Franz Eugen Geinitz (1854–1925) prägte die geologische Erforschung Norddeutschlands nachhaltig. Als Professor an der Universität Rostock und erster Landesgeologe Mecklenburgs widmete er sich der systematischen Untersuchung der Region und veröffentlichte mehr als 230 wissenschaftliche Arbeiten. Sein zweibändiges Werk „Geologie Mecklenburgs“ (1922) gilt bis heute als Standardwerk.
Die Ausstellung beleuchtet Geinitz’ vielfältiges Wirken – von der Erforschung der Eiszeitlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns über seine Tätigkeit an der Mecklenburgischen Geologischen Landesanstalt bis hin zu seinem Einfluss auf Wissenschaft und praktische Anwendungen. Als Hydro-, Geo- und Kartograph sowie Glaziologe und Paläontologe war Geinitz ein außergewöhnlich vielseitiger Forscher, dessen Arbeiten auch den Natur- und Landschaftsschutz sowie die Rohstofferkundung nachhaltig prägten.
Mit der Ausstellung wird ein bedeutendes Kapitel der Wissenschaftsgeschichte an der Universität Rostock gewürdigt und zugleich ein Beitrag zur Erinnerung an eine Persönlichkeit geleistet, deren Wirken weit über die Region hinausstrahlt.
Die Universitätskirche ist über das Museum zu erreichen von Dienstag bis einschließlich Sonntag zu den Öffnungszeiten des Museums. Der Eintritt dort ist schon seit vielen Jahren frei. Für unsere Mitarbeiter und Studenten entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Zur Langen Nacht der Wissenschaft findet durch die THF eine Veranstaltung in der Uni-Kirche statt, so dass die Geinitz-Ausstellung über die reguläre Öffnungszeit des Museums hinaus besucht werden kann. Der Eingang ist dann über das Nordportal (dem der Uni zugewandten Portal). Wir werden daher vor dem Portal an dem Tag einen Aufsteller mit dem Ausstellungsplakat stellen.
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Cathrin Frühauf
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