Deep Tech aus Rostock geht nach Japan

Vom DWIH KI-generiertes Bild mit dem Programm Design.

Vom 21. bis 28. November 2026 führt das Programm die zehn ausgewählten Teams nach Tokyo und in die Kansai-Region. Mit dabei sind von der Universität Rostock Nexus Carbon mit Dr. Peter Sponholz, Adaept Engineering mit Dr.-Ing. Arne Wall, photomicAI mit Dennis Sidin und BoneTech mit Timon Pahl. Hinzu kommt phageCTRL mit Dr. Katharina Ekat von der Universitätsmedizin Rostock. Das sechste Team aus Mecklenburg-Vorpommern ist MicroQuasar Technologies mit Laura Barillas-Mora vom Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie in Greifswald. Die weiteren ausgewählten Teams kommen von der TU Berlin, der Berlin University Alliance und der Universität Münster.

Für viele der nun ausgewählten Teams ist die Teilnahme am Launchpad ein weiterer Schritt auf einem bereits eingeschlagenen Gründungsweg. Zahlreiche Gründerinnen und Gründer stehen seit längerem mit dem Zentrum für Entrepreneurship der Universität Rostock in Kontakt – etwa über den landesweiten Ideenwettbewerb inspired oder im Rahmen der laufenden Gründungsberatung.

„Dass gleich fünf Teams aus dem Umfeld der Universität Rostock den Sprung in ein bundesweit ausgeschriebenes Deep-Tech-Programm geschafft haben, freut uns besonders. Die Teams haben sich in einem starken Bewerberfeld durchgesetzt und damit gezeigt, dass in Rostock Technologien mit internationalem Potenzial entstehen. Nun bekommen sie die Chance, ihre Ideen in Japan weiterzuentwickeln, neue Kontakte zu knüpfen und mögliche Wege in einen internationalen Markt auszuloten“, sagt Wieland Müller-Kühl vom Zentrum für Entrepreneurship der Universität Rostock.

Ausgewählt wurden die zehn Teams in einem mehrstufigen Verfahren. In Pitch-Interviews wurden die Bewerbungen unter anderem hinsichtlich ihrer Deep-Tech-Substanz, ihres Transferpotenzials und ihres Bezugs zum japanischen Innovationsökosystem bewertet.

In Japan erwartet die Teams ein intensives Programm mit Einblicken in das dortige Innovationsökosystem sowie Gesprächen mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Investoren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf individuellem Matchmaking: Die Kontakte und Gespräche werden auf die jeweilige Technologie und die Entwicklungsziele der Teams zugeschnitten.

Durchgeführt wird das DWIH Deep Tech Launchpad Japan 2026 vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo (DWIH Tokyo). 

Kontakt:
Wieland Müller-Kühl 
Universität Rostock
Zentrum für Entrepreneurship
wieland.mueller-kuehluni-rostockde 


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