Staatliche Gewalt. Eine Herausforderung für Politik und Literatur

Innergesellschaftliche Gewaltphänomene stehen im Zentrum der politik- und kulturwissenschaftlichen Forschung, die von beteiligten Wissenschaftlern und Doktorand/inn/en in diesem drittmittelgeförderten Studiengang bearbeitet werden. Beim diesjährigen Workshop steht das staatliche Gewaltmonopol im Mittelpunkt der Vorträge: Denn im Kontext diktatorischer Regime ist es kein Zeichen des Weges in die Moderne, vielmehr erweist es sich in spanischsprachigen Ländern, etwa in Spanien (1939-1975) oder Argentinien (1976-1983), immer wieder als lebensbedrohende Realität. Welche Institutionen organisieren die Legitimation von Gewalt in sozialer Nähe, und wie spiegeln, brechen oder unterlaufen literarische Diskurse die Logiken der Gewalt? Solche Fragen behandeln die Lehrenden in ihren Vorträgen sowie in den Diskussionen mit den derzeit in Rostock arbeitenden Doktorand/inn/en.

Die Jornada de estudios wird am Mittwoch, den 18. April 2018 um 15:15 Uhr eröffnet. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Gloria Chicote von der Universidad La Plata (Argentinien). Die Vorträge werden auf Spanisch bzw. Englisch gehalten.

Nähere Informationen und Programm

Veranstaltungsort: Schwaansche Str. 3, EG, Beratungsraum

Kontakt:
Prof. Dr. Albrecht Buschmann / Johanna Gutowski
Tel.: +49 381 498-2837 / Sekretariat: +49 381 498-3835
johanna.gutowski(at)uni-rostock(dot)de


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