Auf dieser Seite informiert der Akademische Senat monatlich über ausgewählte Themen der letzten Sitzung.

Aus der Sitzung am 1. Juli 2026 (Konzilzimmer, Universitätshauptgebäude):

Die Vorsitzende Prof. Dr. Gärtner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden.

Nach einem umfangreichen nichtöffentlichen Sitzungsteil informierte die Vorsitzende Im Rahmen der Beschlusskontrolle über die Veröffentlichung des Ergebnisses der Gremienwahl 2026, eine Änderung in der Besetzung des Widerspruchsausschusses, die Veröffentlichung des Siebten Gesetzes zur Änderung des Landeshochschulgesetzes im Gesetz- und Verordnungsblatt sowie über die Einleitung des Wahlverfahrens für die Wahl der Prorektorin/des Prorektors für Internationales. 

Die Rektorin bat im Namen des Referats Beschaffung um die Einreichung von Großgeräteanträgen. Sie verdeutlichte, dass die für dieses Jahr zugewiesenen Mittel bei Nichtabruf nicht für das Folgejahr zur Verfügung stünden. Prorektor Prof. Dr. Wolf bot noch einmal seine Unterstützung bei Fragen zum Einsatz des Karo-Modells in den Lehramtsstudiengängen an.

Die Senatskommissionen Studium und Haushalt haben sich unter anderem mit dem Zuschnitt der personellen Ressourcen für das neu zu gründende ZLB auseinandergesetzt. Die Senatskommission Forschung hat den Preisträger für den neu geschaffenen Quistorp-Preis benannt. Zudem hat sich die Kommission mit der geplanten Geschäftsordnung für die Graduiertenakademie und dem neu einzurichtenden Graduiertenrat befasst. Die Senatskommission Strukturfragen debattierte den Entwurf des Universitätsentwicklungsplans.

Nach Einarbeitung der Auflagen des Wissenschaftsministeriums beschloss der Senat auf Empfehlung der Senatskommission Studium erneut die Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnungen für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt Sonderpädagogik an Grund- und Förderschulen, das Lehramt für Sonderpädagogik an Regionalen Schulen, Gesamtschulen und Förderschulen sowie für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen.

Der Senat empfahl zudem die interne Akkreditierung für den Quereinstiegs-Masterstudiengang (Ein-Fach-Master) und den Quereinstiegs-Masterstudiengang (Zwei-Fach-Master).

In der Anhörung zur Aufhebung der Lehramtsstudiengänge Lehramt an Grundschulen, Lehramt an Gymnasien, Lehramt an Regionalen Schulen und Lehramt für Sonderpädagogik diskutierte der Senat die Anhebung der Nachlauffrist von vier auf sechs Semester über der Regelstudienzeit. Es wird auf Anerkennungslösungen verwiesen. 

Studierende der AG Inklusion stellten dem Senat die Ergebnisse der Umfrage unter Studierenden zum Nachteilsausgleich vor. Es wurde deutlich, dass es hier ein erhebliches Informationsdefizit gibt. Die AG hat Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die zum einen den Informationsfluss steigern und zum anderen die personelle Situation unter den Beratenden verbessern sollen. Die Thematik stieß beim Senat auf großes Interesse und wurde angeregt diskutiert.

Auf Antrag der Untersuchungskommission debattierte der Senat zudem über die Möglichkeit der Etablierung einer universitätsweiten Software zur Unterstützung der Plagiatserkennung. Das Rektorat hat hier schon einige Anstrengungen unternommen. Im Ergebnis der Diskussion wird der Prorektor für Studium und Lehre gebeten, die Ergebnisse der Bedarfsabfrage in der Dekanerunde vorzustellen, hier schon eine Vorauswahl zu treffen und diese dann über das Rektorat an die Senatskommission Forschung zu spiegeln.

Die Rektorin stellte zunächst die Funktion und Wirkweise des Universitätsentwicklungsplans 2026-2030 vor und skizzierte die Entstehung des Plans. Die Senatskommissionen haben sich mit dem Entwurf auseinandergesetzt. Die Vorsitzenden erläuterten einzeln die jeweiligen Kritikpunkte ihrer Senatskommission und ihre Sichtweise auf den Verfahrensablauf. Das Konzil hatte sich in seiner Stellungnahme zum Universitätsentwicklungsplan ebenfalls zum Verfahren geäußert. Im Ergebnis einer angeregten Diskussion im Senat wird das Rektorat gebeten, die Anmerkungen der Senatskommissionen, die Stellungnahme des Konzils und die in der Sitzung debattierten Punkte in den Entwurf des Universitätsentwicklungsplans einzuarbeiten. Die konsolidierte Fassung solle anschließend an die Fakultäten zur Endkontrolle übergeben werden, bevor diese zur Beschlussfassung an den Senat übergeben wird. 

Der Senat verabschiedet sich damit in die Sommerpause. Die nächste Sitzung des Senats findet am 2. September 2026, 14:00 Uhr, im Konzilzimmer/Universitätshauptgebäude statt. 

Kontakt

Akademische Selbstverwaltung (S44)
Universitätsplatz 1
18055 Rostock

Tel.: +49 381 498-1203/1204

senat(at)uni-rostock.de