Für schlaue Früchtchen: Nach erfolgreicher Erdbeerstudie präsentiert Universität Rostock zusammen mit Karls Erlebnis-Dörfer „Smart Berry Jam“

Prof. Michael Walter (v.l.), Robert Dahl, Prof. Elizabeth Prommer und Prof. Georg Fuellen präsentieren den Karls-Erdbeer-Fruchtaufstrich in der Uni-Edition. (Copyright: Rightvision Studios)
Karls-Chef Robert Dahl und die Rektorin der Universität Rostock Prof. Elizabeth Prommer feiern am Dienstag gemeinsam Premiere der „Smart Berry Jam“. In der Erdbeerküche von Karls kochen und präsentierten sie die original Karls-Marmelade im Uni-Look. (Copyright: Rightvision Studios)
Der Fruchtaufstrich „Smart Berry Jam“ in der Uni-Edition kann im Online-Shop der Universität Rostock gekauft werden. (Copyright: Rightvision Studios)

Es war die Idee von Professor Georg Fuellen, Direktor des Instituts für Biostatistik und Informatik in Medizin und Alternsforschung, und Professor Michael Walter, Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin. Beide Experten wollten den Einfluss von Erdbeeren auf die menschliche Gesundheit testen.

Bessere Cholesterin- und Entzündungswerte 
In einer mehrwöchigen Studie ließen sie die 172 Probandinnen und Probanden fast täglich Erdbeeren essen. Vor, während und nach der Studie entnahmen sie Blutproben, testeten Vital- und Fitnesswerte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Ergebnisse sind signifikant. Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählen die Mediziner bessere Cholesterinwerte sowie eine „erstaunliche Verbesserung bei den Entzündungsmarkern“.

„Erdbeeren verfügen über hunderte wertvolle Inhaltsstoffe. Einer von ihnen ist Querzetin, ein gelber Farbstoff, der zur Stoffgruppe der Flavonole gehört. Er kann nachweislich den Fettstoffwechsel und das Immunsystem verbessern“, erklärt Professor Georg Fuellen. Die Blutwerte der Probandinnen und Probanden sprachen für sich: „Bei der Mehrheit haben wir eine Verbesserung der Cholesterinwerte und Zellatmung feststellen können.“ Auch der rote Farbstoff der Erdbeeren – das Pelargonidin – ist für Gesundheitseffekte bekannt. Forscher der Rush University in den USA konnten parallel zeigen, dass Erdbeeren und das Pelargonidin typische Alzheimer-Ablagerungen reduzieren können.

Erdbeeren haben Auswirkungen auf den Alterungsprozess
Die „Longevity“-Studie zeigt: Erdbeeren können sich positiv auf die Gesundheit auswirken. „Wir haben bestätigt, dass sie wichtige Biomarker der Gesundheit verbessern“, so Fuellen. Der regelmäßige Konsum von Erdbeeren hat somit Auswirkungen auf den Alterungsprozess und kann dazu beitragen, „altersbedingte Krankheiten zu verzögern oder sogar zu verhindern“. 

Wie Wissenschaft im Alltag wirkt
Robert Dahl führt das Familienunternehmen seit 1993 in dritter Generation. Der Unternehmer zeigt sich erstaunt: „Dass Erdbeeren der Seele Gutes tun, das wussten wir, aber dass ein positiver Effekt für den Körper auch wissenschaftlich nachweisbar ist, hat uns umso mehr begeistert. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Universität Rostock mehr über unsere Erdbeeren zu erfahren.“

Auch die Rektorin der Universität Rostock, Prof. Elizabeth Prommer, freut sich: „Die neue Uni-Erdbeermarmelade* ist eine großartige Aktion gemeinsam mit Karls und zeigt einmal mehr, dass unsere Forschung vielfältig und lebensnah ist“. Für die Universität Rostock stärken regionale Partnerschaften wie mit Karls nicht nur die Wissenschafts- und Wirtschaftsregion, „sie zeigen auch, dass die Forschung unserer Universität eng mit der Region verbunden und nahe an der Praxis ist – hier in der schönen Hanse- und Universitätsstadt Rostock.“

Die „Smart Berry Jam“ soll zukünftig Gästen an der Universität Rostock ein Stück Regionalität und Rostocker Forschung mit auf den Weg geben.

Der Fruchtaufstrich in der Uni-Edition kann im Online-Shop der Universität Rostock gekauft werden: www.ur-campusstore.de

Kontakte:
Lea-Marie Kenzler
Universität Rostock
Presse- und Kommunikationsstelle
+49 381 498 1029
lea-marie.kenzleruni-rostockde

Nicole Schumann
Marketing Karls Erlebnis-Dorf
+49 38202 405260
pressekarlsde

Prof. Dr. Georg Fuellen
Institut für Biostatistik und Informatik in Medizin und Alternsforschung (IBIMA)
+49 381 494 7360
fuellenuni-rostockde

Prof. Dr. med. Michael Walter
Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
+49 381 494 7655
michael.waltermed.uni-rostockde


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