Täglich stehen Fachkräfte in der psychosozialen Arbeit vor der Herausforderung, schwer belasteten Kindern und Jugendlichen ein Gegenüber zu sein, das es diesen ermöglicht, Halt und Struktur (wieder-) zu finden, den institutionellen Anforderungen gerecht zu werden und im Laufe der Zeit verlässliche Bindungen zu erleben. Gerade im Kontext von Schule stellen Extremerfahrungen wie Gewalt oder Flucht für Lehrer:innen eine besondere Herausforderung dar, weil sich traumatische Erfahrungen in den pädagogischen Beziehungen spiegeln und zu einer affektiven Beteiligung und Belastung aller führen können. Der Vortrag gibt Impulse, welcher Haltung und professioneller Kompetenzen es bedarf, Betroffene hilfreich zu begleiten, um sicherere Orte zu gestalten, in denen Lernen (wieder) möglich ist. Auf diese Weise können pädagogische Beziehungen tragfähiger und Fachkräfte entlastet werden. Auch Grenzen traumasensibler Arbeit in der Schule werden benannt sowie hilfreiche Kooperationsmöglichkeiten.
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Katja Prochatzki-Fahle, M.A.
Karriere Campus Universität Rostock
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