JUNIORPROFESSUR

JUNIORPROFESSUR

Neben der Habilitation hat sich die Juniorprofessur deutschlandweit als ein weiterer - je nach Fachdisziplin unterschiedlich anerkannter - Karriereweg zur Lebenszeitprofessur etabliert. Ziel der Universität Rostock ist es, die Juniorprofessur als Karriereweg zur Lebenszeitprofessur zu stärken und die Attraktivität der Beschäftigungsbedingungen mit Blick auf die Planbarkeit der Karrierewege zu steigern.

Juniorprofessuren werden in der Besoldungsgruppe W1 etabliert und haben eine Lehrverpflichtung von vier bis sechs Semesterwochenstunden. Juniorprofessor*innen zählen zu den Hochschullehr*innen. Ihr Status entspricht dem der übrigen Professor*innen, was auch die wissenschaftliche Selbstständigkeit beinhaltet: Laut  § 57 Absatz 1 des Landeshochschulgesetzes nehmen „die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer […] die ihrer Hochschule jeweils obliegenden Aufgaben in Wissenschaft und Kunst, Forschung, Lehre und Weiterbildung in ihrem Fach nach näherer Ausgestaltung ihres Dienstverhältnisses selbstständig wahr.“

Juniorprofessuren sind befristet und werden in der Regel auf Zeit verbeamtet. Nach drei Jahren erfolgt eine Zwischenevaluation auf deren Grundlage über eine Verlängerung von drei Jahren oder die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses entschieden wird. Ein Teil der Juniorprofessuren werden mit der Option eines Tenure Track ausgeschrieben.