Studieren ohne Abitur

Auch wenn Ihr Schulabschluss nicht zu einem Studium berechtigt, gibt es Wege zu einem Studium an der Universität Rostock.

berufliche Aufstiegsfortbildung (Meister, Techniker Fachwirte u.ä.)

Zugangsprüfung


Beruflich Qualifizierte

Meister, Techniker, Fachwirte u. a.

Neben dem Abschluss als Meister ermöglichen zahlreiche Fortbildungsabschlüsse nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG), sofern die Lehrgänge mind. 400 Unterrichtsstunden umfassen (z. B. Techniker, Fachwirt), die Abschlüsse der Fachschulen, z.B. staatlich geprüfter Erzieher, zahlreiche Weiterbildungsabschlüsse der Gesundheitsberufe sowie der Abschluss als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer den allgemeinen Hochschulzugang.

Die so erworbene Hochschulzugangs­berechtigung gilt unbefristet. Mit dieser ist jedoch kein Anspruch auf einen Studien­platz verbunden. Ist der Studiengang zulassungsbeschränkt, ist auch hier eine Bewerbung erforderlich. Die Note der beruflichen Aufstiegsfortbildung ist bei der Bewerbung der Abiturdurchschnittsnote gleichgestellt. Näheres regelt die Qualifikations­verordnung M-V.


Zugangsprüfung

Wer eine mindestens fünfjährige berufliche Tätigkeit oder eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit nachweist, kann eine Zugangsprüfung ablegen. Die Zugangsprüfung wird immer für einen konkreten Studiengang abgelegt. Dabei ist zu beachten, dass die Ausbildung und die Tätigkeit in einem Berufs­feld erfolgt sein müssen, das einen unmittelbaren Sachzusammen­hang zum Studien­gang aufweist.

Die bestandene Zugangsprüfung berechtigt zu einem Studium des im Zeugnis ausgewiesenen Studiengangs. Die mit der Zugangsprüfung erworbene Zugangs­berechtigung gilt unbefristet. Mit dem Bestehen der Zugangs­prüfung ist jedoch kein Anspruch auf einen Studien­platz verbunden. Ist der Studiengang zulassungsbeschränkt ist auch mit bestandener Zugangsprüfung eine Bewerbung erforderlich. Die Note der Zugangsprüfung ist bei der Bewerbung der Abiturdurchschnittsnote gleichgestellt.

Die Zugangs­prüfungen finden zweimal pro Jahr statt. Für die Zugangs­prüfung zum Sommer­semester muss der Antrag zwischen dem 1. Februar und dem 1. April gestellt werden; die Prüfungen finden bis spätestens 15. Juni statt. Für die Zugangsprüfung zum Wintersemester gilt der Antragszeitraum vom 1. August bis zum 1. Oktober; die Prüfung erfolgt bis spätestens 15. Dezember.

Richten Sie Ihre Anträge auf Zulassung zur Zugangsprüfung bitte an folgende Anschrift:

Universität Rostock
Akademische Angelegenheiten
Studierendensekretariat
Parkstraße 6
18057 Rostock

Spezielle Fragen zur Zugangsprüfung beantworten die Ansprechpartner des Prüfungsausschusses der entsprechenden Fakultät. Die genauen Prüfungstermine werden vom Prüfungsausschuss mindestens 2 Wochen vor der Prüfung bekannt gegeben.

Ansprechpartner der Prüfungsausschüsse
Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Prof. Leinweber peter.leinweberuni-rostockde
Fakultät für Informatik und Elektrotechnik Prof. Luksch peter.lukschuni-rostockde
Juristische Fakultät Prof. März wolfgang.maerzuni-rostockde
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Biologie Prof. Bahl hubert.bahluni-rostockde
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Physik Prof. Kühn oliver.kuehnuni-rostockde
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Chemie Prof. Seidel wolfram.seideluni-rostockde
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Mathematik Prof. Dreher michael.dreheruni-rostockde
Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik Prof. Flügge wilko.flueggeuni-rostockde
Philosophische Fakultät Prof. Perleth christoph.perlethuni-rostockde
Theologische Fakultät Prof. Kumlehn martina.kumlehnuni-rostockde
Universitätsmedizin Rostock Prof. Noack thomas.noackuni-rostockde
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Prof. Lorson peter.lorsonuni-rostockde
Ablauf der Zugangsprüfung

Die Zugangsprüfung umfasst einen schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Aufsichtsarbeit aus den fachlichen Grundlagen des gewählten Studienganges und einer Aufsichtsarbeit, in welcher der Bewerber ein Thema aus dem öffentlichen Leben, zum Beispiel Politik, Kultur, Wirtschaft, Technik oder Umwelt, bearbeitet. Die Bearbeitungszeit beträgt vier Zeitstunden.

Die mündliche Prüfung erstreckt sich auf die fachlichen Grundlagen des gewählten Studiengangs. Der Prüfungsausschuss bestimmt, ob die mündliche Prüfung als Einzel- oder Gruppenprüfung mit höchstens drei Bewerbern durchgeführt wird, wobei jedem Bewerber eine Prüfungsdauer von mindestens 20 Minuten und höchstens 30 Minuten zur Verfügung steht. Zur mündlichen Prüfung wird nur zugelassen, wer beide Aufsichtsarbeiten bestanden hat.