Absolventen- und Studierendenstimmen Technische Kommunikation


Juliana Munzel

Juliana Munzel ist Absolventin der ersten Matrikel des Masterstudiengangs »Technische Kommunikation«. Sie wurde für ihre Masterarbeit mit dem Titel »3D-CAD-Modelle und deren Implementierung in Kundendokumentationen – Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten im Bereich des Anlagen- und Maschinenbaus (KMU)« vom  Deutschen Institut für Normung (DIN) in Berlin ausgezeichnet. Die Masterarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Normung, mit dem Ziel, Schnittstellen für komplexe Prozessabläufe zu finden, die die Bereitstellung von 3D-Modelldaten für die Technische Dokumentation optimieren und somit die 3D-Modelle effizient in Anleitungen nutzen lassen. Juliana Munzel erhielt die Auszeichnung am 5. November 2015 im Rahmen der Festveranstaltung »Weltfaktor Normung« in Berlin. Betreuer der Masterarbeit war Dr.-Ing. Jens U. Jendroßek (DIN-Normenstelle Schiffs- und Meerestechnik) aus Hamburg.

Sehen Sie hier ein Video über Juliana Munzels Arbeit: www.youtube.com/watch

Gesine Israel

Absolventin des Zertifikatsstudiums im Studium-Optimum-Programm

Das Zertifikatsstudium »Technische Kommunikation« des Studium Optimum - Programms bot mir eine berufliche Umorientierung an, ohne die akademische Vorbildung außer Acht zu lassen. Es ermöglicht, auf vorher erworbene Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens aufzubauen und diese schnell in die Praxis umzusetzen. Die Seminare finden in vergleichbar kleinen Gruppen und vorwiegend an Wochenenden statt. Viele der Teilnehmer sind beruflich bereits in den entsprechenden Bereichen tätig, was für einen Berufseinsteiger sehr informativ sein kann.

Die Vor- und Nachbereitung erfolgt in freier Zeiteinteilung unter Zuhilfenahme der umfangreichen Materialien und Skripte. Es dauerte etwas, bis ich mich an den neuen Rhythmus gewöhnt hatte und mich regelmäßig ausreichend selbst motivieren konnte. Das Studien-Team war jedoch sehr präsent und stand jederzeit beratend zur Seite.

Die Referenten waren gut ausgewählt und kamen aus den verschiedensten Bereichen der technischen Dokumentation. Die behandelten Fachthemen waren sehr praxisnah, die Zusammenarbeit mit der tekom (Gesellschaft für Technische Kommunikation) spürbar. Genau diese Praxisnähe macht den Zertifikatslehrgang aus.

Auch mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund ist das Studium gut machbar. Allerdings sollte man schon ein gesteigertes Interesse für technische Prozesse und eine gute Auffassungsgabe mitbringen. Da das Zertifikatsstudium mit einem berufsqualifizierendem Praktikum abschließt, habe ich die Gelegenheit genutzt, das Gelernte zu großen Teilen direkt in der Praxis auszuprobieren.

Inzwischen bin ich bei einer Software-Firma angestellt und arbeite mich in die System- und Release-Dokumentation ein. Das Zertifikatsstudium »Technische Kommunikation« hat mir eine neue Perspektive eröffnet. Als Quereinsteiger bin ich nun in einem spannenden, wachsenden Bereich beschäftigt, in dem zurzeit zahlreiche Stellen zu besetzen sind.

Andrea Sengbusch

Vor meinem Studium musste ich mich entscheiden: kommunikative Geisteswissenschaften oder technische Naturwissenschaften. Ich interessierte mich für beides, wählte letztendlich Physik. Doch dann bot mir die Weiterbildung „Technische Dokumentation“ die Möglichkeit beide Interessen miteinander zu verbinden. Sprachliches wie Technisches waren von gleicher, hoher Bedeutung. Erfahrene technische Redakteure als Dozenten, Übungsaufgaben aus dem Berufsalltag und der direkte Austausch zwischen den ganz unterschiedlichen Kursteilnehmern gaben der Weiterbildung eine hohe Praxisnähe und mir das Gefühl bereits mitten drin zu sein.

Martina Austermann

Erste Kontakte geknüpft

Martina Austermann hat bereits zwei Bachelorstudiengänge abgeschlossen und studiert seit Oktober »Technische Kommunikation« in Rostock. „Studieninhalte, Konzept und ein nettes Studiengangsteam haben mich überzeugt, das Fernstudium zum Oktober aufzunehmen“, sagt Martina Austermann. Die Einführungsveranstaltung sei eine gute Gelegenheit gewesen, mit den Studierenden und Lehrenden ins Gespräch zu kommen. Besonders bereichernd findet sie, dass Menschen verschiedenen Alters mit unterschiedlichen Vorerfahrungen das Studium durchführen wollen.

Thomas Doliwa

Neue Werkzeuge kennenlernen

„Kommunikation sollte das Herz eines jeden Unternehmens sein“, findet Thomas Doliwa. Der frisch Immatrikulierte im Studiengang »Technische Kommunikation« schloss 1978 sein erstes Studium als Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik ab. Er war lange im Bereich Druckmaschinenbau tätig und arbeitete europaweit für verschiedene Unternehmen. „Im Laufe der Zeit hat sich das Informationsverhalten, beispielsweise auf dem Gebiet der Servicetechnik, stark verändert“, sagt Thomas Doliwa. Im Masterstudiengang erwarte er, das nötige Werkzeug zu erlernen, um die Chancen, die moderne Service-Informationssysteme bieten, effektiv nutzen zu können. „Ich freue mich auf die Verbindung von Wissenschaft und beruflicher Praxis.“