Landesgraduiertenförderung

Die Universität Rostock vergibt vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Finanzmittel Stipendien zur Vorbereitung auf die Promotion nach Maßgabe des Landesgraduiertenförderungsgesetzes von Mecklenburg-Vorpommern vom 20.11.2008 und der Verordnung zur Durchführung des Landesgraduierten-förderungsgesetzes von Mecklenburg-Vorpommern vom 23. März 2010.

Ausschreibung

Die Universität Rostock vergibt vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Finanzmittel

Stipendien zur Vorbereitung auf die Promotion

nach Maßgabe des Landesgraduiertenförderungsgesetzes von Mecklenburg-Vorpommern vom 20.11.2008.

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden voraussichtlich bis zu

sieben Stipendien aus Landesmitteln an besonders qualifizierte wissenschaftliche Nachwuchskräfte aus den Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften sowie aus den Themengebieten Mathematik und Naturwissenschaften, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Medizin, Agrarwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften gewährt.

 

Förderbeginn:                             01.10.2017                                                                          

Ende der Bewerbungsfrist:      23.06.2017                                              

 

Fördervoraussetzungen:

Ein Stipendium zur Vorbereitung auf die Promotion aus Landesmitteln kann erhalten, wer

  1. ein Hochschulstudium abgeschlossen hat, das die Zulassung zur Promotion ermöglicht
  2. weit überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen* (besondere Qualifikation) nachweist,
  3. zur Promotion an der Universität Rostock zugelassen ist und dort durch einen Professor oder Hochschuldozenten wissenschaftlich betreut wird und
  4. ein wissenschaftliches Vorhaben beabsichtigt, das einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lässt.

 *Als überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen werden anerkannt:

-          bei Bewerberinnen/Bewerbern aus Master-, Magister-, Diplom- oder Lehramtsstudiengängen Abschlüsse mit dem Prädikat „sehr gut“ oder besser (d.h. ein Notendurchschnitt 1,5 und besser);

-          für Bewerberinnen/Bewerber der Juristischen Fakultät ein Erstes Juristisches Staatsexamen mit mindestens 9 Punkten;

-          für Bewerberinnen/Bewerber der Medizinischen Fakultät im Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung eine Mindestnote von 1,5 sowie Leistungsnachweise mit der Note 2 in den Fächern

  • Hygiene, Mikrobiologie, und Virologie,
  • Klinische Chemie, Laboratoriumsdiagnostik,
  • Pathologie,
  • Pharmakologie, Toxikologie,
  • QB 1 Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik,
  • QB 2 Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin sowie
  • QB 3 Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, Öffentl. Gesundheitspflege.

 

Ausschluss der Förderung: 

Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn der Antragsteller oder der Stipendiat

  1. bereits promoviert worden ist,
  2. für dasselbe Vorhaben bereits eine Förderung von öffentlichen oder privaten Einrichtungen erhält oder erhalten hat,
  3. für ein anderes Promotionsverfahren bereits eine Förderung von öffentlichen Einrichtungen oder von mit öffentlichen Mitteln geförderten privaten Einrichtungen erhält oder erhalten hat,
  4. sich in einem Ausbildungsgang oder in einer beruflichen Einführung befindet, sofern diese Ausbildung nicht zum Zwecke und für die Dauer des Vorhabens unterbrochen ist oder
  5. berufstätig ist, es sei denn, es handelt sich um eine mit der Förderung zu vereinbarende Tätigkeit in geringem Umfang.

 

 Förderkonditionen:

Es wird ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.100,- € gewährt.

Die Bewilligung wird zunächst für ein Jahr gewährt. Die Regelförderungsdauer beträgt 2 Jahre.

Im begründeten Ausnahmefall kann die Förderung zunächst um 6 Monate und danach noch einmal maximal um weitere 6 Monate verlängert werden.

Bei entsprechenden Voraussetzungen wird ein Familienzuschlag in Höhe von 150,- € für jedes erste Kind und 100,- € für jedes weitere Kind im Monat gezahlt.

Sachkostenzuschüsse können nur in geringem Umfang gewährt werden und nur für Promotionsvorhaben, die in ein Graduiertenkolleg der DFG oder in eine der International Max Planck Research Schools eingebunden sind.

Ein Anspruch auf Förderungsleistungen besteht nicht.

 

Bewerbungsunterlagen:

Für die Bewerbung ist das Formblatt „Antrag auf Landesgraduiertenförderung“ zu verwenden und mit den dort geforderten Unterlagen zu ergänzen. Die Hinweise zur Antragstellung sind zu beachten.

Die Bewerbungsunterlagen sind spätestens bis zum 23.06.2017 vollständig an die Universität Rostock, Prorektor für Forschung und Forschungsausbildung zu richten oder direkt bei u. g. Kontaktadresse abzugeben. Der Antrag ist einmal in Papierform und einmal in elektronischer Form (möglichst im pdf-Format) einzureichen.

Es können nur vollständige Anträge bearbeitet werden.

Nachfragen sind zu richten an:

Rektorat, Frau Engler

Tel. 0381/498 1026

E-Mail: landesgraduiertenfoerderung (at) uni-rostock.de

Geschäftsadresse: Universitätsplatz 1, Raum 122


Allgemeine Informationen

Fördervoraussetzungen

Fördervoraussetzungen

Das Verfahren beginnt mit einer Ausschreibung, die rechtzeitig hochschulöffentlich bekannt gegeben wird.

Bewerben kann sich, wer:

  • ein Hochschulstudium abgeschlossen hat das die Zulassung zur Promotion ermöglicht,
  • weit überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen (besondere Qualifikation) nachweist,
  • zur Promotion an der Universität Rostock zugelassen ist und dort durch einen Professor oder Hochschuldozenten wissenschaftlich betreut wird und
  • ein wissenschaftliches Vorhaben beabsichtigt, das einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lässt oder
  • ein wissenschaftliches Vorhaben beabsichtigt, das einen Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft des Landes erwarten lässt.

Zur Antragstellung ist ein Formular zu verwenden. Dieses Formular und weitere Einzelheiten zur Bewerbung sind der jeweils aktuellen Stipendienausschreibung zu entnehmen.

 

Von einer Förderung ausgeschlossen ist, wer:

  • bereits promoviert worden ist,
  • für dasselbe Vorhaben bereits eine Förderung von öffentlichen oder privaten Einrichtungen erhält oder erhalten hat,
  • für ein anderes Promotionsvorhaben bereits eine Förderung von öffentlichen Einrichtungen oder von mit öffentlichen Mitteln geförderten privaten Einrichtungen erhält oder erhalten hat,
  • sich in einem Ausbildungsgang oder in einer beruflichen Einführung befindet, sofern diese Ausbildung nicht zum Zwecke und für die Dauer des Vorhabens unterbrochen ist oder
  • berufstätig ist, es sei denn, es handelt sich um eine mit der Förderung zu vereinbarende Tätigkeit in geringem Umfang,

 

Ordnungsgemäß eingereichte und vollständige Anträge durchlaufen ein zweistufiges Auswahlverfahren. Die Förderung wird zunächst für ein Jahr bewilligt.

Auf Antrag wird die Fördermaßnahme um ein weiteres Jahr verlängert. In der Regel soll die Promotion nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen sein.

Haben besondere Gründe das verhindert, besteht im Ausnahmefall die Möglichkeit, dass Stipendium zweimal um jeweils 6 Monate zu verlängern. Eine Verlängerung über die Regelförderdauer kommt jedoch nur in Frage, wenn ein Abschluss des Vorhabens auf Grund von fachlichen Gründen, die nicht von der Stipendiaten oder dem Stipendiaten zu vertreten sind (z.B. unvorhergesehene Verzögerungen in der Laufzeit von Versuchen und Erhebungen, besonders schwierige Erschließung von Arbeitsmaterial), nicht möglich war.

Das monatliche Grundstipendium beträgt 1.100 Euro. In besonderen Fällen gibt es einen Familienzuschlag von 150 Euro für jedes erste und 100 Euro für jedes weitere Kind.

Wenn für die Durchführung des Promotionsvorhabens ein längerer Auslandsaufenthalt notwendig ist, kann die Landesgraduiertenförderung zu diesem Zweck mit einem Aufstockungsstipendium des DAAD ergänzt werden. Das Aufstockungsstipendium ist gesondert zu beantragen.

Antragsinformationen Erstantrag

Antragsinformationen Erstantrag

Für die erstmalige Antragstellung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Antragsformular
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Beglaubigte Kopie des Hochschulabgangszeugnisses
  • Vorhabensbeschreibung/ Konzeption
  • Gutachten des wissenschaftlichen Betreuers/ der wissenschaftlichen Betreuerin
  • Zweitgutachten eines weiteren Hochschuldozenten
  • Zustimmungserklärung der Einrichtung, an der das Vorhaben durchgeführt wird

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Punkten finden Sie im "Leitfaden zur Antragstellung"

 

Die Beantragung der Stipendienverlängerung innerhalb der Regelförderdauer  (Fördermonate 13 bis 24) erfolgt formlos unter Abgabe eines Arbeitsberichtes, aus dem sich der sachliche und zeitliche Verlauf der bisherigen Arbeit und ein Arbeits- und Zeitplan für die Lösung noch offener Probleme ergeben. Der wissenschaftliche Betreuer/ die wissenschaftliche Betreuerin des Vorhabens gibt zu dem Arbeitsbericht eine schriftliche Stellungnahme ab, in der die bisher erbrachte Leistung bewertet und die Durchführbarkeit innerhalb der Regeförderdauer eingeschätzt wird.

Zur Beantragung einer Verlängerung im Ausnahmefall über die Regelförderdauer hinaus (Fördermonate 25 bis 30 bzw. 31 bis 36) ist zusätzlich ein weiteres Gutachten einzureichen. 

Verlängerungsanträge/ Arbeitsberichte

Verlängerungsanträge/ Arbeitsberichte

Die Beantragung der Stipendienverlängerung innerhalb der Regelförderdauer  (Fördermonate 13 bis 24) erfolgt bis 8 Wochen vor Ablauf der Förderung formlos unter Abgabe eines Arbeitsberichtes, aus dem sich der sachliche und zeitliche Verlauf der bisherigen Arbeit und ein Arbeits- und Zeitplan für die Lösung noch offener Probleme ergeben. Der wissenschaftliche Betreuer/ die wissenschaftliche Betreuerin des Vorhabens gibt zu dem Arbeitsbericht eine schriftliche Stellungnahme ab, in der die bisher erbrachte Leistung bewertet und die Durchführbarkeit innerhalb der Regeförderdauer eingeschätzt wird.

Zur Beantragung einer Verlängerung im Ausnahmefall über die Regelförderdauer hinaus (Fördermonate 25 bis 30 bzw. 31 bis 36) ist zusätzlich ein weiteres Gutachten einzureichen.

Vorgaben Arbeitsbericht:

  • Umfang ca. 5 -10 Seiten
  • Der Antrag soll selbsterklärend und ohne den ursprünglichen Antrag verständlich sein
  • Gliederung:
  1. Einführung in das Thema/ Zielstellung des Vorhabens (maximal 1 Seite)
  2. Darstellung der bisherigen Ergebnisse in Gegenüberstellung zur Planung/der Konzeption im ursprünglichen Antrag
  3. Begründung/ Diskussion der Abweichungen zum ursprünglichen Plan
  4. Zeit- und Arbeitsplan als Balkenplan (ursprünglicher Arbeitsplan sowie Veränderungen)
  5. Veröffentlichungen
Berichts- und Auskunftspflichten

Berichts- und Auskunftspflichten

Nach Beendigung der Förderung hat der Stipendiat oder die Stipendiatin der Vergabekommission eine schriftliche Bestätigung des Fachbereichs oder der Hochschule darüber vorzulegen, dass er oder sie die wissenschaftliche oder künstlerische Arbeit eingereicht hat.

Kann der Stipendiat oder die Stipendiatin die Arbeit nicht einreichen, so hat er oder sie die Gründe hierfür darzulegen und sich zum beabsichtigten Fortgang der Arbeit zu äußern. In diesem Fall hat der Stipendiat oder die Stipendiatin bis zur Einreichung der Arbeit, höchstens aber bis zum Ablauf von drei Jahren nach Abschluss der Förderung, jährlich der Vergabekommission zu einem von ihr festgesetzten Termin schriftlich über den Stand der Arbeit zu berichten. Die Betreuer oder die Betreuerin des wissenschaftlichen oder künstlerischen Vorhabens nehmen zu den Berichten jeweils Stellung.

Kommt der Stipendiat oder die Stipendiatin seiner oder ihrer Berichtspflicht nicht nach, kann die Vergabekommission das Stipendium ganz oder teilweise zurückfordern.

Erwerbstätigkeit und Stipendium

Erwerbstätigkeit und Stipendium

Mit der Förderung vereinbar ist

  • eine dem Vorhaben dienliche vergütete Mitarbeit in Forschung und Lehre an der Hochschule von bis zu 10 Stunden wöchentlich oder
  • einer Erwerbstätigkeit (außerhalb der Universität) von bis zu 5 Stunden wöchentlich.

Jede Erwerbstätigkeit neben dem Stipendium ist der Hochschule mitzuteilen.


Vergabekommission für die Landesgraduiertenförderung

Die Vergabe der Stipendien und Sachkostenzuschüsse obliegt der Universität als Auftragsangelegenheit. Sie untersteht dabei der Fachaufsicht des Bildungsministeriums.

Die Feststellung, ob im Einzelfall die Qualifikation des Antragstellers und die Förderungswürdigkeit seines Vorhabens vorliegen, trifft die Vergabekommission der Universität unter Mitwirkung der zuständigen Fakultäten. Die Entscheidungen der Vergabekommission unterliegen der Rechtsaufsicht des Bildungsministeriums.

Der Vergabekommission gehören an:

  • die Rektorin/der Rektor oder in ihrer/seiner Stellvertretung eine Prorektorin/ein Prorektor als Vorsitzende/Vorsitzender der Vergabekommission,
  • mindestens zwei Professorinnen/Professoren,
  • eine wissenschaftliche oder künstlerische Assistentin/ein wissenschaftlicher oder künstlerischer Assistent oder eine wissenschaftliche oder künstlerische Mitarbeiterin/ein wissenschaftlicher oder künstlerischer Mitarbeiter oder eine Lehrkraft für besondere Aufgaben,
  • eine graduierte Studentin/ein graduierter Student.

Die Mitglieder der Vergabekommission werden vom Akademischen Senat der Universität gewählt. Für jedes Mitglied wird ein Vertreter/eine Vertreterin gewählt. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt zwei Jahre, die des studentischen Mitgliedes beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist zulässig.

Mitglieder der Vergabekommission

Name Fakultät
Prof. Dr. Inge Broer Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät
Prof. Dr. Kerstin Thurow Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Prof. Dr. Guido Dehnhardt Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Prof. Dr. Yves Bizeul Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Dr. Sieglinde Sparre Theologische Fakultät
Maria Wittmiß Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Stellvertretende Mitglieder der Vergabekommission

Name Fakultät
Prof. Dr. Wolfgang März Juristische Fakultät
Prof. Dr. Wolfram Seidel Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Prof. Dr. Ursula Götz Philosophische Fakultät
Prof. Dr. Torsten Jeinsch Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Danny Otto Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Kontakt

Prorektor für Forschung und Wissenstransfer (PFT)

Prof. Dr. rer. nat. Udo Kragl

Büro: Universitätsplatz 1, 18055 Rostock, Raum 125

Tel.: +49 (0) 381 498 1002
Fax: +49 (0) 381 498 1006
pft(at)uni-rostock.de

 

Ansprechpartnerin:

Susanne Engler

Universitätsplatz 1, Raum 122
18055 Rostock

Tel.: +49 (0) 381 498 1026
landesgraduiertenfoerderung(at)uni-rostock.de