Auf dieser Seite informiert der Akademische Senat monatlich über ausgewählte Themen der letzten Sitzung.

Aus der Sitzung am 6. Mai 2026 (Konzilzimmer, Universitätshauptgebäude):

Die Vorsitzende Prof. Dr. Gärtner eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und beglückwünschte Max Schade zu seiner Wahl zum studentischen Prorektor. Zudem sprach sie Prof. Dr. Lothar Mikos ihre Glückwünsche zu seiner Wahl zum Vorsitzenden des Universitätsrats aus.

Nach dem nichtöffentlichen Sitzungsteil informierte die Vorsitzende im Rahmen der Beschlusskontrolle über eine Reihe von Veröffentlichungen in den Amtlichen Bekanntmachungen und erinnerte an die anstehende Gremienwahl. Noch bis 11. Mai 2026, 15:00 Uhr, können die Wahlvorschläge für die Wahl der studentischen Mitglieder für Konzil, Akademischen Senat und die Fakultätsräte beim Wahlamt eingereicht werden. 

Prorektor Prof. Dr. Wolf berichtete in den Informationen des Rektorats über die erfolgte Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Landtages zur Novellierung des Landeshochschulgesetzes. Die Universität Rostock hat dabei ihre Themen, insbesondere mit Blick auf Entbürokratisierung, platziert. Zudem ist die angekündigte Umstellung der Organisationsstrukturen im Bereich der Lehrkräftebildung angelaufen.

Die Senatskommission Studium hat sich unter anderem in zweiter Lesung mit den Rahmenprüfungsordnungen befasst. Die Senatskommission Haushalt hat die heute dem Senat vorliegende Mittelverteilung im Detail besprochen. In der Senatskommission Strukturfragen war die Resilienz der Universität Hauptthema. Die Senatskommission Forschung setzte sich zusammen mit der Dezernentin von Dezernat 3 mit dem Verfahren zur Ermittlung von erforderlichen baulichen Maßnahmen vor allem in Bezug auf die Basisinfrastruktur bei Berufungszusagen auseinander. Die Vorsitzende machte auf die aktuelle Erarbeitung des Universitätsentwicklungsplans aufmerksam und bat die Senatskommissionen sich in den Juni-Sitzungen mit dem Entwurf des Plans zu befassen.

Nach Auftrag des Senats hat die Senatskommission Strukturfragen eine Änderung zur Geschäftsordnung des Senats erarbeitet. Der Senat tagt grundsätzlich in Präsenz, in Notfällen sollen jedoch digitale Sitzungen ermöglicht werden. Zudem wurden Erleichterungen für die Senatskommissionen formuliert. Die Mitglieder des Senats beschlossen die Fünfte Satzung zur Änderung der Geschäftsordnung des Senats.

Des Weiteren war die Senatskommission Strukturfragen beauftragt, eine Änderung der Wahlordnung bezüglich der Wahl- und Abwahlmodalitäten für die Mitglieder des Universitätsrats zu entwerfen. Die nunmehr Fünfte Satzung zur Änderung der Wahlordnung wurde vom Senat bestätigt und wird dem Konzil zur Beschlussfassung vorgelegt. 

Der Kanzler erläuterte ausführlich die Mittelverteilungsentscheidungen aus der Rücklage 2025, die Mittelverteilung 2026 und die Haushaltsplanung BLU (Bauen, Landschaft, Umwelt) 2026. Der Senat nahm erfreut zur Kenntnis, dass es, vor allem mit Blick auf das vom Land ab 2027 ausgegebene Rücklagenzuführungsmodell, gelungen ist, die universitären Rücklagen abzubauen. Bedenklich ist hingegen, dass der Stellenplan nur noch mit 93% (anstatt der zugesagten 97%) ausfinanziert ist. 

Senator Prof. Dr. Hellmig erläuterte kurz die in der Senatskommission Studium behandelten und empfohlenen Studiengangsdokumente. Der Senat folgte der Empfehlung und beschloss folgende Satzungen:

  • Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen
  • Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Bauingenieurwesen
  • Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Umweltingenieurwissenschaften
  • Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelorstudiengang Wirtschaftschemie

Bei der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Studiengang Quereinstiegs-Master of Education für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik (Zwei-Fach-Master) wurde in der Sitzung des Senats am 1. April 2026 ein studentisches Veto eingelegt. Die Senatskommission Studium und Lehre hat sich erneut mit dem Studiengang befasst. Änderungen wurden nicht vorgenommen, es herrschte jedoch Einigkeit, dass das Ministerium über die Bedenken der Universität in einem Begleitschreiben informiert werden solle. Die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung sowie das Begleitschreiben wurden vom Senat beschlossen. 

Die Mitglieder des Senats beschlossen zudem die Siebte Satzung zur Änderung der Satzung der Universität Rostock über die Zulassung zum Studium (URZS).

Die Senatskommission Strukturfragen hat sich in intensiven Diskussionen mit der Widerstandsfähigkeit der Universität auseinandergesetzt. Im Ergebnis ist ein Impulspapier zum strukturübergreifenden Selbstverständnis der Universität Rostock entstanden. Dieses Papier kann zunächst als Diskussionsgrundlage in den anderen Senatskommissionen genutzt werden. Die Mitglieder des Senats begrüßten das Impulspapier einhellig und sahen es als gute Basis für die weitere Verständigung. Der Senat wird sich in seiner kommenden Sitzung mit den Diskussionsergebnissen aller Senatskommissionen auseinandersetzen.

Die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Jander und ihre Mitarbeiterin Dr. Ziegler stellten die Befragungsergebnisse zur Umfrage über persönlich erlebtes Fehlverhalten im Kontext der Universität Rostock vor. Ein Fazit ist, dass die Thematik nur gemeinsam angegangen werden kann, in dem wir hinsehen – verstehen – verändern. Die Ergebnisse werden in Kürze universitätsweit vorgestellt. https://www.dienstleistungsportal.uni-rostock.de/ur-interne-nachrichten/detailansicht-der-news/n/ergebnisse-der-befragung-zu-persoenlich-erlebtem-fehlverhalten-an-der-universitaet-rostock-274159/

Die nächste Sitzung des Senats findet am 3. Juni 2026, 14:00 Uhr, im Konzilzimmer/Universitätshauptgebäude statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Resilienz der Universität und die Leistungsorientierte Mittelverteilung.

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