Zum Auftakt wurden die Schülerinnen von der Rektorin Professorin Elizabeth Prommer sowie der Gleichstellungsbeauftragten, Dr. Heidrun Jander, begrüßt. In einer Gesprächsrunde berichteten Professorin Katharina Block, Professorin Kylie Crane, Professorin Linda Glawe, Professorin Dominique Rosenberg und Professorin Charlott Rubach von ihren persönlichen Werdegängen und zeigten, wie vielfältig die Wege in die Wissenschaft sein können. Aktuell sind rund 25 Prozent der Professuren an der Universität Rostock und der Universitätsmedizin mit Frauen besetzt – ein Anteil, den die Universität weiter erhöhen möchte.
Die MINT-interessierten Schülerinnen besuchten gemeinsam mit Prof.in Dominique Rosenberg moderne Chemielabore auf dem Campus Südstadt. Dort erhielten sie Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und erfuhren, wie chemische Fragestellungen mit Themen aus dem Alltag verknüpft sind.
Für Schülerinnen mit Interesse an den Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bot sich die Gelegenheit, an einer Lehrveranstaltung teilzunehmen und so den universitären Alltag kennenzulernen. Nach einem Rundgang durch das Hauptgebäude diskutierten sie mit Professorin Linda Glawe, Professorin Jessica Hoth und Professorin Vicki Täubig verschiedene Forschungsfragen – darunter den Einfluss politischer Faktoren auf Wirtschaftswachstum, die Bedeutung von Essenspraktiken für Jugendliche und pädagogische Organisationen sowie Unterschiede im Schätzverhalten von Grundschulkindern in Deutschland und Taiwan.
Der Girls’ Day 2026 ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Rostock und der Agentur für Arbeit. Der bundesweite Aktionstag hat das Ziel, Mädchen und junge Frauen für unterschiedliche Studien- und Berufsfelder zu begeistern und ihnen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu eröffnen.
Kontakt:
Dr. Heidrun Jander
Gleichstellungsbeauftragte der Universität RostockUniversitätsplatz 1, Raum 014
18055 Rostock
Tel.: + 49 381 498 5743
gleichstellungsbeauftragteuni-rostockde


