Walter Kempowski verlebt seine Jugend in einem konservativ-deutschnationalen Elternhaus.
Dort betrachtet man Hitler und die Nazis zwar mit Kritik, geht aber insgesamt mit der Entwick lung konform. Ein Familienurlaub in Sophienbad, so nannte Kempowski Alexisbad im Harz, soll das große Ereignis werden. Mitten in den Urlaubsfrieden platzt die Hiobsbotschaft: Der „Korridor“ wurde geschlossen. Relativ gut absorbiert Walter das Geschwätz linientreuer Lehrer und beflissener Jungvolkführer. Er erlaubt sich sogar den Luxus langer Haare. Im Sommer 1940 muss Vater Kempowski dann zum Militär, die ersten Gefallenen gilt es zu ehren, die Hitlerjugend gewinnt Oberwasser. Die trotz der Kriegswirren unbeschadete Idylle der Familie Kempowski wird jäh durch den Angriff auf Rostock im April 1942, bei dem der Hafen und die Altstadt in Flammen aufgehen, unterbrochen.
Hinweise zur Teilnahme: 40 Plätze
Kontakt: Nadine Kamlah, E-Mail nadine.kamlahuni-rostockde