Tabu/Bruch - Die Loverboy-Masche

Am 12. Mai lädt das Frauenbildungsnetz e.V. herzlich zu der online Veranstaltung “Tabu/Bruch" zum Thema “Die Loverboy-Masche” ein.

Inhalt: Immer wieder taucht der Begriff der‚Loverboy‘-Masche im Kontext von Prostitution auf. Überwiegend junge Männer täuschen romantische Liebesbeziehungen vor, um junge Frauen aber auch Minderjährige emotional abhängig zu machen und sie dann überwiegend erpresserisch durch Prostitution auszubeuten. Das BKA verzeichnet im Lagebericht (2024) 460 Opfer von Menschenhandel zum Zwecke sexueller Ausbeutung (StGB,§232), davon sind 18% Betroffene der Loverboy-Masche. Mit FakeLove in die Prostitution gezwungen.

Ziel: Gemeinsam mit Sandra Kamitz von SeLA–Beratungsstelle für Menschen in der Sexarbeit (Rostock) gehen wir der Frage nach, wie junge Frauen vor sexualisierter Gewalt geschützt werden können, ohne dabei Menschen in der Sexarbeit pauschal zu viktimisieren, zu stigmatisieren oder das gesamte Arbeitsfeld (Prostitution/Sexarbeit) zu tabuisieren.

Zielgruppe: Alle interessierten Personen (Hinweis: Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt)
Ort: Online
Uhrzeit: 17:00 - 18:30 Uhr
Teilnahmegebühr: Kostenfrei
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 11.05.2026 per E-Mail unter anmeldung@frauenbildungsnetz.de an. 

Kontakt:
Dr. Heidrun Jander
Gleichstellungsbeauftragte der Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-5743
gleichstellungsbeauftragte(at)uni-rostock.de