https://www.werkstofftechnik.uni-rostock.de/

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news-37815 Mon, 12 Nov 2018 15:28:01 +0100 Universität Rostock vergibt Deutschlandstipendium für besonders begabte Studierende https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/universitaet-rostock-vergibt-deutschlandstipendium-fuer-besonders-begabte-studierende-37815/ Am 12. November 2018, dem 599. Geburtstag der Universität Rostock, haben 71 Stipendiaten des Deutschlandstudiums im Rahmen einer Feierstunde in der Aula im Universitätshauptgebäude ihre Urkunden von Rektor Professor Wolfgang Schareck erhalten. Mit dem Slogan „Die eine Hälfte vom Bund und die andere von Ihnen“ wirbt das Bundesministerium für Bildung und Forschung für das Deutschlandstipendium, mit dem an der Universität Rostock seit 2011 leistungsstarke und engagierte Studierende mit einem monatlichen Zuschuss in Höhe von 300 Euro unterstützt werden. In diesem Jahr fördern 25 Unternehmen und Vereine mit der Hälfte des Betrags die Stipendiatinnen und Stipendiaten und ermöglichen ihnen darüber hinaus bereits während des Studiums Einblicke in die Praxis beziehungsweise in verschiedene Unternehmensbereiche.

Seit 2011 kamen insgesamt 469 Stipendien Studierenden der Rostocker Alma Mater zugute. In diesem Jahr gingen 232 neue Bewerbungen und 42 Verlängerungsanträge für eines der begehrten Stipendien ein. Im Rahmen des Auswahlverfahrens wurden 31 Neubewerber sowie 40 Verlängerungen bewilligt.

Von den 25 Unternehmen und Stiftungen, die für das Deutschlandstipendium geworben werden konnten, gehört die international agierende Centogene AG mit elf Voll- und einem Teil-Stipendien neben der Evonik-Stiftung mit zehn Stipendien zu den größten Förderern.

Als neuer Unterstützer konnte die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG. gewonnen werden.

Weiterhin fördern:

  • AIDA Cruises
  • Brinkmann GmbH
  • Creditreform Mecklenburg-Vorpommern von der Decken KG
  • CORTRONIK GmbH
  • Debeka Landesgeschäftsstelle-Schwerin
  • Die Rostocker Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH
  • ECOVIS Grieger Mallison Management AG
  • ENEX Finanzpartner und Beteiligungsgesellschaft mbH
  • Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V.
  • Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH
  • E.W. Kuhlmann-Stiftung
  • Hilfsfonds der LIONS-Freunde Rostock e.V.
  • INNOMAR Technologie GmbH
  • Krankenhaus Bad Doberan GmbH
  • Miltenyi Biotec GmbH
  • OstseeSparkasse Rostock
  • RO-DENT Rostocker Dentallabor GmbH
  • Rotary Club Heiligendamm
  • SEAR GmbH
  • Sigi und Hans Meder Stiftung
  • Stadtwerke Rostock
  • Wissenschaftsstiftung Mecklenburg-Vorpommern gGmbH

Kontakt:
Christin Behrendt
Deutschlandstipendium
Dezernat Akademische Angelegenheiten, Referat 1.4
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1324
christin.behrendt(at)uni-rostock(dot)de
https://www.uni-rostock.de/studium/lebensraum-hochschule/stipendienstiftungen/deutschlandstipendium/

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news-37807 Mon, 12 Nov 2018 11:55:07 +0100 Fachtagung zum Thema „ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST – Beobachtung und Dokumentation als Fundament für das pädagogische Handeln“ https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/fachtagung-zum-thema-ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-beobachtung-und-dokumentation-als-fundamen/ Am 10. November 2018 kamen, neben weiteren angesprochenen Professionen, rund 300 Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu dem Thema „ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST – Beobachtung und Dokumentation als Fundament für das pädagogische Handeln“ auf dem Ulmencampus der Universität Rostock zusammen. Im Zentrum dieser ersten landesweiten gemeinsamen Fachtagung zur frühkindlichen Bildung stand die individuelle Förderung und Entwicklung von Kompetenzen der Kinder, für die die Institutionen Kita, Schule und Hort eine gemeinsame Verantwortung tragen.

Organisiert wurde der Fachtag, der in kürzester Zeit schon ausgebucht war und somit das große Interesse aller mit diesem Thema im Zusammenhang arbeitenden Institutionen und Professionen spiegelt, durch das Kompetenzzentrum für Inklusion und Transition (KIT) der Universität Rostock in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der Eröffnung durch die Schirmherrin des Veranstaltungstages, der Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, welche neben leitenden Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur am Fachtaggeschehen teilnahm, entwickelte sich das Programm mit prominenten und hochkarätigen Referenten wie Wilfried Griebel, Dipl. Psychologe (UNIV), sowie Martin Krause, Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialpädagoge (FH), beide vom Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP), München. Dr. Marco Franze und Josefin Biermann, Universität Greifswald sowie Professorin Katja Koch vertraten die Fachwelt Mecklenburg-Vorpommerns mit der Vorstellung wissenschaftlicher Projekte im Bereich frühkindlicher Bildung und der daraus resultierenden Notwendigkeit eines vernetzten Arbeitens der Hochschulen. Doch zunächst nahm der Fernsehmoderator, Schauspieler und Autor Ralph Caspers, Köln, das Auditorium mit auf „Eine kurze Reise von Wysiwyg nach Wykiwys mit einem kleinen Abstecher nach Intbyssi.“ Ralph Caspers zu seinem Vortrag: „…Ich spreche darüber, wie wir die Welt wahrnehmen und dass unsere Wahrnehmung nicht so unfehlbar ist, wie wir vermuten: Manchmal sehen wir Dinge, die nicht da sind, manchmal sehen wir Dinge nicht, die da sind…“ Mit Wortwitz, Charme und kleinen Mitmach-Experimenten einen Perspektivwechsel zu zaubern gelang ihm wie selbstverständlich und bot einen perfekten Einstieg in das weitere Geschehen des Tages mit Fachvorträgen und vielseitigen Workshops.

Um die Thematik eines inklusionsfreundlichen Übergangs von der Kita zur Grundschule in einer breiten Fachöffentlichkeit zu diskutieren, gab diese gelungene Veranstaltung den Auftakt zu einer jährlich wiederkehrenden, durch das KIT initiierten Fachtagung.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.sopaed.uni-rostock.de/institut/das-iser/kompetenzzentrum-inklusiontransition-kit/.

Kontakt:
Mike Lokenvitz
Kompetenzzentrum für Inklusion und Transition
Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation (ISER)
Philosophische Fakultät (PHF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-2527
mike.lokenvitz(at)uni-rostock(dot)de

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news-37695 Thu, 08 Nov 2018 11:28:22 +0100 Die Universität Rostock eröffnet am 12. November 2018 ihr Festjahr zum 600. Geburtstag https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/die-universitaet-rostock-eroeffnet-am-12-november-2018-ihr-festjahr-zum-600-geburtstag-37695/ Am 12. November 2018, dem 599. Gründungstag der Universität Rostock, wird der Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Roland Methling, den „Staffelstab“ des Jubiläums an den Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck übergeben. Schon der von der Design Akademie Rostock gestaltete Staffelstab ist ein wahrer Hingucker. Unter Anleitung von Olaf Randel, Leiter des Fachbereichs Bühnen- und Kostümbild der Design Akademie Rostock, gestalteten die Studierenden des dritten und fünften Semesters einen Staffelstab und Schärpen für den Festumzug. Für die Kreation des Staffelstabes setzte sich die Studierendengruppe mit der beeindruckenden Stadtsilhouette und dem Element Licht auseinander, um sowohl dem 800. Stadtgeburtstag als auch dem 600. Jubiläum der „Leuchte des Nordens“ gestalterisch zu entsprechen. Die Schärpen für die Beteiligten des Festumzuges sind an das Farbenspiel des Rostocker Doppeljubiläums 2018/2019 angelehnt.

Zum Start der Universität Rostock in ihr Festjahr wird das Programmheft zum Universitätsjubiläum erhältlich sein. Bereits ab 12 Uhr wird im Universitätshauptgebäude ein Sonderpostamt öffnen und einen Sonderpoststempel sowie einen Sonderbriefumschlag anbieten. Zudem kann der vom gemeinnützigen Verein Rostocker Sieben e.V. initiierte Jubiläums-Taler käuflich erworben werden.

Tagesprogramm zum 599. Geburtstag im und vor dem Universitätshauptgebäude

Verkaufsstand „Jubiläums-Taler“
12:00 bis 18:00  Uhr

Anlässlich des 600. Universitätsjubiläums hat der gemeinnützige Verein Rostocker Sieben e.V. einen hochwertigen „Jubiläums-Taler“ geschaffen: 25 mm groß, im Kern aus Bronze mit einer Plattierung aus 999 Feinsilber. Der Taler bildet auf der einen Seite das historische große Universitätssiegel und auf der anderen Seite das Universitätshauptgebäude ab. Der „Jubiläums-Taler“ wird ab dem 12. November 2018 zu einem Preis von 25 Euro je Stück zzgl. Versandkosten angeboten und ist über den Onlineshop www.jubilaeumstaler.de und den Verein Rostocker Sieben e.V. erhältlich. Mit den Verkaufserlösen des auf eine Auflage von 600 Stück limitierten Talers werden gemeinnützige Projekte des Vereins unterstützt.

Sonderpostamt der Deutschen Post
12:00 bis 18:00 Uhr

Im Sonderpostamt der Deutschen Post sind ein exklusiver Sonderpoststempel anlässlich der „Staffelstabübergabe“ sowie ein limitiertem Sonderbriefumschlag zum 600. Universitätsjubiläums erhältlich.

Staffelstabübergabe vor dem illuminierten Hauptgebäude der Universität
17:30 bis ca. 18:30 Uhr

Bühnenprogramm mit Illumination des Hauptgebäudes, Präsentation des Festprogramms 2019, Live-Musik und feierlicher Staffelstabübergabe.

Abendprogramm am Institut für Physik der Universität Rostock

Im Anschluss an die Staffelstabübergabe erwartet die Freunde der Universität, der Kunst und Wissenschaft sowie des Doppeljubiläums ein weiteres Highlight. Am Institut für Physik in der Albert-Einstein-Straße 24 wird am 599. Geburtstag um 20 Uhr die Ausstellung „Die Kraft des Bildes“ von Wiebke Loseries und TO Helbig eröffnet. Unter Zuhilfenahme verschiedener künstlerischer Medien wie Zeichnungen, Installationen und Objekten wird in dieser Ausstellung der Versuch unternommen, künstlerische Bedeutungen am Ort der Wissenschaft zu aufzuzeigen. Die Ausstellung wird am Institut für Physik bis zum 12. Januar 2019 gezeigt. Bereits um 19 Uhr laden die Physiker zu einem Gastvortrag im Rahmen der Ausstellungseröffnung mit dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Frank Fehrenbach von der Universität Hamburg ein.

19:00 Uhr – Gastvortrag von Prof. Dr. Frank Fehrenbach, Universität Hamburg
„Historisch informiertes Sehen, das gleichzeitig die Gegenwartserfahrung der Objekte nicht aus dem Blick verliert.“
Institut für Physik der Universität Rostock, Albert-Einstein-Str. 24, Hörsaalgebäude, Hörsaal

20:00 Uhr – Ausstellungseröffnung „Die Kraft des Bildes“ von Wiebke Loseries und TO Helbig
Einführende Worte: Wolfgang Friedrich, Bildhauer
Institut für Physik der Universität Rostock, Albert-Einstein-Str. 23, Forschungsgebäude, 1.OG

Eintritt frei! Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an allen Veranstaltungen teilzunehmen.

Kontakt:
Dr. Kristin Nölting
Projektkoordinatorin „Universitätsjubiläum 2019“
Presse- und Kommunikationsstelle
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1021
kristin.noelting(at)uni-rostock(dot)de
https://www.uni-rostock.de/universitaet/uni-gestern-und-heute/jubilaeum-2019/
https://www.facebook.com/600JahreUniRostock

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news-37759 Thu, 08 Nov 2018 10:37:00 +0100 Nobelpreisträger zu Gast an der Universität Rostock https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/nobelpreistraeger-zu-gast-an-der-universitaet-rostock-37759/ Der niederländische Chemiker Bernard Lucas „Ben“ Feringa, Träger des Nobelpreises für Chemie, war am 7. November 2018 im Rahmen des „Hanse Chemistry Symposium 2018“ zu Gast an der Universität Rostock. In seinem Vortrag „Exploring chiral space in catalysis“ gelang es ihm mit großer Begeisterung das Auditorium in der Aula für topologische Eigenschaften von Katalysatoren zu gewinnen.

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news-37681 Thu, 08 Nov 2018 07:03:28 +0100 Big Data an der Universität Rostock – Lehrende bereiten Studierende auf die Berufspraxis vor https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/big-data-an-der-universitaet-rostock-lehrende-bereiten-studierende-auf-die-berufspraxis-vor-37681/ Immer schnellere Computer und die damit einhergehende Zunahme der Digitalisierung verändern unser Leben fundamental. Die Menge der produzierten Daten steigt. Ununterbrochen werden Daten in umfangreichen Mengen und hoher Komplexität produziert. Big Data – Massendaten und der Umgang mit diesen riesigen Datenmengen – hat sich am Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Universität Rostock unter der Leitung von Professor Rafael Weißbach zu einem wichtigen Forschungsbereich entwickelt. „Das ist für die statistische Datenanalyse ein weites Arbeitsfeld“, sagt Professor Rafael Weißbach, Inhaber des Lehrstuhls für Statistik und Ökonometrie der Universität Rostock. Die Qualität der Forschung mache dadurch einen Quantensprung, unterstreicht der promovierte Mathematiker. Das spiegele sich auch in der Lehre an der Universität Rostock wider. Studenten analysierten in ihren Bachelorarbeiten am Lehrstuhl beispielsweise 15.000 Aufschläge von Spielzügen der Schweriner Volleyballerinnen. Dabei untersuchten die angehenden Akademiker, inwieweit verschiedene Aufschlagarten Einfluss auf den Spielverlauf nehmen. „Das Beispiel zeigt, wieviel Daten in dem Zusammenhang anfallen und analysiert werden wollen“, sagt Professor Weißbach.

Bei einer anderen Bachelorarbeit spielte Karies von 8.000 Kindern die entscheidende Rolle. „Gerade bei diesem Krankheitsverlauf geht es neben den beobachteten Fällen auch noch um viele unbeobachtete für die Analyse. So, dass es sich implizit um noch viel mehr Daten handelt. Der Anteil kariesfreier Kinder eignet sich sehr gut als Prävalenzmaß für Vergleiche und Trendbeobachtungen und damit auch zur Bewertung regionaler gruppenprophylaktischer Maßnahmen“, unterstreicht Professor Weißbach.

Bei Masterarbeiten steige die Datenmenge ebenfalls erheblich. Das hat gerade Lucas Radloff erlebt. Der 26-jährige Mathematiker wertete knapp vier Millionen Buchungen von Kunden der Rostocker Reederei AIDA aus: Big Data, sprich Massendaten, also ohne die bislang üblichen Umfragen. Die Grundlage bildete ein anonymisierter Datensatz von etwa drei Jahren. In dem waren die Ausflüge von Passagieren ausgewiesen, die bereits vor Antritt der Reise gebucht worden waren. Mit neuen Analysemethoden, neuen mathematischen Modellen und innovativer Technik ist es möglich, für das menschliche Gehirn nicht mehr fassbare Datenmassen zu speichern und in ihnen nach Mustern zu suchen. „Und genau daraus lassen sich dann konkrete Schlüsse ziehen“, sagt Lucas Radloff, der jetzt eine Doktorarbeit anpeilt, die sich wiederum mit Daten befassen wird. Für die Rostocker Reederei AIDA ist die Zusammenarbeit mit der Universität Rostock deshalb so interessant, „weil hier der wissenschaftliche Umgang mit Daten seine Anwendung in der Praxis findet“, betont AIDA-Manager Dr. Andreas Dartsch. „Die Weiterentwicklung des AIDA Produktes und die Gästezufriedenheit sind hier wesentliche Triebkraft“, sagt Dartsch. „ Und außerdem können wir zeigen, dass AIDA als Arbeitgeber für Absolventen in so einem wichtigen Zukunftscluster spannend ist.“

„Es gibt an der Uni Rostock eine Software, mit deren Hilfe Daten so zusammengefasst werden können, dass am Ende nur noch die interessierenden Parameter herauskommen“, sagt Professor Weißbach. Die Hauptschwierigkeit bestehe darin, das Zusammenfassen der Datenmengen zu diskutieren. Damit werden zum einen Aussagen zur Präzision der Parameterschätzung möglich und zum anderen kann Vorbehalten einer willkürlichen Methodenwahl entgegengetreten werden. In diesem Prozess greifen die Rostocker Forscher auf eine Theorie zurück, die vor etwa 100 Jahren maßgeblich von dem britischen Wissenschaftler Ronald A. Fisher mitentwickelt wurde. Allerdings habe es sich vor 100 Jahren um so kleine Datenmengen gehandelt, dass die auch von Hand zusammengefasst werden konnten, sagt Professor Weißbach. Wissenschaftlich interessant sei jedoch, dass diese Methode auch für sehr große Datenmengen funktioniere, sagt der Forscher und zwinkert: „Natürlich nur mit Hilfe des Computers“. Das Beispiel von AIDA zeige, dass die Datenmengen in Firmen riesig seien. „Gerade Abschlussarbeiten eignen sich gut, den Umgang mit großen Datensätzen für die praktische Arbeit nach dem Studium zu trainieren“, so der Forscher. Das betreffe nicht nur sein Fach, sondern beispielsweise auch die Soziologie und Volkswirtschaftslehre.

Für die Lehre bedeutet das weiterhin, dass in Vorlesungen und Seminaren Rechenwege klar und deutlich dargestellt werden müssen. Da sei eine einheitliche Sprache hilfreich. Deshalb hat der Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Universität Rostock dieses Jahr unter maßgeblicher Regie von Professor Rafael Weißbach zwei weitere Lehrbücher auf Bachelor- und Masterniveau herausgegeben, damit die Analyse von Finanzdaten besser zu verstehen ist. Die Bücher sind in der E-Book-Variante für Studierende fast überall verfügbar. „Die Anforderungen an die Studenten steigen“, betont Professor Weißbach „vor allem auch durch die strengen Vorschriften der europäischen Datenschutzverordnung.“ „Methodik genauestens zu skizzieren und so Studierenden zu helfen, in Ruhe über spätere Datenanalysen nachzudenken, sei eine der Kernaufgaben in der methodischen Hochschullehre, unterstreicht Professor Weißbach. Text: Wolfgang Thiel

Kontakt:
Prof. Dr. Rafael Weißbach
Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie
Institut für Volkswirtschaftslehre
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (WSF)
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-4428
rafael.weissbach(at)uni-rostock(dot)de
https://www.wiwi.uni-rostock.de/institut-fuer-volkswirtschaftslehre/statistikundoekonometrie/weissbach/

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news-37653 Wed, 07 Nov 2018 11:48:16 +0100 Impfung gegen Chikungunya-Virus in Rostock, Wien und Graz erfolgreich getestet https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/impfung-gegen-chikungunya-virus-in-rostock-wien-und-graz-erfolgreich-getestet-37653/ Deutsche und österreichische Forscher haben eine Impfung gegen Chikungunya-Virus erfolgreich getestet (The Lancet, published Online, November 5, 2018). Erst- und Korrespondenzautor der Veröffentlichung im Lancet, einer der weltweit führenden wissenschaftlichen Zeitschriften, ist Prof. Dr. Emil Reisinger, Leiter der Abteilung für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten der Universitätsmedizin Rostock.

Reisinger: „Chikungunya kommt in über 60 Ländern der Welt in Asien, Afrika, Europa und den USA vor. Mehr als eine Milliarde Menschen leben in Endemiegebieten. Durch die globale Erwärmung und die damit verbundene Verbreitung der Aedes Mücken und die fehlenden Therapiemöglichkeiten bleibt Chikungunya ein weltweites Gesundheitsproblem. Wir freuen uns über die vielversprechenden Ergebnisse unserer Studie und das Potential dieses Impfstoffes.“

Chikungunya Fieber ist eine durch Mücken übertragene Virusinfektion, die sich in den letzten Jahren dramatisch ausgebreitet hat. Weltweit leben bis zu 1,3 Milliarden Menschen in Endemiegebieten, vorwiegend in tropischen und subtropischen Ländern, aber auch Reisende sind zunehmend betroffen. Bei einem Ausbruch in der Karibik 2013 bis 2015 gab es ca. 3 Millionen Verdachtsfälle. Diese Zahlen unterstreichen die enorme Bedeutung der Entwicklung dieses Impfstoffes. Die globale Erwärmung führt zur Ausbreitung der Chikungunya übertragenden Aedes Mücke, sodass Fälle von Chikungunya auch schon in Europa und USA übertragen wurden. Chikungunya Infektionen verlaufen mit hohem Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und Hautausschlag. Die Gelenkentzündungen können als Langzeitbehinderungen über Monate bis Jahre bestehen bleiben.

Da es keine spezifische Therapie gibt, kommt einer Impfung besondere Bedeutung bei der Bekämpfung der Erkrankung zu.  Die publizierte Studie ist eine prospektiv randomisierte Doppelblindstudie der Phase 2, bei der 263 Teilnehmer geimpft wurden.

„In den Behandlungsgruppen wurden nach zwei Injektionen Antikörper gegen Chikungunya bei 86,4 -100 Prozent der Geimpften nachgewiesen. Die Verträglichkeit, die Sicherheit und die Immunogenität des Impfstoffes waren in dieser Studie hervorragend“, berichtet Reisinger und dankt im Namen aller Autoren den Studienteilnehmern für Ihre Teilnahme an der Studie.

Der Impfstoff wurde von der Wiener Biotechnologie Firma Themis entwickelt und basiert auf dem Masernvirus-Impfstoff, von dem Chikungunya Struktur-Proteine exprimiert werden, die dann im Körper die Bildung schützender Antikörper hervorrufen. Der Impfstoff ist der erste Kandidat aus Themis' Immunmodulationsplattform, welche die Firma nutzt, um weitere Produkte zur Prävention von Infektionskrankheiten und zur Behandlung von Krebs zu entwickeln.

Dr. Erich Tauber, CEO der Themis Bioscience fügt hinzu: „Diese positiven Ergebnisse sind ein wichtiger klinischer Konzeptnachweis für MV-CHIK und positionieren uns für den Beginn einer Phase-3-Studie. Sie unterstreichen auch die Fähigkeiten unserer Masern-Vektor-Plattform zur effizienten Herstellung ausgezeichneter Impfstoffkandidaten und bringen uns einen Schritt näher an die Bereitstellung eines Impfstoffs gegen Chikungunya, eine sich rasch verbreitende Infektionskrankheit mit erheblichem Ausbruchpotential und schwerwiegenden Langzeitfolgen. Die kürzlich erfolgte Aufnahme von Chikungunya in das Tropical Disease Priority Voucher Program der US-amerikanischen Food and Drug Administration ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Entwicklung eines Impfstoffs dringend erforderlich ist, und wir setzen uns sehr dafür ein, dieses Programm voranzutreiben“.

Kontakt:
Susanne Schimke
Pressesprecherin
Universitätsmedizin Rostock
Tel.: +49 381 494-5090
susanne.schimke(at)med.uni-rostock(dot)de

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news-37639 Wed, 07 Nov 2018 06:58:52 +0100 Vier Tonnen historische Zeitungen gerettet: Universitätsbibliothek Rostock entsäuert bedrohte Rostocker Zeitungen und Universitätsschriften https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/vier-tonnen-historische-zeitungen-gerettet-universitaetsbibliothek-rostock-entsaeuert-bedrohte-rostoc/ Vergilbtes und brüchiges Papier – der Zahn der Zeit zerstört in den Bibliotheken nach und nach die auf säurehaltigem Papier gedruckten historischen Zeitungen und Bücher aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, beteiligt sich die Universitätsbibliothek Rostock am nationalen Programm zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Die Hälfte der Projektkosten von 40.000 Euro erhält die Universitätsbibliothek vom Bund. „Unser Ziel ist es, Zeitungen im Original zu erhalten, die für die Geschichte unseres Landes von zentraler Bedeutung sind. Durch die Entsäuerungsmaßnahmen, die in Leipzig durchgeführt werden, konnten bereits die Ostsee-Zeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten gesichert werden“, erklärt Stefan Siebert, der als Leiter des Richard-Wossidlo-Zentrums der Universitätsbibliothek Rostock für die Zeitungssammlung verantwortlich ist. Nun geht eine zweite Lieferung im Umfang von vier Tonnen nach Leipzig – mit dabei der Rostocker Anzeiger der Jahre 1881-1943 und gefährdete Rostocker Dissertationen aus dem frühen 20. Jahrhundert. In Leipzig wird das Papier wird mit alkalischen Chemikalien behandelt, die die vorhandene Säure neutralisieren und die weitere Säurebildung stoppen.

Säurebedingter Papierzerfall ist für bis zu 90 Prozent der Verluste an Büchern und Dokumenten weltweit verantwortlich. Seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts wird Papier industriell aus Holzschliff oder Zellstoff angefertigt und mit neuen Leimen auf Harz-Alaun-Basis geleimt, statt wie zuvor aus Lumpenresten (Hadern) oder Flachs- bzw. Baumwollfasern. Papier konnte auf diese Weise einfacher, billiger und in größerer Menge hergestellt werden. Jedoch enthält dieses Papier produktionsbedingt verschiedene Säuren und säurebildende Substanzen, die im Laufe der Zeit die Makromoleküle der Zellulosefasern von Papier zerstören: Es vergilbt, wird brüchig und zerfällt bis zur Unbenutzbarkeit. Das Papier zersetzt sich quasi von innen heraus. Seit den 1990er Jahren werden viele Bücher auf säurefreiem Papier gedruckt, das diese problematischen Eigenschaften nicht mehr besitzt.

Kontakt:
Stefan Siebert
Richard-Wossidlo-Zentrum
Universitätsbibliothek Rostock
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-8701
stefan.siebert(at)uni-rostock(dot)de

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news-37455 Mon, 05 Nov 2018 10:42:29 +0100 Die Welt der Wissenschaft zu Gast in Rostock - Auftakt zum 600. Rostocker Universitätsjubiläum mit Staffelstabübergabe am 12. November 2018 https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/die-welt-der-wissenschaft-zu-gast-in-rostock-auftakt-zum-600-rostocker-universitaetsjubilaeum-mit-s/ Kurz vor der offiziellen Staffelstabübergabe „800 Jahre Rostock/600 Jahre Universität Rostock“ am 599. Universitätsgeburtstag, am 12. November 2018, hat der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, heute in Rostock über die Höhepunkte des Festjahres an der ältesten Alma Mater im Ostseeraum informiert. Das Jubiläumsprogramm der traditionsreichen Universität präsentiert Geschichte, Gegenwart und vor allem die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Rostock. Die Rostocker Wissenschaftsgemeinschaft stellt dabei ihre innovative Arbeit in Forschung und Lehre und die Stärken der „Campus-Stadt“ an der Ostsee in den Mittelpunkt. „Studierende, Professorinnen, Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Rostock haben in einem kreativen, gemeinsamen Prozess ein Jubiläumsprogramm zusammengestellt, das alle einlädt teilzunehmen und mitzufeiern“, betonte der Rektor. „Alle Rostockerinnen und Rostocker sowie Gäste aus aller Welt sind herzlich willkommen, das Universitätsjubiläum mit einem vielfältigen Programm, zahlreichen Events und spannenden Begegnungen aktiv mitzuerleben.“

Fünf Veranstaltungshöhepunkte für das Jubiläum
Neben vielen kleineren und größeren Veranstaltungen für alle Altersgruppen und breit gefächerten Initiativen aus den neun Universitätsfakultäten werden fünf Hauptveranstaltungen das Jubiläumsjahr stark prägen. „Wir haben bewusst fünf Schwerpunkte im öffentlichen Festprogramm gesetzt, die das internationale und universitäre Profil unserer Hochschule reflektieren sollen“, so Schareck. „Das sind die Ausstellungen in der Kunsthalle Rostock und im Kulturhistorischen Museum, das zweitägige Sommerfest auf dem Universitätsplatz sowie das Musiktheaterprojekt „Dead End for Cornelius R." und die Akademischen Festtage zum 600. Geburtstag. Zur Staffelstabübergabe in der kommenden Woche am 12. November gibt die Universität dazu ein Programmheft heraus, das kostenfrei verteilt wird oder angefordert werden kann“, informierte der Rektor. „Außerdem freuen wir uns im Jubiläumsjahr 2019 auf herausragende Tagungen und hochkarätigen Besuch. Die Hochschulrektorenkonferenz, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat sind zu Gast an der Universität Rostock. Das Jubiläumsjahr stellt für uns eine einzigartige Möglichkeit dar, unsere Universität international in den Fokus zu rücken und unser Profil für die Herausforderungen der Zukunft zu schärfen“, unterstrich Professor Wolfgang Schareck.

Überblick über die fünf Hauptveranstaltungen
Reise in die Zukunft

In der multimedialen Ausstellung „Experiment Zukunft“ vom 23. März bis 5. Mai 2019 mit über 20 künstlerischen Arbeiten richtet die forschende Kunst den Blick auf die Zukunft wissenschaftlicher Forschung. Kunst und Wissenschaft treffen im Inspirationsraum der Kunsthalle Rostock aufeinander und loten Zukunftsszenarien aus, die sich in künstlerischen Positionen, in Installationen, Bildwerken, Collagen, in Video- und Aktionskunst widerspiegeln. Das darin inbegriffene Spannungsfeld regt zur öffentlichen Diskussion in begleitenden Veranstaltungen an und verspricht Anregungen, neue Perspektiven und Erkenntnisse. „Experiment Zukunft“ ist die erste institutionelle Art- und Science-Ausstellung dieses Umfangs in Deutschland.

Spuren der Vergangenheit
Die Ausstellung „Menschen – Wissen – Lebenswege“ im Kulturhistorischen Museum präsentiert von Juni bis November 2019 die 600 ereignisreichen Jahre Rostocker Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Auf über 800 Quadratmetern werden die Schätze der Universität sowie Leihgaben aus dem In- und Ausland gezeigt. Die Ausstellung wird vor allem Biografien von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden aus Vergangenheit und Gegenwart darstellen und einen ganz neuen Blick auf bekannte und unbekannte Personen ermöglichen, die Spuren in der Geschichte der dann fast 600 Jahre alten Universität hinterlassen haben.

Ein Sommerfest für alle
Ein Stadtfest mit unglaublicher Stimmung und ein Wochenende voller Höhepunkte erwarten die Gäste am 22. und 23. Juni, wenn die Universität ihr 600. Jubiläum mit einem Sommerfest feiert. Rostocker Kunst- und Kulturschaffende, aber auch das moderne Handwerk präsentieren sich unter anderem auf und neben der Jubiläumsbühne vor dem Hauptgebäude der Universität. Unter dem Motto „Eine Bühne für Rostock“ können sich zudem Nachwuchskünstler für einen Kurzauftritt auf der Jubiläumsbühne bewerben. Am Sonntag sind ein Festkonzert „Klassik trifft Picknick“ des Freien Studentenorchesters Rostock und ein großes Kinderfest auf dem Universitätsplatz geplant.

Eine Oper zum Jubiläum
Die Uraufführung einer Oper an der Hochschule für Musik und Theater Rostock am 2. November 2019 nach der Geschichte des Studenten Cornelius Relegatus gehört zu den Höhepunkten im Rahmen der Feierlichkeiten zum 600-jährigen Jubiläum der Universität Rostock. Gleichzeitig begeht auch die Hochschule für Musik und Theater Rostock im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Oper basiert auf der im Jahre 1600 in Rostock uraufgeführten Theaterkomödie „Cornelius Relegatus“. Bei dem Original von Albert Wichegreve wird auf satirische Weise die Laufbahn des jungen Studenten Cornelius Relegatus gezeigt, mit vielen überraschenden Wendungen. Für die künstlerische Umsetzung des anspruchsvollen gemeinsamen Musiktheaterprojektes konnten der renommierte Komponist Sven Daigger und die Musiktheaterdramaturgin Sahra Grahneis gewonnen werden.

Feierlicher Höhepunkt und Abschluss
Fünf Tage, vom 8. bis zum 12. November 2019, steht die Universität Rostock Kopf und feiert mit der Stadt sowie vielen Gästen aus dem In- und Ausland ihren 600. Geburtstag. Am Sonnabend, den 9. November 2019 lädt die Universität alle Ehemaligen ein und plant ein großes Alumni-Treffen mit Frühschoppen im Studentenkeller, Schauvorlesungen sowie einem festlichen Jubiläumsball. Weitere Höhepunkte der Feierlichkeiten zum 600. Geburtstag am 12. November werden der Festumzug durch die Rostocker Innenstadt und der anschließende Akademische Festakt in der St. Marien-Kirche sein.

Zahlen und Fakten
Die 1419 gegründete Universität Rostock ist die älteste und traditionsreichste Universität im Ostseeraum. Sie besteht aus neun Fakultäten. Zusätzlich verbindet die Interdisziplinäre Fakultät als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung Forschende und Studierende aller Fachrichtungen in derzeit vier Profillinien: „Leben, Licht und Materie“, „Maritime Systeme“, „Altern des Individuums und der Gesellschaft“ und „Wissen – Kultur – Transformation“. Das Drittmittelvolumen der Universität Rostock lag im Jahr 2017 bei 51,5 Millionen Euro. Insgesamt sind zum Wintersemester 2018/19 an der Universität 13.000 Studierende immatrikuliert.

Das Programmheft kann ab dem 12. November 2018 im Internet heruntergeladen werden und ist in der Presse- und Kommunikationsstelle der Universität Rostock erhältlich.

Kontakt: 
Dr. Kristin Nölting
Projektkoordinatorin „Universitätsjubiläum 2019“ 
Universität Rostock 
Presse- und Kommunikationsstelle
Tel.: +49 381 498-1021
kristin.noelting@uni-rostock.de
https://www.uni-rostock.de/universitaet/uni-gestern-und-heute/jubilaeum-2019/
https://www.facebook.com/600JahreUniRostock

  

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news-37337 Thu, 01 Nov 2018 15:33:35 +0100 Rostocker Chemiker zeigen, warum ionische Flüssigkeiten unterkühlen, ohne zu gefrieren https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/rostocker-chemiker-zeigen-warum-ionische-fluessigkeiten-unterkuehlen-ohne-zu-gefrieren-37337/ Die kalte Jahreszeit beginnt. Bei Temperaturen unter null Grad fängt Wasser an zu gefrieren. Dann wird aus einer Flüssigkeit ein Kristall, also ein Festkörper. „Es gibt aber auch Substanzen, die selbst bei tiefen Temperaturen niemals fest werden“, sagt Professur Ralf Ludwig aus der Physikalischen und Theoretischen Chemie der Universität Rostock. „Die dann unterkühlten Flüssigkeiten sind zäh wie Honig und bilden schließlich ein sogenanntes Glas. Leider kann man den Substanzen nicht ansehen, ob sie bei tiefen Minusgraden zum Festkörper kristallisieren oder zum Glas werden“, sagt Professor Ludwig. 

Seine international wirkende Arbeitsgruppe konnte jetzt zeigen, dass die Kristallisation oder Glasbildung sogenannter ionischer Flüssigkeiten kontrolliert beeinflusst werden kann. Was das für die Forschung bedeutet? Professor Ludwig formuliert es so: „Die Kristallisation wird als thermisches Trennverfahren eingesetzt, in der Biologie soll sie verhindert werden. Hier könnten nicht-kristallisierende ionische Flüssigkeiten gezielt zur Anwendung kommen.“ Durch die Kristallbildung lassen sich Substanzen unterschiedlicher Gefrierpunkte trennen ganz ähnlich wie sich mit Hilfe der Destillation zum Beispiel Alkohol von Wasser trennen lässt, weil beide voneinander unterschiedliche Siedepunkte besitzen. In der Biologie führt Kristallisation zum meist unerwünschten Tod der lebenden Zellen, da die Zellmembranen durch die Kristalle durchlöchert werden.

„Der Schlüssel für die Steuerung des Phasenübergangs von flüssig zu fest (das heisst zu kristallin oder zu glasartig) sind sogenannte Wasserstoffbrücken, die sehr wichtig für unser Leben sind und die Struktur von Wasser, Proteinen und DNA bestimmen“, erläutert Ludwig. Diese Wasserstoffbrücken haben einen entscheidenden Einfluss auf die makroskopischen Eigenschaften der ionischen Flüssigkeiten. Eigenschaften wie die Diffusion, die Viskosität und die Leitfähigkeit sind für die industrielle Anwendung von großer Bedeutung.

In den untersuchten ionischen Flüssigkeiten – ein seit Jahren großes Forschungs-Thema der Universität Rostock – können zwei im Gleichgewicht befindliche Typen von Wasserstoffbrücken vorliegen: „Normale“ Wasserstoffbrücken zwischen Ionen gegensätzlicher Ladung und „überraschende“ zwischen Ionen gleicher Ladungen. Diese müssten sich eigentlich abstoßen, werden aber dennoch durch die Wasserstoffbrücken zusammengehalten. Die Arbeitsgruppe fand nun heraus, dass ionische Flüssigkeiten mit „normalen“ Wasserstoffbrücken wie erwartet, zum Festkörper erstarren. Ionische Flüssigkeiten hingegen, die eine beträchtliche Anzahl dieser „überraschenden“ Wasserstoffbrücken zwischen Ionen gleicher Ladung aufweisen, kristallisieren nicht. Sie unterkühlen stattdessen und bilden schließlich ein Glas. Die „überraschenden“ Wasserstoffbrücken zwischen den gleich geladenen Ionen sind offensichtlich so stark, dass sie bei tiefen Temperaturen nicht mehr aufbrechen. Dadurch werden die Ionen daran gehindert, die Kristallgitterplätze des Festkörpers einzunehmen. Die Kristallisation wird unterdrückt.     

Ziel der Rostocker Arbeiten ist die gezielte Steuerung der Eigenschaften von ionischen Flüssigkeiten. Die Forschungsergebnisse der Rostocker Wissenschaftler sind aktuell in der renommierten Zeitschrift Scientific Reports der Nature Publishing Group gewürdigt worden. Finanziell unterstützt wurde das Rostocker Forschungsprojekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Forschungsarbeiten wurden zum großen Teil im Forschungsbau des Departments „Leben, Licht und Materie“ an der Universität Rostock durchgeführt.
 

Die Originalveröffentlichung finden Sie unter https://www.nature.com/articles/s41598-018-33176-6

 

Kontakt:

Prof. Dr. Ralf Ludwig
Universität Rostock
Institut für Chemie
Tel.: +49-(0)381-498-6517
E-Mail: ralf.ludwig(at)uni-rostock(dot)de
Web: www.ludwig.chemie.uni-rostock.de

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news-37143 Fri, 26 Oct 2018 13:19:42 +0200 Junge Bayerin erfüllt sich Wunsch: Freiwilliges Ökologisches Jahr im Rostocker Botanischen Garten https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/junge-bayerin-erfuellt-sich-wunsch-freiwilliges-oekologisches-jahr-im-rostocker-botanischen-garten-37/ Aus Bayern an die Ostseeküste und direkt in die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, Rostock. Simone Baumgärtner ist die erste Abiturientin, die im Botanischen Garten der Universität Rostock ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert. Die 19-Jährige möchte, wie sie sagt, „mehr über den Jahreslauf der Pflanzen erfahren, die Natur besser verstehen lernen. So wolle sie sich auch durch die Auszeit einen Berufs-Start sichern. Ihre Zukunft umreißt die Naturliebhaberin ganz klar. Sie möchte an der Universität Rostock Biologie oder Agrarwissenschaften studieren. Ihr Freund Andreas arbeitet in einem Rostocker Unternehmen. „Ich wollte in seiner Nähe sein“, sagt Simone Baumgärtner.

Dass sie ihre Tage nun nicht mehr in der Schule, sondern unter Berufstätigen verbringt, neue Menschen kennenlernt und sich in ungewohnten Situationen erproben kann, „das hilft mir bei der Orientierung“, sagt sie. Die Natur bietet im Botanischen Garten so viel: Ein Schneeglöckchenbaum, der etwa 20 Meter hoch ist, fasziniert sie. 10.000 Pflanzenarten sind im Botanischen Garten der Universität Rostock auf dem knapp 80.000 Quadratmeter großen Gelände zu finden. Der Garten besteht – zunächst in kleinerer Form – bereits seit 1884. Vom Frühjahr bis in den Winter sind Besucherinnen und Besucher willkommen.

Die technische Leiterin des Botanischen Gartens, Anne Wollert, hat nach Abschluss ihres Studiums an der Universität Rostock, selbst ein FÖJ in Brandenburg geleistet und kann dem nur Vorteile abgewinnen. Sie wolle ermöglichen, dass Simone Baumgärtner in alle Bereiche des Botanischen Gartens „eintauchen“ kann. Was das heißt? Die junge Frau gärtnert, sie übernimmt Führungen. Sie werde Einblicke in die Bestands-Daten-Bank der Pflanzen bekommen. „Vor allem aber soll sie sich im Botanischen Garten wohl fühlen.“

Die Fläche gliedert sich in zahlreiche Bereiche, die den Pflanzen unterschiedliche Bedingungen bieten. Da will Simone Baumgärtner sich durchfinden. Es gibt das große Alpinum, eine Gebirgsgartenanlage, ebenso wie eine Düne, eine Nasswiese und einen Japangarten. Selbst ein kleiner Bach, der auf einer Orchideenwiese entspringt, fehlt nicht. Der wissenschaftlichen Arbeit dient das Arboretum, ein Baumgarten mit fast 3.000 Baum- und Straucharten. Pflanzen wurden dort nach Familien geordnet, etwa Malvengewächse, Ahorn- und Rosengewächse. „Mein Gärtner-Herz schlägt hier höher“, sagt die künftige Studentin. Sie hat auch zu Hause viele Zimmerpflanzen. „Ein Raum ohne Pflanzen ist leer“. Für Simone Baumgärtner ist das FÖJ „kein Job, sondern eine Berufung“, wie sie es formuliert. Text: Wolfgang Thiel

Kontakt:

Dipl.-Ing. Anne Wollert
Universität Rostock
Institut für Biowissenschaften
Tel.: +49 381 498-6251
anne.wollert(at)uni-rostock(dot)de

 

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news-37081 Thu, 25 Oct 2018 17:59:44 +0200 Neues Schiff stärkt maritime Forschung an der Universität Rostock https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/neues-schiff-staerkt-maritime-forschung-an-der-universitaet-rostock-37081/ Land und Universität finanzieren Vorhaben mit insgesamt 1,1 Millionen Euro Die Universität Rostock freut sich auf ein neues Forschungsschiff. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die vom Department Maritime Systeme der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock geplante Anschaffung eines Forschungskatamarans empfohlen. Nachdem die wissenschaftlichen und technischen Qualitätsstandards erbracht worden sind, steht der gemeinsamen Finanzierung des rund 1,1 Mio. Euro teuren Katamarans durch die Universität Rostock und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur nichts mehr im Wege. Der Katamaran ist das einzige Forschungsschiff in Mecklenburg-Vorpommern, das den Einsatz von großem Forschungsgerät im Flachwasser der Ostseeküste ermöglicht.

„Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit der längsten Küstenlinie. Die Meeresforschung spielt bei uns eine große Rolle“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Die Universität Rostock zählt zu den wichtigen Einrichtungen, an der der Wandel dieses großen Ökosystems seit vielen Jahren untersucht wird. Mit dem Forschungskatamaran erhalten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gute Arbeitsbedingungen“, so die Ministerin. Unter der Leitung des Departments Maritime Systeme kann nun mit dem Bau begonnen und so die maritime Expertise weiterentwickelt werden. „Das neue Schiff versetzt uns in die Lage, unsere Küstenforschung insbesondere im wenig untersuchten Flachwasserbereich deutlich zu intensivieren“, unterstreicht der Leiter des Departments Professor Martin Benkenstein die Vorteile des neuen Forschungsschiffes. Geplant ist eine gemeinsame Nutzung des Katamarans durch die vier maritim ausgerichteten Hochschulen des Landes sowie weiterer Institutionen, die sich mit der Küstenforschung im Flachwasserbereich auseinandersetzen. Durch diese Kooperation wird nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Anschaffung gesichert, sondern auch die Zusammenarbeit innerhalb der maritimen Forschung des Landes gefestigt und verbessert. „Schon die erfolgreiche Antragstellung zeigt sehr schön, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachrichtungen am Department Maritime Systeme einen deutlichen Vorteil bietet“, ist sich der Prorektor für Forschung und Transfer der Universität Rostock, Professor Udo Kragl, sicher. Das Land stellt Investitionsmittel in Höhe von 680.000 Euro zur Verfügung. Den verbleibenden Finanzierungsbedarf von etwa 380.000 Euro sichert die Universität Rostock aus eigenen Mitteln.

Der Forschungskatamaran soll sich an die wechselnden Wetterverhältnisse anpassen können und die Probenentnahme, die Kartierung der Lebensräume und die Erfassung der Strömungsverhältnisse an der Ostseeküste ermöglichen. So kann die interdisziplinäre Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung sowie die Qualität der Hochschulausbildung in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt werden. Das neue Schiff wird Forschungen zu den dringenden Fragen unserer Zeit erlauben: Wie wirkt sich der Klimawandel auf unsere Küstenbereiche aus? Welche neuen Technologien eignen sich für die veränderten Umweltverhältnisse?

Bereits seit 1979 sind die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns mit dem Forschungskutter GADUS der Universität Rostock erfolgreich erforscht worden. Mit der GADUS konnten neue wissenschaftliche Erkenntnisse – sowohl über das Ökosystem Ostsee als auch für die Entwicklung von Technologien – gewonnen werden. Und auch für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses waren Ausfahrten mit der GADUS wichtig. Im Jahr 2013 musste die GADUS dann jedoch altersbedingt stillgelegt werden.

 

Kontakt:
Prof. Dr. Hendrik Schubert
Universität Rostock
Department Maritime Systeme – INF
Lehrstuhl Ökologie
Tel.: +49 381 498-6070
E-Mail: hendrik.schubert(at)uni-rostock(dot)de

 

Dr. Heike Link
Universität Rostock
Department Maritime Systeme – INF
Koordination
Tel.: +49 381 498-8921
E-Mail: mts(at)uni-rostock(dot)de

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news-36821 Fri, 19 Oct 2018 07:36:36 +0200 Feierliche Immatrikulation: Studienanfängerinnen und Studienanfänger wurden in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock begrüßt https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/feierliche-immatrikulation-studienanfaengerinnen-und-studienanfaenger-wurden-in-der-hanse-und-univer/ Insgesamt 3.292 Studienanfängerinnen und Studienanfänger (davon 1.598 Frauen) beginnen zum Wintersemester 2018/2019 ihr Studium an der Universität Rostock, darunter 443 ausländische Studierende. Die feierliche Immatrikulation fand am 19. Oktober 2018 um 15:00 Uhr in der St.-Marien-Kirche statt. Die Feierlichkeiten begannen traditionell mit dem akademischen Festumzug. Angeführt vom Rektor, den Ehrengästen, den Dekanen der Fakultäten sowie dem Akademischen Senat startete der Umzug um 14:45 Uhr am Universitätshauptgebäude und führte über die Kröpeliner Straße zur Marienkirche.

Nach Grußworten von Elisabeth Lange, Pastorin der Evangelisch-Lutherischen Innenstadtgemeinde Rostock, und Professor Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, wandte sich Elke Haferburg, Direktorin des NDR-Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern, mit einem Festvortrag an die Studentinnen und Studenten. Auch Vertreter und Vertreterinnen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) sowie des Studierendenrats (StuRa) der Universität Rostock begrüßten die neuen Studierenden.

„Wir freuen uns, dass erneut zahlreiche Studierende aus der ganzen Bundesrepublik und dem Ausland ihr Studium an der ältesten Universität im Ostseeraum beginnen“, so Rektor Professor Schareck. „Für unsere Studienanfängerinnen und Studienanfänger beginnt nun in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ein neuer Lebensabschnitt. Gern wollen wir alles tun, damit sie sich bei uns wohlfühlen.“ Das Universitätsorchester und der Universitätschor sorgten unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Thomas Koenig für die musikalische Umrahmung der feierlichen Immatrikulation.

Etwa die Hälfte der über 3.000 Erstsemester kommen aus Mecklenburg-Vorpommern, danach folgen Brandenburg und Berlin, Schleswig-Holstein, Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen. Hohe Einschreibungen bei den zulassungsfreien Studiengängen verzeichnet die Universität Rostock in diesem Jahr in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in der Informatik und in der Physik. Bei den zulassungsbeschränkten Fächern sind neben Medizin unter anderem die Studiengänge Biowissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen besonders beliebt. Die Lehramtsstudiengänge waren ebenfalls stark nachgefragt.

Insgesamt sind damit derzeit 12.996 Studierende an der Universität Rostock immatrikuliert, darunter 1.421 internationale Studierende.

Kontakt:
Prof. Dr. Wolfgang Schareck
Rektor
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1005
rektor(at)uni-rostock(dot)de

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news-36679 Thu, 18 Oct 2018 06:55:51 +0200 Interdisziplinäres Symposium „R3 – Rostock, Russia, Research“ an der Universität Rostock bereichert 3. Russlandtag https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/interdisziplinaeres-symposium-r3-rostock-russia-research-an-der-universitaet-rostock-bereichert/ Am 17. und 18. Oktober 2018 richtet die Universität Rostock ergänzend zum 3. Russlandtag ein wissenschaftliches Symposium aus. Vorrangiges Ziel des Symposiums ist es, den bilateralen Austausch von Studierenden bis hin zu Wissenschaftlern zu intensivieren. Daran anknüpfend sollen gemeinsame Schwerpunkte in der Lehre und Forschung etabliert werden, die sich besonders eignen, die wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der beiden großen Ostseeanrainerstaaten voranzubringen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen sechs Themenfelder: Schiffbau, Regionen und Regionalismus im Ostseeraum, Energietechnik, Anbau und Nutzung von Biomasse, Aquaponik sowie Wirtschaftsinformatik. Anliegen der beiden Organisatoren, Rektor Professor Wolfgang Schareck und Politikwissenschaftlerin Dr. Ludmila Lutz-Auras, ist es, die Zusammenarbeit mit der Russländischen Föderation in den Bereichen Forschung und Lehre sowie beim wissenschaftlichen Austausch zu stärken. Eingeladen wurden Vertreter der Saint-Petersburg National Research University for IT, Mechanics and Optics, der Saint-Petersburg State University of Economics, der Kaliningrad State Technical University, der Kazan State Power Engineering University und der Saint-Petersburg State Agrarian University/Pushkin.

„Anders als in der Politik ist insbesondere die Wissenschaft ähnlich wie Kunst und Sport grenzenlos. Diese Freiheit ermöglicht uns die Verbesserung bestehender Kontakte, aber auch den Aufbau neuer Beziehungen. Für die Region des Ostseeraums den wissenschaftlichen Austausch in Forschung und Lehre, aber auch im Transfer in die Wirtschaft und Gesellschaft hinein zu optimieren, muss unser wichtiges Ziel sein und bleiben. Dieses Symposium stellt auf dem Weg dorthin ein wertvolles Element dar“, unterstreicht Professor Schareck.

Dr. Ludmila Lutz-Auras, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des am 18. September 2018 durch den Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern a.D. Erwin Sellering gegründeten Vereins „Deutsch-russische Partnerschaft e.V.“ ergänzt: „Das interdisziplinäre Russlandsymposium bietet einet fantastische Gelegenheit für den Beginn oder auch die Fortsetzung des bilateralen Dialogs zwischen den Rostockern Wissenschaftlern und den Kollegen aus der Russländischen Föderation. Selbstverständlich besteht eins der Hauptziele darin, einen regen Austausch für die Studierenden sowie den akademischen Nachwuchs auszubauen und diesen noch stärker zu fördern.“

Kontakte:
Dr. Ludmila Lutz-Auras
Lehrstuhl für Internationale Politik
Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (WSF)
Universität Rostock
ludmila.lutz-auras(at)uni-rostock(dot)de

Prof. Dr. Wolfgang Schareck
Rektor
Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-1005
rektor(at)uni-rostock(dot)de

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news-21039 Wed, 22 Nov 2017 14:43:00 +0100 Veranstaltungsreihe „Wie werde ich Lehrer*in in M-V?“ erfolgreich gestartet https://www.uni-rostock.de/universitaet/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/n/veranstaltungsreihe-wie-werde-ich-lehrerin-in-m-v-erfolgreich-gestartet-21039/ Erstsemester erleben den Studieneinstieg häufig als holprig und schwer. Die Rund-um-Einzel-Betreuung in der Schule wird abgelöst von hohen Anforderungen an Selbstdisziplin und –organisation, fachliche Anforderungen kommen in ganz neuen Formen daher. Für Lehramtsstudierende lässt sich aufgrund der langjährigen Schulerfahrungen die scheinbare Klarheit über das Berufsbild und die daraus ableitbaren Studienanforderungen als weitere anfängliche Irritation hinzufügen. Oft werden auf dieser Ebene die mitgebrachten Erwartungen zunächst enttäuscht.

Der – dringend zu erlernende – Umgang mit den neuen Herausforderungen im Studium firmiert unter dem Begriff „Studierfähigkeit“ und treibt mit Blick auf Wechsel- und Abbrecherquoten bundesweit die Hochschulen und Universitäten um.

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Wie werde ich Lehrer*in in M-V?“ startete das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Rostock im Oktober 2017 ein Modellprojekt, das die Lehramtsstudierenden in den ersten Semestern an der Universität unterstützen und sie auf ihrem Professionalisierungsweg begleiten soll.
Die Reihe bietet verschiedene Themen und Veranstaltungsformen: zentrale Veranstaltungen u.a. zu den Anforderungen an zukünftige Lehrer/innen im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern, fachspezifische Veranstaltungen zum inhaltlichen Zusammenhang zwischen Studieninhalten und späterem Berufsalltag als auch Beratungsangebote zu Stolpersteinen und Hürden im Studienverlauf.
Die Lehrerbildner/innen der Universität Rostock gestalten dieses Projekt über alle angebotenen Lehramtsfächer und -studiengänge hinweg mit und laden alle Lehramtsstudierenden der ersten Semester aber auch alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

Weitere Informationen finden Sie auf der ZLB-Homepage.

Kontakt:
Universität Rostock
Katrin Bartel (Geschäftsführerin)
Torben B. Wolff (student. Mitarbeiter)
ZLB
Geschäftsstelle Rostock
Tel: 0381 – 498 2901 (Sekretariat)
Fax: 0381 – 498 2902
katrin.bartel(at)uni-rostock(dot)de
torben.wolff2(at)uni-rostock(dot)de

http://www.zlb.uni-rostock.de

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