Um die Verbreitung des Corona-Virus einzuschränken, stellt die Universität Rostock auf Grund des Beschlusses des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern vom 13. März 2020 ab sofort bis zum 13. April 2020 den regulären Betrieb ein. Die Mitarbeiter*innen der Stabsstellte Diversity sind in diesem Zeitraum per E-Mail erreichbar, telefonische Anfragen können über die Nummer +49 381 - 498 1270 an den Leiter der Stabsstelle gerichtet werden.

Stabsstelle Diversity

Die Stabsstelle Diversity ist strukturell im Rektorat bei der Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement, apl. Prof. Meike Klettke, angesiedelt und wird von RD Andreas Tesche geleitet. Sie unterstützt die strategische Entwicklung der Universität in den übergreifenden Handlungsfeldern Vielfaltsmanagement und Chancengerechtigkeit, Willkommenskultur, Inklusion und Barrierefreiheit, Gesundheitsmanagement, Familienfreundlichkeit sowie Gleichstellung. Zur zielgerichteten Förderung von (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen ist das Projekt KarriereWegeMentoring ebefalls in der Stabsstelle angesiedelt.

Wir betrachten uns als Ideengeber für die Verbesserung der Arbeits- und Studienbedingungen an der Universität Rostock und orientieren uns im Rahmen einer sozialen Nachhaltigkeitsstrategie vor allem an den 17 Zielen der UN-Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung. Das Ziel der Stabsstelle besteht darin, Bereiche und Projekte auf allen Handlungsfeldern zu vernetzen und ein übergreifendes Diversity-Management für die Universität Rostock zu etablieren sowie im Rahmen des bundesdeutschen Netzwerkes UniNetzPE adäquate Personalstrategien für die Beschäftigten voranzutreiben. Die Universität Rostock ist Mitglied im „Netzwerk Bielefelder Fragebogen“ und gestaltet durch Beschäftigten- und Studierendenbefragungen gemeinsam mit allen Mitgliedergruppen die Führungs-/Arbeits- und Studienkultur der Universität.

Team Vielfalt auf den Treppen im Hauptgebäude der Universität.
v.li.: Ariane Sennewald, Paul Freitag, Birgit Kosicki, Ivette Döring, Dr. Uta Buttkewitz, Dr. Stefanie Westermark, Lucia Weiberg, Karolin Hansen, Prof. Meike Klettke, Andreas Tesche, Anja Rosin. Nicht im Bild: Annette Meier.

Sprechen Sie uns an!

Gerne unterstützen wir Sie bei der Organisation von Veranstaltungen, entwickeln Kurzworkshops orientiert an Ihren Bedürfnissen und Problemlagen oder beraten Sie zu verschiedenen Weiterbildungs- und Sensibilisierungsangeboten.

Aktuelles

Vorlesungsverzeichnis Gender und Diversity für das Sommersemester 2020

Gender und Diversität als Struktur- und Analysekategorien gewinnen im wissenschaftlichen Hochschulkontext immer mehr an Bedeutung. Um diese Bedeutung auch in der Praxis sichtbar zu machen, veröffentlicht die Stabsstelle Diversity seit dem Sommersemester 2017 ein Vorlesungsverzeichnis zu den Themen Gender und Diversität. Dort finden interessierte Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Überblick über Veranstaltungen der Fakultäten an der Universität Rostock, die die Kategorien „Gender“ und „Diversität“ in den Fokus nehmen und auf ihr jeweiliges Fachgebiet anwenden.

Das Vorlesungsverzeichnis finden Sie hier.

Zertifizierungskurs für Lehrämtler*innen: Diskriminierung im schulischen Kontext

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) und den AStA-Referaten für Lehramt und Antidiskriminierung und Gleichstellung organisiert das Vielfaltsmanagement eine Vortrags- und Workshopreihe zum Umgang mit Diskriminierungen in der Schule. Diese richtet sich an Studierende der Lehramtsstudiengänge. In drei Vorträgen gehen Referent*innen auf die Felder sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Sexismus sowie Rassismus ein. Zwei Workshops sollen den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, eigenständig Präventions- und Handlungsmethoden für diskriminierendes Verhalten zu erarbeiten. Für die Besuche der Veranstaltungen werden (auf Nachfrage) Teilnahmebestätigungen ausgestellt. Beim Besuch aller Vorträge sowie eines Workshops ist der Erhalt eines Zertifikats vom ZLB möglich. Anmeldungen erfolgen über StudIP.

Details zu den einzelnen Veranstaltungen und der Anmeldung finden Sie hier.

Aufbereitung barrierefreier Dokumente und Dateien des Office-Pakets (Word, Excel, PowerPoint und PDF)
Die Oberfläche des Webtutorials in der Lernplattform ILIAS. Grüne Schrift auf grauem Hintergrund begrüßt die Anwenderinnen. Ein Einführungstext geht auf die Notwendigkeit der barrierefreien Gestaltung für eine barrierearme Lehre ein. Ein Bild aus zwei Bausteinen zeigt auf der linken Seite den Schriftzug "Herzlich Willkommen" in verschiedenen Sprachen und auf der rechten Seite eine Person mit einem Buch. Sie scheint computeranimiert zu sein und in kleinere Teile zu verfallen.
Die Oberfläche des Webtutorials in der Lernplattform ILIAS.

Im Rahmen des Projekts „Inklusive Hochschule“ wurde eine Online-Kurs zur Erstellung barrierefreier Dokumente erstellt. Dieses Webtutorial bietet Ihnen die Möglichkeit, die eigenen Lehrmaterialien auf Barrierefreiheit zu überprüfen, sie barrierefrei zu gestalten und hierzu verschiedene Techniken zu erlernen.

Weitere Informationen finden Sie hier und in der Diversity Toolbox.

Thementage Antisemitismus - auf unbestimmte Zeit verschoben!

Aufgrund der aktuellen Situation werden die Thementage Antisemitismus im April leider nicht stattfinden können. Wir versuchen, in Absprache mit den Referent*innen, einen geeigneten Nachholtermin für die Veranstaltungen zu finden. Alle nötigen Information werden hier veröffentlicht.

Im April 2020 finden an der Universität Rostock die Thementage Antisemitismus statt – denn 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz stellen antisemitische Straftaten und Einstellungen noch immer ein Problem dar. Durch die Thematisierung von Antisemitismus möchten das Vielfaltsmanagement und der AStA zu einer Hochschulkultur beitragen, in der Toleranz und Weltoffenheit unverzichtbare Werte sind. Die Thementage sollen den Angehörigen der Universität Rostock sowie der interessierten Öffentlichkeit eine Möglichkeit bieten, sich mit diesem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzten. In unterschiedlichen Formaten werden lokale, überregionale und kulturelle Bezüge hergestellt sowie auf historische und zeitgenössische Formen des Antisemitismus eingegangen.

Das Programm im Überblick:

03.04. // 15:00Uhr: Stadtrundgang "Jüdisches Leben in Rostock während des 2. Weltkrieges

17.04. // 10:00Uhr: "Vor Antisemitismus ist man nur auf dem Monde sicher" - Workshop zu Antisemitismus in autoritären Zeiten

23.04. // 18:00Uhr: Vortrag "Antisemitismus und Antifeminismus im Rechtsterrorismus"

24.04. // 09:00Uhr: Argumentationstraining gegen Antisemitismus

27.04. // 17:00Uhr: Vortrag "Antisemitismus im Deutschrap"

 

Konferenz “5 Jahre - Wir schaffen das” - Geschichte, Ängste, Hoffnungen und Perspektiven der Flüchtlingsarbeit an der Universität Rostock (4.-5. Juni 2020)

„Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das!“ Als Angela Merkel am 31. August 2015 in der Bundespressekonferenz diesen Satz zu Protokoll gab, konnte sie nicht ahnen, dass dies ihr umstrittenster Ausspruch werden sollte, der bis heute das Land politisch und gesellschaftlich spaltet. Galt den einen „Wir schaffen das“ als Kernmotto einer neuen deutschen Willkommenskultur, sahen ihn andere als leichtfertige Verharmlosung eines komplexen Problems und geradezu als Einladung an Tausende Syrer und Afghanen, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen. 

1,3 Millionen Geflüchtete kamen damals im „Flüchtlingsjahr“ 2015 in die Bundesrepublik. Allein im September und Oktober, auf dem Höhepunkt der sog. „Flüchtlingskrise“, beherbergte die Hansestadt Rostock etwa 26.000 Geflüchtete. In einer beeindruckenden Demonstration zivilgesellschaftlichen Engagements setzte sich eine große Zahl Rostocker Bürgerinnen und Bürger, viele von ihnen Studierende der Universität, unermüdlich und rund um die Uhr für das Wohl der Geflüchteten in der Hansestadt ein. Seit der Schließung der Balkanroute und anderen Maßnahmen hat sich die Zahl der Geflüchteten in den vergangenen zwei Jahren massiv reduziert; Flucht und der Umgang mit Geflüchteten zählen jedoch weiterhin zu den politisch brisantesten Themen und die Debatten, die sich darum ranken, sind der Hauptgrund für das Erstarken des Rechtspopulismus. 

Rostock versucht weiterhin, positive Zeichen zu setzen und gehörte zu den ersten Städten, die sich 2018 in einer gemeinsamen Erklärung als "Sichere Häfen" zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten bereit erklärten. Mittlerweile haben sich rund 60 deutsche Städte der Erklärung angeschlossen. Die Universität hat ein umfassendes Serviceangebot für studieninteressierte Geflüchtete geschaffen und viele von ihnen in diverse Studiengänge aufgenommen. Grund zur Selbstzufriedenheit sollte dies jedoch nicht sein. Ein halbes Jahrzehnt nach Merkels prägendem Slogan bedarf es einer kritischen Bilanz des bisher Erreichten, aber auch der weiterhin bestehenden Herausforderungen.

Wie ist die gegenwärtige Situation von Flucht und Migration? Kann die Integration von Geflüchteten als gelungen gelten oder sind weiterhin deutliche Defizite auszumachen? In welchem Zusammenhang stehen die Dynamiken von Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und rechter Gewalt mit den Debatten um Flucht und Asyl? Welche Strukturen wurden in Land und Stadt sowie im Hochschulbereich in Reaktion auf die Ereignisse und Entwicklungen seit 2015 geschaffen und inwieweit bedürfen diese der Konsolidierung und des weiteren Ausbaus? 
Dies sind einige der zentralen Fragen, mit denen sich die Flüchtlingskonferenz, die vom RIH organisiert wird, am 4. und 5. Juni 2020 beschäftigen wird. In einem Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit werden sich Vorträge, Workshops und eine Podiumsdiskussion mit einer breiten Palette an praxisbezogenen Themen rund um die Arbeit mit Geflüchteten in Mecklenburg-Vorpommern und vor allem in Rostock befassen. Ein kulturelles Rahmenprogramm sowie eine Fotoausstellung werden die Diskussionen abrunden. 

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier!

Feedback-Bereich Inklusion

Feedback-Bereich Inklusion

Über das Kontaktformular können Anregungen, Wünsche sowie konkrete Hemmnisse gemeldet werden, um die Universität Rostock so barrierefrei wie möglich zu gestalten.

Toolbox

Toolbox

In der Diversity Toolbox werden Informationen, Methoden und praktische Hinweise für eine diversitätsbewusste Lehre und Verwaltungsvorgänge zusammengefasst.

Glossar

Glossar

Das Glossar erläutert Begrifflichkeiten rund um das Themenfeld Diversity, um eine grundlegende Idee für den universitären Kontext zu vermitteln.

Leitlinien für das Vielfaltsmanagement der Universität Rostock

Deckbltatt Leitlinien Vielfalt

Die Vielfalt unserer Studierenden, Mitarbeitenden und Fachkulturen ist essentielle Voraussetzung für innovative Forschung und Lehre. Vielfalt bereichert unseren Hochschulalltag und stellt uns vor Herausforderungen. Mit den Leitlinien für das Vielfaltsmanagement an der Universität Rostockschreiben wir unsere Grundhaltungen gegenüber den Angehörigen der Universität Rostock fest und definieren, was wir unter Vielfalt und Vielfaltsmanagement verstehen. Die Leitlinien wurden vom Rektorat, vom Akademischen Senat und von der Kommmission für Vielfalt und Chancengleichheit beschlossen.

Diversity makes you feel alive

Vielfalt an der Universität Rostock

Zum 5. Deutschen Diversity-Tag am 30. Mai hat die Koordinierungsstelle Vielfalt und Gleichstellung einen Diversity-Film gedreht.

Seit April 2009 ist die Universität Rostock eine Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt. Die Universität Rostock schätzt die Wichtigkeit der Vielfältigkeit ihrer Hochschulmitglieder, die nicht nur unterschiedliche Lebens- und Berufserfahrungen mitbringen, sondern das Leben an der Universität mit ihrem Wissen, vielfältigen Sichtweisen, Fähigkeiten und Talenten bereichern. Die Universität Rostock ist fest überzeugt, dass die Verschiedenartigkeit ihrer Mitglieder Chancen für kreative Lösungen, innovative Ansätze und Entwicklungen eröffnet.

Kontakt

Stabstelle Diversity
Universitätsplatz 1, Raum 012 bis 015  II   Universitätsplatz 5, Raum 205 bis 207
18055 Rostock