Mit dieser Vereinbarung unterstreicht die Universität ihr Ziel, Forschungsergebnisse in die Praxis zu bringen und technologieorientierte Ausgründungen nachhaltig zu fördern. Die neue Technologie eröffnet Cell2Green zusätzliche Entwicklungsperspektiven und stärkt seine Position im Bereich nachhaltiger Materiallösungen.
Die Cell2Green GmbH entwickelt und produziert biobasierte Folienmaterialien, die als nachhaltige Alternative zu konventionellen Kunststoffen eingesetzt werden können.
Dabei setzt das Unternehmen auf nachwachsende Rohstoffe, insbesondere Zellulose, die zu funktionalen und biologisch abbaubaren Materialien verarbeitet wird. Die Biofolien sind vielseitig einsetzbar – zum Beispiel in Verpackungen, der Landwirtschaft oder in technischen Anwendungen – und tragen dazu bei, fossile Kunststoffe zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.
„Die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit zeigt, wie erfolgreich der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in wirtschaftliche Anwendungen gelingen kann“, sagt Lars Worm, Patentingenieur der Universität Rostock Service GmbH, die als zentrale Einheit für Schutzrechtsmanagement und Technologietransfer der Universität fungiert und den gesamten Prozess von der Erfindungsmeldung über die Patentanmeldung bis hin zu den Vertragsverhandlungen begleitet hat.
Auch das Unternehmen hebt die Bedeutung der vertieften Partnerschaft hervor: „Die erneute Zusammenarbeit mit der Universität Rostock ermöglicht es uns, unsere Technologieplattform gezielt auszubauen und unsere Marktstrategie weiterzuentwickeln“, erklärt Dr. Dirk Hollmann, Gründer der Cell2Green GmbH.
Das Start-up profitiert bereits seit mehreren Jahren von der engen Kooperation mit der Universität Rostock. Die erste Lizenzvereinbarung im Bereich Biofolien legte die Grundlage für marktfähige Anwendungen. „Die frühzeitige Unterstützung durch die Universität Rostock war für uns ein entscheidender Faktor“, so Dr. Dirk Hollmann. „Insbesondere die Bereitstellung der Schutzrechte sowie die Finanzierung der nationalen und internationalen Patentanmeldungen haben uns ermöglicht, unsere Technologie glaubwürdig am Markt zu positionieren. Das hat maßgeblich dazu beigetragen, erste Kunden sowie Kooperationspartner zu gewinnen und Investoren von unserem innovativen Ansatz zu überzeugen.“
Mit der erweiterten technologischen Basis will das Unternehmen nun seine Produktentwicklung beschleunigen und neue Einsatzbereiche erschließen. Dazu zählen insbesondere zusätzliche Funktionalisierungen der Materialien sowie die Skalierung der Produktionsprozesse.
Für die Universität Rostock ist die Förderung von Ausgründungen ein zentraler Bestandteil ihres Transfersystems. Durch die enge Verbindung von Forschung, Patentschutz und Unternehmertum trägt sie dazu bei, den Innovationsstandort Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig zu stärken.
Kontakt:
Lars Worm
Universität Rostock Service GmbH (URSG)
Tel.: +49 381 498-9803
lars.wormuni-rostockde
www.servicegmbh.uni-rostock.de



