AG Gender und Queer Studien (Gender / Queer AG)

Die AG Gender und Queer Studien ist eine von Student*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen verschiedener Fachdisziplinen und Verwaltungsangestellte*n initiierte Arbeits- (AG) und Forschungsgruppe. Seit 2013 widmet sich die AG den interdisziplinären Gender und Queer Studien nicht nur in der Forschung, sondern auch in verschiedenen (Lehr-)Veranstaltungsformaten, in künstlerischer Praxis und Ausstellungen sowie in hochschul- und regionalpolitischen Kontexten. Grundlage der Arbeit der AG ist die Fragestellung, wie Gender und sexuelle Vielfalt im Zusammenhang mit anderen sozialen Einflussgrößen verhandelt werden.

Besondere Ausgangsbedingungen in sozialen Strukturen verstehen (gesellschaftliche Analyse), beleuchten wie soziale Differenzkategorien entstehen und funktionalisiert werden (kulturelle Analyse) und gegen diese Kategorisierung systeminhärent etwas zu verändern (Agieren/Intervenieren).

Mit Gender – und das heißt nicht nur Fraue*nforschung/Geschlechterforschung – fragen wir, wie Geschlecht und Geschlechtsidentitäten im Zusammenhang mit vielen anderen sozialen Einflussgrößen (Klasse, Rasse, Nationalität, etc.) konstruiert werden.

Queer ist bei uns nicht nur ein Synonym für schwul-lesbische Identitäten, sondern umfasst sowohl Trans*-, Inter*- und Bisexualität sowie andere nicht-heteronormative Geschlechtsidentitäten und Sexualitäten. Darüber hinaus verstehen wir queer als ein hinterfragendes, herrschaftskritisches und engagiertes Konzept, mit dessen Hilfe ausgrenzende Normen, Hierarchiebildungen und Systeme/Diskurse reflektiert werden können.